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US-Basen in Deutschland: Wird Trump sie bald schließen?

Donald Trumps Wut auf die Nato-Verbündeten könnte konkrete Folgen haben: US-Medien zufolge erwägt das Weiße Haus, Militär aus Europa abzuziehen. Doch so einfach ist das nicht. Der Zorn des US-Präsidenten scheint diesmal größer als sonst: "Die Nato war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen", postete Donald Trump am Mittwoch auf der Online-Plattform Truth Social . Trump fühlt sich im Iran-Krieg nicht ausreichend von seinen Nato-Partnern unterstützt, mehrere US-Regierungsvertreter drohten bereits mit einem Rückzug der Amerikaner aus dem Bündnis. Auch beim Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus soll ein möglicher Austritt thematisiert worden sein. Die Befürchtung, die USA könnten der Verteidigungsallianz den Rücken kehren, ist nicht neu. Diesmal könnte die US-Regierung jedoch zu konkreteren Maßnahmen greifen. Dem "Wall Street Journal" zufolge erwägt das Weiße Haus, US-Militärstützpunkte auf dem europäischen Kontinent zu schließen oder in andere Staaten zu verlegen. Als mögliche Länder, die davon betroffen sein könnten, werden Spanien und Deutschland genannt. Die Maßnahme soll als Strafe gegen Nato-Länder gedacht sein, die die USA im Iran-Krieg nicht ausreichend unterstützt haben. Ein Teil der Truppen könnte in Nato-Staaten verlegt werden, die sich aus US-Sicht kooperativer verhalten haben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf anonyme Regierungsvertreter. Für Deutschland wäre ein umfassender Abzug von US-Truppen ein verheerendes Signal. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass Trump Truppen aus der Bundesrepublik abzieht oder ganze Standorte schließt? Um welche Stützpunkte könnte es gehen? Und warum ausgerechnet Deutschland, das der US-Armee im Iran-Krieg freie Hand bei der Nutzung ihrer Basen gibt? t-online beantwortet die wichtigsten Fragen. Wie wahrscheinlich ist ein US-Truppenabzug? Dem "Wall Street Journal" zufolge kursiert der Plan eines möglichen Truppenabzugs aus Europa schon seit Wochen unter "hochrangigen Regierungsbeamten" und habe dort auch Unterstützung gefunden. Der Vorstoß soll sich laut dem Bericht noch in einem frühen Stadium befinden und nur eine von mehreren Alternativen sein. Ob die US-Regierung den Plan wirklich umsetzt, kann derzeit niemand seriös beantworten. Auch wenn Trump schon mehrfach Drohungen gegen die Nato ausgesprochen und hinterher wieder einkassiert hat, gibt es keine Garantie, wie Trump diesmal agieren wird. Der US-Präsident gilt als sprunghaft und impulsiv, und diesmal scheint sein Ärger auf die Nato größer als sonst. Auch wenn Trumps Wut aus europäischer Sicht vor allem davon ablenken soll, dass die US-Offensive ihre strategischen Ziele weitgehend verfehlt hat: Bei Trump kann man nie wissen. Zumal die Skepsis gegenüber der Nato in der US-Regierung weitverbreitet ist. Auch US-Außenminister Marco Rubio, einst ein überzeugter Nato-Unterstützer und Freund der Europäer, hatte die Nato-Verbündeten zuletzt scharf für ihre Zurückhaltung im Iran-Krieg kritisiert. Warum ausgerechnet Deutschland? Neben Spanien hat sich Trump offenbar insbesondere über Deutschland geärgert. Erst am Montag sagte der US-Präsident auf einer Pressekonferenz, die USA hätten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg "wieder aufgebaut". Dennoch habe die Bundesregierung gesagt, der Iran-Krieg gehe sie nichts an. Trump hatte Deutschland in der Vergangenheit wiederholt kritisiert, vor allem an der deutschen Migrations- und Energiepolitik scheint sich der US-Präsident zu stören. Seit der Amtsübernahme von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich das deutsch-amerikanische Verhältnis zunächst entspannt. Merz versuchte früh, einen persönlichen Draht zu Trump aufzubauen und sah sich in einer europäischen Führungsrolle, um das transatlantische Verhältnis zu bewahren. Doch der Iran-Krieg hat Washington und Berlin wieder ein Stück weit auseinandergetrieben. Die Bundesregierung sieht nicht nur die unklare Zielsetzung des Kriegs und die möglichen Völkerrechtsverstöße kritisch, sondern auch die Tatsache, dass Trump sie im Vorfeld nicht über die US-Offensive informierte. Die US-Regierung wiederum fühlt sich hintergangen, weil Deutschland nicht ausreichend unterstütze, etwa bei der Sicherung der Straße von Hormus . Sauer aufgestoßen in Washington ist auch die deutliche Zurückweisung des Kriegs durch Vertreter der Bundesregierung. Friedrich Merz, der zu Beginn des Kriegs noch sagte, es sei nicht der Moment, "unsere Partner zu belehren", klang schon bald ganz anders: "Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden", so Merz Mitte März. Noch deutlicher drückte es Verteidigungsminister Boris Pistorius aus: "Das ist nicht unser Krieg." Die Sätze kamen nicht gut an in Washington. Und doch hat sich Deutschland in einem zentralen Punkt als verlässlicher Partner erwiesen: Die US-Armee darf ihre Militärstützpunkte in Deutschland uneingeschränkt für ihre Iran-Offensive nutzen. Andere EU-Länder haben die Nutzung ihrer Basen hingegen begrenzt. Spanien hat den Luftraum für US-Militärflugzeuge, die in den Iran-Krieg eingebunden sind, gesperrt. Frankreich hat die Nutzung eines Militärflugplatzes im Süden des Landes auf US-Flugzeuge beschränkt, die Truppen verlegen, aber keine Kampfeinsätze fliegen. Auch Großbritannien und Italien haben der US-Armee Beschränkungen für die Nutzung ihrer Flugplätze auferlegt. Welche Basen wären wie betroffen? Die US-Armee unterhält derzeit bis zu 40 Stützpunkte in Deutschland – kleinere Depots, Kommandozentralen, große Basen. Laut US-Angaben sind dort insgesamt rund 37.000 amerikanische Soldaten stationiert, dazu kommen um die 12.000 zivile Mitarbeiter. Die Militäreinrichtungen, viele davon in Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg, sind ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Ein Abzug würde die betroffenen Regionen hart treffen. Die deutschen Basen haben Experten zufolge aber auch einen großen Nutzen für das US-Militär. Der vielleicht wichtigste US-Luftwaffenstützpunkt ist Ramstein in Rheinland-Pfalz, das Hauptquartier der US-Luftwaffe für Europa und Afrika sowie Sitz des Aircom, einer Nato-Kommandobehörde für Luftstreitkräfte. Die US-Luftwaffe nutzt Ramstein als Drehkreuz für Truppentransporte, weltweite Drohneneinsätze und Evakuierungsflüge. Ramstein ist laut dem Nato-Experten und früheren Berater im US-Außenministerium, Michael J. Williams, für die USA unverzichtbar: "Alles läuft über Ramstein. Ohne diesen Stützpunkt wären US-Luftoperationen in Europa, Afrika und Teilen Asiens sehr viel schwieriger." Auch andere Stützpunkte gelten als kritisch für die US-Präsenz in Europa und den weiterhin globalen Machtanspruch der USA, wie er sich gerade im Iran-Krieg wieder zeigt: etwa die Spangdahlem Air Base in der Eifel, wo das schnell einsatzbereite 52. Jagdgeschwader der US-Luftwaffe seinen Sitz hat. Oder die personell stärkste US-Heeresgarnison in Europa mit knapp 15.000 Soldaten im bayerischen Grafenwöhr, die auch den größten US-Truppenübungsplatz außerhalb der USA beheimatet. Welche Risiken birgt ein Abzug für die USA? Eine Schließung oder Verlegung von Standorten in andere Länder wäre zudem mit hohen regulatorischen Risiken und Kosten verbunden. Die US-Basen in Deutschland profitieren von einer gut ausgebauten Infrastruktur, hoch qualifizierten zivilen Ortskräften und – entgegen Trumps Vorwürfen – kooperativen deutschen Behörden. Eine Verlegung von Truppen und Großgerät in andere Länder, wo erst Standorte über Jahre aufgebaut werden müssten, würde Trumps kostspielige Iran-Offensive weiter verteuern. Trotz ihrer Bedeutung sind die deutschen US-Basen nicht immun gegen mögliche Abzugspläne. 2020 hatte Trump schon einmal versucht, einen beträchtlichen Teil der in Deutschland stationierten US-Soldaten abzuziehen. Damals galt das als "Bestrafung" Merkels, da sich die damalige deutsche Kanzlerin der US-Forderung nach höheren Militärausgaben nicht beugen wollte. Muss Merz nun dasselbe Szenario fürchten? Nato-Experte Williams ist überzeugt: "Die USA sind abhängiger von diesen Standorten als Deutschland." Ein umfassender Abzug wäre "selbstzerstörerisch" und würde US-Interessen jenseits des Atlantiks schaden. Dies könne sich auch Trump nicht leisten, so Williams zu t-online. Ob die US-Regierung ihre angeblichen Planspiele tatsächlich in die Tat umsetzt, werden die nächsten Wochen zeigen. Dass derartige Überlegungen in einem frühen Stadium beim "Wall Street Journal" landeten, könnte auf ihre Unausgegorenheit hindeuten. Oftmals werden solche Informationen gezielt an Medien durchgestochen, um eine Drohkulisse aufzubauen und den Adressaten – hier die Europäer – zum Einlenken zu bewegen. Nach dem Motto: Wenn ihr euch nicht stärker engagiert, können wir auch anders. Der Druck der vergangenen Wochen scheint langsam zu wirken: Nach der Verkündung der Waffenruhe im Iran erklärte Kanzler Merz, Deutschland werde "in geeigneter Weise dazu beitragen, die freie Schifffahrt in der Hormus-Straße zu gewährleisten." Dazu stehe man im engen Austausch mit den USA und anderen Partnern. Ob sich Trump davon besänftigen lässt? Unklar, aber nicht ausgeschlossen .

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