Über Jahre hinweg kämpfte ein Schauspieler gegen eine schwere Erkrankung, die sein Leben zunehmend einschränkte. Nun ist er im Alter von 35 Jahren gestorben. Der irische Schauspieler Michael Patrick, der unter anderem in der Serie "Game of Thrones" zu sehen war, starb am 7. April in einem Hospiz in Nordirland, wohin er zehn Tage zuvor gekommen war. Seine Ehefrau Naomi Sheehan hat dies auf Instagram öffentlich gemacht. Bei Patrick war im Februar 2023 die Motoneuronerkrankung (MND) diagnostiziert worden. Die seltene und unheilbare Krankheit greift die Nerven an, die die Muskeln steuern. Dadurch kommt es zu Muskelschwund und Lähmungen. Naomi Sheehan schrieb weiter: "Worte können nicht beschreiben, wie untröstlich wir sind." Zudem betonte sie: "Es wurde schon oft gesagt, dass Mick eine Inspiration für jeden war, der das Privileg hatte, mit ihm in Kontakt zu kommen – nicht nur in den letzten Jahren während seiner Krankheit, sondern an jedem Tag seines Lebens. Er lebte ein Leben, so erfüllt, wie es ein Mensch nur leben kann. Freude, eine Fülle an Lebensfreude, ansteckendes Lachen. Ein Titan von einem rothaarigen Mann." Außerdem verriet sie, welches Zitat von Brendan Behan ihr Mann geliebt habe: "Die wichtigsten Dinge auf der Welt sind, etwas zu essen, etwas zu trinken und jemanden zu haben, der dich liebt." Sie resümierte: "Also, denk nicht zu viel darüber nach. Iss. Trink. Liebe." Ausgezeichneter Bühnenschauspieler In den vergangenen Jahren hatte sich Michael Patrick wiederholt öffentlich zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Auf Instagram zeigte er etwa seinen neuen Rollstuhl. In diesem spielte er auch am Lyric Theatre Belfast, wo die Rolle von Richard III. im gleichnamigen Stück von William Shakespeare übernommen hatte. Für die Darstellung gewann Michael Patrick im Januar 2025 den Judges' Award bei den Stage Awards. Michael Patrick war unter anderem was Film- und Fernsehproduktionen in einer Folge von "Game of Thrones" als Wildling zu sehen. Zudem in "Blue Lights", "Soft Border Patrol" und "My Left Nut".