Seit Karl Kraus ist es unverwüstliche Mode, über die Kartenpreise des Salzburger Festspielbetriebs zu spotten oder zu klagen. Was soll’s? Der Laden brummt. Der neue „Jedermann“ soll sogar viereinhalb Mal überbucht sein. Dabei ist ein Besuch des Spiels auf dem Domplatz noch ein Schnäppchen im Vergleich zu einem Ticket bei den Osterfestspielen. Da geben manche astronomische Summen aus, nur um „die Netrebko“ zu hören. Wie die Oper heißt, ist fast schon Nebensache.