Dmitrijew: Irankrieg zeigt kolossale Schwäche der NATO
Der Iran-Konflikt lässt eine extreme Schwäche und innere Zerrissenheit der NATO zutage treten. Diese Ansicht äußerte am 8. April Kirill Dmitrijew, Oberhaupt des Russischen Fonds für direkte Investitionen und Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten. In einem Beitrag auf X schrieb er:
"Die Iran-Krise demonstriert eine enorme Schwäche und strategische Verwundbarkeiten der NATO, Großbritanniens und der EU und eine tiefe Spaltung in ihrem Verhältnis zu den USA."
Iranian crisis demonstrates the tremendous weakness and strategic vulnerabilities of NATO, the UK, and the EU, and their profound rift with the US.
— Kirill Dmitriev (@kadmitriev) April 8, 2026
Dmitrijew machte seine Ankündigung, kurz nachdem der US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass Washington einem zweiwöchigen bilateralen Waffenstillstand zwischen Iran und den USA zustimme. Irans Oberster Rat für nationale Sicherheit kündigte seinerseits an, dass Verhandlungen zwischen den beiden Parteien am 10. April in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad "unter völligem Misstrauen gegenüber der amerikanischen Seite" stattfinden werden.
Die USA und Israel hatten ihre Angriffe gegen Iran am 28. Februar begonnen, woraufhin Teheran mit Angriffen auf Israel und US-amerikanische Militärobjekte im Nahen Osten und einer faktischen Sperrung der Straße von Hormus reagierte. Dabei beschwerten sich Trump und mehrere seiner Minister regelmäßig über die ausbleibende Beteiligung von anderen NATO-Mitgliedsstaaten am Einsatz. Am 1. April behauptete Trump, dass er ernsthaft einen Austritt der USA aus der NATO in Erwägung ziehe.
Russland verurteilte die Angriffe der USA und Israels als eine Verletzung der iranischen Souveränität.
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