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Iran wird sich als harte Nuss für Washington erweisen

Von Pjotr Akopow

Viele betrachten die Unruhen in Iran als Teil einer erfolgreichen geopolitischen Offensive von US-Präsident Donald Trump: Nachdem der venezolanische Präsident Nicolás Maduro entführt wurde, droht er nun, Grönland zu übernehmen, und erklärt, er sei "bereit, Irans Streben nach Freiheit zu unterstützen", wobei er mit militärischer Intervention droht, sollten "rote Linien" überschritten werden. Am Wochenende erklärte er sogar, dass die iranischen "Machthaber" offenbar "bereits damit beginnen" und das US-Militär "die Lage beobachtet und wir mehrere sehr ernsthafte Optionen in Betracht ziehen".

Das heißt, Trump wird derzeit gegen Iran vorgehen, dort die Regierung stürzen, anschließend Kuba blockieren, dessen Staatschef Miguel Díaz-Canel absetzen und gleichzeitig Venezuela kontrollieren – ist das ein fantastischer Erfolg? Und für Russland bedeutete das enorme Probleme – nicht nur in Bezug auf die Reputation (wir konnten unsere Verbündeten nicht schützen), sondern auch konkret in geopolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht (nicht zuletzt, weil der Iran und Venezuela zusammen mit uns die aktivsten Akteure im Ölhandel unter Umgehung der US-Sanktionen sind). Ist alles so schlimm für uns und so gut für die USA?

Ach ja, und noch etwas – überall setzen die USA auf innerstaatliche Probleme: Die Wirtschaftskrise in Venezuela und der Preisanstieg in Iran verstärken die Unzufriedenheit eines nicht unerheblichen Teils der Bevölkerung mit dem bestehenden System, und wenn man dazu noch aktive subversive Informations- und Propagandaaktivitäten, Spionage und sogar Sabotage hinzufügt, so kann man davon ausgehen, dass die den USA unliebsamen Regime auch ohne direkte militärische Intervention der USA gestürzt werden können. Alles, was dafür noch getan werden müsste, wären ein oder mehrere gezielte Schläge (die Entführung Maduros, ein Angriff auf iranische Nuklear- und Ölanlagen).

Das Problem besteht nur darin, dass solche Prognosen und Szenarien selbst Teil des Krieges sind – des Informationskrieges der USA gegen diejenigen, die sie besiegen wollen. In Venezuela haben sie bisher noch keinen Sieg errungen, also keinen Machtwechsel erreicht, aber Trump postet fleißig Bildchen, auf denen er sich als "stellvertretender Präsident" dieses Landes präsentiert, wobei US-Außenminister Marco Rubio als Präsident Kubas vorgesehen ist.

All diese Informationskriege sind natürlich wichtig als Teil einer Gesamtstrategie, die mit wirtschaftlichem und militärischem Druck beginnt und alle Hebel in Bewegung setzt, um die Macht von innen heraus zu destabilisieren. Erfolg ist jedoch nur dann zu erwarten, wenn die Staatsmacht schwach und gespalten ist und die Unzufriedenheit der Bevölkerung ein kritisches Niveau erreicht. Trifft dies auf Iran zu?

Natürlich nicht – massenhafte Protestdemonstrationen, die als "Revolution gegen die Herrschaft der Ajatollahs" dargestellt werden sollen, sind keine solche. Ja, es gibt viele Unzufriedene mit der derzeitigen Regierungsform, und wirtschaftliche Probleme heizen die Stimmung zusätzlich an, aber von einem allgemeinen "Streben nach Freiheit" mit Unterstützung durch die USA und Israel kann keine Rede sein. Der Versuch, den Sohn des letzten Schahs Reza Pahlavi als "Anführer der Proteste" und zukünftigen "Herrscher eines freien Irans" ins Spiel zu bringen, bestätigt dies einmal mehr: Dieser "Thronfolger" wird von der Mehrheit der Bevölkerung in seinem Heimatland als Marionette der USA und Israels wahrgenommen.

Mit anderen Worten: Diese Person ist nicht einmal mit der Nobelpreisträgerin María Corina Machado zu vergleichen (die in Venezuela trotz fehlender organisierter Unterstützerstruktur eine gewisse Popularität als Symbol der Opposition gegen die Chavisten genießt), sondern hat sich nach fast einem halben Jahrhundert im Ausland praktisch vollständig von ihrer Heimat losgelöst. Und den versucht man, als Symbol für die "Bestrebungen des iranischen Volkes" darzustellen?

