Die Suche nach der Lösung im Streit um das 1,8 Billionen Euro schwere Finanzpaket beim EU-Sondergipfel in Brüssel verzögert sich weiter. Vor der nun für den Abend angesetzten großen Gipfelrunde traf am Nachmittag Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit den anderen „Sparsamen“ - Niederlande, Schweden, Dänemark - sowie Finnland die Regierungschefs von Italien, Griechenland, Spanien und Portugal. Kurz ist trotz der Verlängerung des Gipfels optimistisch, schließlich gebe es „seit Tagen Bewegung in unsere Richtung“, so der Kanzler.