Karlheinz Deschner: Die "Kriminalgeschichte des Christentums"
Trotz seiner umstrittenen Ansichten, der Exkommunikation und finanzieller Schwierigkeiten wird Deschner mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.
Deschners Schriften sind geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit Ethik und Moral. Zeitlebens setzt er sich für die Trennung von Kirche und Staat ein und kritisiert vehement den religiösen Einfluss auf politische Entscheidungen.
In diesem Zeitzeichen erzählt Hans Conrad Zander:
- wie der Schriftsteller zum Schrecken der katholischen Kirche wird,
- wie viele Stunden Arbeit in seinen Schriften stecken,
- warum er noch vor der Veröffentlichung seiner Schriften aus einem ganz anderen Grund exkommuniziert wird,
- wer Fredy ist und welche tragende Rolle er in Deschners Leben spielen sollte,
- und was Nietzsches Antichrist mit all dem zu tun hat.
Das sind unsere wichtigsten Quellen:
- Hans Reinhard Seeliger (Hgb.), Kriminalisierung des Christentums? Karlheinz Deschners Kirchengeschichte auf dem Prüfstand. Freiburg 1994
- Karlheinz Deschner, Das Kreuz mit der Kirche. Die Sexualgeschichte des Christentums, Düsseldorf 2012.
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Hans Conrad Zander
Redaktion: Matti Hesse
Technik: Jens Buchheister ]]>