Ja, in Iran gibt es zahlreiche interne Probleme, sowohl in der Wirtschaft als auch im Verwaltungssystem, aber es handelt sich um einen äußerst komplexen, wirklich souveränen und sehr alten Staat mit einer langen Zivilisationsgeschichte. Es ist eines der wichtigsten Länder der Welt – nicht nur im Nahen Osten und in der islamischen Welt, sondern weltweit. Rahbar [Oberster Führer des Iran] Ali Chamenei steht an der Spitze eines einzigartigen, eigenständigen Regierungssystems – mit Gewaltenteilung, der Vorrangstellung des islamischen Rechts und unter Berücksichtigung der Interessen aller ethnischen Gruppen des wirklich multinationalen iranischen Volkes. Jegliche Versuche von außen, diesem Land eine bestimmte Staatsform zu diktieren, sind nicht nur beleidigend, sondern auch sinnlos, und niemand wird es schaffen, ihm diese mit Gewalt aufzuzwingen. Dies gilt umso mehr für die USA und Israel – zwei Länder, die seit 47 Jahren versuchen, die Islamische Republik zu zerstören.

Es wird keine militärische Invasion in Iran geben – Trump braucht kein Blutbad, das schlimmer wäre als das in Vietnam. Mit gezielten Raketenangriffen (zum Beispiel auf die Ölindustrie oder mit dem Ziel, Chamenei zu töten) kann man zwar den Nahen Osten in Brand setzen (die Iraner werden mit Angriffen auf die US-Handels- und Militärinfrastruktur reagieren), aber keinen Regimewechsel erreichen. Warum schürt Trump dann das Feuer?

Zum Teil, weil er in Fahrt gekommen ist, und Teheran zu Zugeständnissen zwingen will (zum Verzicht auf das Nuklearprogramm, das durch die US-Angriffe im letzten Jahr nicht zerstört wurde). Aber vor allem, weil er den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und der israelischen Lobbyisten glaubt: Man müsse ständig Öl ins iranische Feuer gießen, damit das Pulverfass irgendwann explodiert und die Macht der Ajatollahs zusammenbricht. Daraus resultieren diese Drohungen und Andeutungen neuer Angriffe.

Aber in Wirklichkeit wäre es für niemanden von Vorteil, wenn Trump auf wundersame Weise alles gelänge und Netanjahus Träume vom gewaltsamen Sturz der "Mullah-Herrschaft" erfüllt würden: Weder für das iranische Volk (das Risiko innerer Unruhen und sogar eines Zerfalls wäre enorm) noch für die Nachbarländer (die Türkei wäre einfach entsetzt über den Zusammenbruch eines vereinten Iran, und auch die sunnitischen Monarchien der Golfregion wären davon nicht begeistert) noch für die Großmächte, die mit Iran verbündet sind (für Russland und China hat dieses Land eine wichtige strategische Bedeutung). Mehr noch: Es würde weder die USA (die kein Interesse an Unruhen und Chaos im Nahen Osten haben) noch Israel glücklich machen – ein in Unruhen versunkenes und auseinandergebrochenes Iran würde den Nahen Osten noch mehr destabilisieren als der von den US-Amerikanern besiegte Irak. Die Folgen wären unkontrollierbar und grausam.

Warum versuchen Trump und Netanjahu dann, die Büchse der Pandora zu öffnen? Während Trump im Grunde genommen nur "herumschwadroniert" und die Konsequenzen nicht wirklich versteht, will Netanjahu Israels Hauptkonkurrenten in der Region beseitigen (ihm, wie er meint, einfach "den Gnadenstoß geben"), um sowohl die territoriale Expansion in Syrien und im Libanon als auch die schleichende Liquidierung des palästinensischen Gazastreifens fortzusetzen. Dann gäbe es im Gazastreifen keine externe Verwaltung (geschweige denn unter Beteiligung des türkischen Militärs) – das gesamte Augenmerk der Region würde sich auf Iran richten (unter anderem wegen der sich verschärfenden Kurdenfrage), und Israel würde von den US-Amerikanern freie Hand erhalten, die Zerstörung des Gazastreifens fortzusetzen und die Annexion des Westjordanlands zu intensivieren. Der Plan mag zwar barbarisch klingen, ist aber glücklicherweise für alle Beteiligten nicht realisierbar.

Denn die Islamische Republik wird nicht fallen – und Iran wird die Kraft finden, sowohl externe Destabilisierungsversuche abzuwehren als auch die notwendigen internen Reformen durchzuführen. Und für eine vollwertige Beteiligung am weiteren Aufbau einer neuen Weltordnung – zusammen mit China, Russland und der gesamten Weltmehrheit, für deren Konsolidierung Trump in den ersten Tagen des neuen Jahres bereits so viel getan hat.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 13. Januar 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

Mehr zum Thema - Peseschkian zu Unruhen: "Die Feinde werden außerhalb des Irans ausgebildet"

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