Es ist eine Entscheidung, die weit über die Grenzen hinaus Wirkung entfalten dürfte: Nur rund 100 Kilometer nördlich von Wien könnte eines der ältesten Atomkraftwerke Tschechiens noch bis in die Mitte der 2060er-Jahre Strom liefern – und damit doppelt so lange wie ursprünglich vorgesehen. Während die Betreiber auf stabile Anlagen und neue Analysen verweisen, warnen Kritiker vor einem Weiterbetrieb einer aus ihrer Sicht technisch überholten Reaktorlinie in unmittelbarer Nachbarschaft zu Österreich.