Rudi Völler betont: Torwart Marc-André ter Stegen braucht dringend Spielpraxis, um Chancen auf die WM zu wahren. Das "grobe Gerüst" wird schon im März stehen. Für Marc-André ter Stegen steht fest: Wenn er bei der Weltmeisterschaft dabei sein will, dann braucht er dringend Spielpraxis. Das betonte Rudi Völler noch einmal: "Er muss schon spielen", stellte der DFB-Sportdirektor in Sport1-"Doppelpass" klar. "Gerade nach seiner Verletzung, auch die Legende seiner Verletzungen, dass er die Spielpraxis auch braucht, um wieder reinzukommen – bei aller Qualität." Kandidat für die WM? Matthäus schlägt neuen Verteidiger für DFB-Team vor Zusage an einen Klub? Wechsel von Marc-André ter Stegen rückt offenbar näher Ter Stegen ist gerade erst von einer Rücken-Operation genesen und hatte Ende des vergangenen Jahres im Pokal sein Comeback gegeben. Trotzdem kommt er beim FC Barcelona nicht über die Reservistenrolle hinaus. Mit Blick auf seine WM-Chancen hat er immerhin den Weg zu einem Vereinswechsel offenbar freigemacht. Wie die spanische Zeitung "Sport" berichtete, habe der 33-Jährige seine grundsätzliche Zustimmung zu einer Leihe an den abstiegsbedrohten spanischen Erstligisten FC Girona gegeben. Das "grobe Gerüst" steht im März In Abwesenheit von ter Stegen hatte Oliver Baumann bei der deutschen Nationalmannschaft im Tor gestanden und die Rolle gut ausgeübt. Baumann mache das "unglaublich gut", so Völler. Auf den Hoffenheimer sei "100-prozentig Verlass". Deutschland testet in zweieinhalb Monaten in der Schweiz (27. März) und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana. Laut Völler stehe dann auch der Großteil des deutschen WM-Kaders fest. "Bei der nächsten Abstellung im März wird sich schon herauskristallisieren, wer dabei ist", sagte er. Dort sei dann das "grobe Gerüst" zu sehen. Hinsichtlich der WM-Chancen des Senkrechtstarters Lennart Karl hielt sich Völler bedeckt. "Ich bin mir sicher, Julian Nagelsmann wird seine Leistung wohlwollend beobachtet haben", sagte der 65-Jährige über den Jungstar des FC Bayern . Ob sich noch andere Spieler, die bislang eher unter dem Radar liefen, herauskristallisieren, wird sich zeigen. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nahm Jeff Chabot vom VfB Stuttgart ins Visier. "Er hat zwar noch kein Länderspiel, aber ich sehe ihn auch als Kandidat", sagte er bei Sky.