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Mario-Adorf verstorben: Diese Szenen sind legendär

In seiner langen Karriere spielt er in über 200 Rollen mit. Jetzt trauert die Filmwelt um Mario Adorf. Diese Werke des Schauspielers sind besonders sehenswert. Mario Adorf übernahm in seinem langen Leben viele Rollen – vom Kleinganoven, über den Wildwestschurken, den protzigen Promiwirt bis hin zum Holocaust-überlebenden. Er gehörte zu den großen deutschen Film- und Fernsehstars der Nachkriegsgeschichte. Adorf spielte in Filmen wie in "Der Tod trägt schwarzes Leder" (1974), "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1975), "Die Blechtrommel" (1979) "Lola" (1981) und "Der Schattenmann" (1996) mit. Am 8. April starb Mario Adorf mit 95 Jahren in seiner Wohnung in Paris. Ein Rückblick auf seine wichtigsten und erinnerungswürdigsten Rollen. "Nachts, wenn der Teufel kam" (1957) Mit Robert Siodmaks Drama "Nachts, wenn der Teufel kam" schaffte der 26 Jahre alte Adorf den Durchbruch als Schauspieler. Der Film handelt von einer Mordserie an Frauen im Nationalsozialismus. Als Täter machen die Ermittler Bruno Lüdke (gespielt von Adorf) aus. Dass dieser eine geistige Behinderung hat, passt in das menschenverachtende Weltbild der Nazis. Sie planen einen Schauprozess. Dann zweifeln sie: Räumen sie nicht ihr eigenes Versagen ein, wenn der Mann jahrelang töten konnte, ohne gefasst zu werden? Bruno Lüdke: Der Serienmörder, den sich die Nazis herbeifantasierten Mario Adorf: Seine erste Hauptrolle bereute er zutiefst Im Nachhinein bedauerte Adorf diese Rolle. Beim Dreh war man davon ausgegangen, dass der Film auf Tatsachen beruhte. Später kam heraus, dass Lüdke unschuldig war und von den Nazis als frauenmordendes Monster inszeniert worden war. "Ich habe einem Menschen, der wirklich gelebt hat, eine monströse Geschichte gegeben, die überhaupt nicht stimmt", sagte Adorf 2020 der "Zeit". Lüdke sei ein Opfer gewesen. "Die SS war der Teufel, nicht Bruno!" "Winnetou 1. Teil" (1963) In "Winnetou 1. Teil" spielte Mario Adorf den Bösewicht Santer, der Winnetous Schwester Nscho-tschi ermordete. Adorf sagte mit Blick auf diese Rolle mal zur Deutschen Presse-Agentur: "Immer wieder treffe ich Leute, die sagen: 'Dass du die Nscho-tschi erschossen hast, das habe ich dir lange Jahre nicht verziehen. Ich habe dich dafür gehasst.' Das ist ein Satz, den ich zigtausend Mal gehört habe." Dabei sind sich Adorf und Schauspielerin Marie Versini während der Dreharbeiten nicht einmal begegnet: "Ich hab' irgendwohin in die Luft gezielt", sagte Adorf. Die Einstellung, in der Nscho-tschi tödlich getroffen zu Boden sinkt, wurde an einem ganz anderen Tag ohne Adorf gedreht. Seine Frau stützte ihn: Der letzte Auftritt von Mario Adorf "Deadlock" (1970) Mario Adorf hat bei vielen großen Produktionen mitgemacht, es gibt aber auch Off-Kinofilme mit ihm. "Deadlock" (1970) von Regisseur Roland Klick ist ein solches völlig zu Unrecht vergessenes Juwel, ein deutscher Vorläufer zu den Filmen von Quentin Tarantino . Es geht um eine verlassene Minenkolonie mitten im Nirgendwo und einen Koffer voller Geldscheine. Adorf spielt Minenaufseher Charles Dump. Dump sieht in dem Geld die Chance, die Einöde endlich zu verlassen. Er wird skrupellos, doch andere sind noch skrupelloser. In einer der stärksten Szenen rennt Adorf panisch durch die menschenleere Wüste, gejagt von einem Truck. In dem düsteren, brutalen Neo-Western sind nur sieben Menschen zu sehen, fünf werden das blutige Katz-und-Maus-Spiel nicht überleben. "Der Mafia-Boss – Sie töten wie Schakale" (1972) Seine Liebe zu Actionrollen bewies Adorf in einer Reihe von italienischen Krimis. Legendär ist sein Auftritt im Gangsterfilm "Der Mafia-Boss – Sie töten wie Schakale" (Original: "La mala ordina"): Verbrecher haben die Familie des Kleinganoven Luca Canali (gespielt von Adorf) überfahren und getötet. Bei einer halsbrecherischen Fahrt mitten durch den Mailänder Straßenverkehr klammert sich dieser an den Kühler eines Lieferwagens und hämmert seinen Kopf so lang gegen die Windschutzscheibe, bis sie reißt. Dann boxt er den Fahrer vom Sitz. Nichts ist gedoubelt an dieser Szene. Hilfreich war für den Schauspieler bei diesen internationalen Dreharbeiten seine Vielsprachigkeit. Neben Deutsch, Englisch und Französisch sprach er auch Italienisch. So groß war seine Liebe zum Heimatland seines Vaters, dass er einige Jahre in Rom lebte. "Kir Royal" – Episode 1: "Wer reinkommt, ist drin" (1986) "Ich scheiß dich sowas von zu mit meinem Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast" – der Satz aus Helmut Dietls Kultserie "Kir Royal" ist legendär. Adorf spricht ihn als stinkreicher rheinischer Kleberfabrikant Heinrich Haffenloher, der unbedingt in der Klatschkolumne des Reporters Baby Schimmerlos (Franz Xaver Kroetz) auftauchen will – koste es, was es wolle. Denn: "Wer reinkommt, ist drin", in der Münchner Schickeria. Adorf ist nur für eine Folge dabei. Doch es ist großartig, wie er diesen geltungssüchtigen Macho spielt. In der Szene am Pool trägt er zwar nur einen Bademantel, Schimmerlos dagegen einen eleganten Anzug. Dennoch fühlt sich Haffenloher als der Größte und ist fest überzeugt, alles kaufen zu können. "Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" (1997) Mit der Gesellschaftssatire "Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" kehrte Adorf 1997 zurück in die Münchner Schickeria, als Wirt eines Edelitalieners. Egal, ob Promi oder Möchtegern – wer was auf sich hält, taucht hier auf. Für seinen Film über Münchens Bussi-Bussi-Gesellschaft holte Helmut Dietl Hannelore Hoger , Joachim Król, Götz George , Jan Josef Liefers , Armin Rohde, Heiner Lauterbach und Gudrun Landgrebe vor die Kamera. Veronica Ferres mimte die Schauspielerin Schneewittchen. Insgesamt spielte Mario Adorf in seiner über 70 Jahre langen Karriere in mehr als 200 Film- und TV-Produktionen mit. Er wurde mit zahlreichen namhaften Preisen geehrt. Darunter der Deutsche Filmpreis, Bambi, Romy und Deutscher Fernsehpreis .

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