Nach dem Erfolg des BVB gegen die Spanier sorgt eine Szene für Aufregung. Leidtragender: Ein Dortmunder Fan im Rollstuhl. Der Klub will nun handeln. 4:2 im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid , die Runde der letzten Vier in der "Königsklasse" erreicht: Eigentlich gab es für Borussia Dortmund und seine Fans am Dienstagabend nur Grund zum Jubeln. Doch nach der Partie sorgte eine Szene, die im Live-TV eingefangen wurde, für Aufregung und empörte Reaktionen. Im Mittelpunkt: BVB-Angreifer Julian Brandt , ein Dortmunder Fan im Rollstuhl – und ein dreister Trikot-Dieb. Was war passiert? Nach der Partie wollte Brandt offenkundig einem Rollstuhlfahrer sein Trikot überreichen. Aber ein direkt daneben stehender junger Mann schnappte es dem Adressaten weg, freute sich sichtlich und lief einfach davon. Im Ausschnitt ist noch zu sehen, wie ein Begleiter des Rollstuhlfahrers dem Mann kurz hinterherlief und anscheinend erfolglos versuchte, das Trikot zurückzubekommen. Dies ist deutlich in einem in den Sozialen Medien verbreiteten Video aus der Live-Übertragung von Prime Video zu sehen. Zu dem Vorfall kam es in einem extra für Menschen mit Behinderung eingerichteten Bereich des Westfalenstadions. Somit war zunächst unklar, ob es sich bei dem involvierten Mann ebenfalls um einen Menschen mit Behinderung handelte, der die Tragweite der Aktion womöglich nicht ermessen konnte. Es könnte aber auch eine Begleitperson gewesen sein. Auch dies wurde im Netz heftig diskutiert. Laut einem Reporter des TV-Senders Sky soll das Thema auch bei den Feierlichkeiten in der BVB-Kabine zur Sprache gekommen sein. BVB-Profi Marius Wolf habe demnach gesagt: "Wird geklärt." Der Fußball-Bundesligist prüft nach eigenen Angaben den Fall und versucht, den Rollstuhlfahrer ausfindig zu machen und ihn mit einem neuen BVB-Trikot zu entschädigen.