Donald Trump will Grönland unbedingt übernehmen. Doch in der US-Bevölkerung gibt es keinen Rückhalt dafür. Insbesondere eine militärische Lösung will praktisch keiner. Lediglich 17 Prozent der US-Amerikaner unterstützen die Bemühungen der Regierung, Grönland zu übernehmen. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos für die Nachrichtenagentur Reuters zeigt, dass rund die Hälfte der Befragten klar gegen die aktuellen Pläne ist. Selbst unter den Republikanern stimmen lediglich 40 Prozent der Menschen dem aktuellen Vorgehen zu, bei den Demokraten sind es dagegen nur zwei Prozent. Newsblog zur US-Politik: Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen Ex-Grönland-Minister: "Das ist eine unglaubliche Provokation" Noch größere Ablehnung erfährt die von US-Präsident Donald Trump immer wieder vorgetragene Drohung, Grönland notfalls auch militärisch einzunehmen. Dafür finden sich unter allen US-Amerikanern lediglich vier Prozent Unterstützer, auch unter den Republikanern sind es lediglich acht Prozent. Dabei zeigt sich, dass viele der Befragten eine Verschlechterung der Beziehungen zur Nato und zu Europa durch die US-Bemühungen um Grönland fürchten. Zwei Drittel glauben, dass das Vorgehen die Beziehungen verschlimmert. Bei den Republikanern ist diese Sorge indes bei 40 Prozent der Befragten vorhanden. Ein Krisentreffen von USA , Dänemark und Grönland in Washington war am Mittwoch ergebnislos zu Ende gegangen, US-Präsident Trump hält nach dänischen Angaben an seinen Plänen zur Aneignung von Grönland fest. An der repräsentativen Ipsos-Umfrage nahmen landesweit insgesamt 1.217 Erwachsene am 12. und 13. Januar teil. Die Fehlertoleranz liegt bei drei Prozentpunkten.