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Iran-Krieg | Zehn-Punkte-Plan: Das ist Teherans Vorschlag an Trump

Erleichterung mit Blick auf Nahost: Teheran und Washington einigen sich auf eine Waffenruhe. Jetzt bietet das iranische Regime eine Verhandlungsbasis an. Ein Überblick. Die Zivilbevölkerung in Teheran atmet auf – und mit ihr die Weltwirtschaft. Noch am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, dass in der Nacht "eine ganze Zivilisation sterben" werde. Jetzt äußerte er sich zuversichtlich, dass "dieses langfristige Problem kurz vor seiner Lösung" stehe. Der Hintergrund: Washington und Teheran hatten kurz vor Ablauf des US-Ultimatums am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) einer zweiwöchigen Feuerpause zugestimmt. Trump verkündete die "beidseitige Waffenruhe" in seinem Onlinedienst Truth Social . Der doppelte Gesichtsverlust: Eine Analyse zur Waffenruhe im Iran Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im Onlinedienst X, dass in diesem zweiwöchigen Zeitraum auch "die sichere Durchfahrt" durch die Straße von Hormus möglich sein werde. Durch die Meerenge laufen rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte. Doch das iranische Regime macht nicht nur Kompromisse, sondern stellt auch Forderungen in Form eines Zehn-Punkte-Plans. Wie sieht dieser Plan aus? Wie reagiert Trump auf diesen Vorschlag – und was passiert als Nächstes? t-online gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Von wem stammt der Zehn-Punkte-Plan? Vertreter des Iran haben der US-Regierung in Washington einen Zehn-Punkte-Plan als Vorschlag für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. Offiziell hat die iranische Regierung die Forderungen bislang nicht öffentlich gemacht. Nachrichtenagenturen, die den mächtigen Revolutionsgarden nahestehen, berichten jedoch bereits über Details. Was sieht der Zehn-Punkte-Plan konkret vor? Laut der Nachrichtenagentur Tasnim beinhaltet der Entwurf die Forderung nach einer dauerhaften Einstellung von Aggressionen. Der Iran solle die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten und Uran anreichern dürfen. Die politische Führung in Teheran fordert die Aufhebung der harten internationalen Sanktionen und Strafmaßnahmen des UN-Sicherheitsrats. Auch Resolutionen des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA will Teheran aufgehoben sehen, wie Tasnim berichtet. Weiter werden Kriegsentschädigungen und ein Abzug der US-Streitkräfte aus der Region gefordert. Der Krieg soll an allen Fronten enden, einschließlich im Libanon . Auch die Nachrichtenagentur Fars berichtet über die zehn Punkte. Ihre Informationen decken sich weitgehend mit dem Bericht bei Tasnim. In ihrem Bericht heißt es jedoch auch, dass sich der Iran gemäß dem Plan verpflichten werde, niemals Atomwaffen herzustellen. Die Urananreicherung soll nach Verhandlungen eingeschränkt werden. Teheran stimme außerdem zu, mit anderen Ländern in der Region über Friedensabkommen zu sprechen. Wie reagiert Donald Trump? Die Einigung auf eine zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg ist in Trumps Augen ein "totaler und vollständiger Sieg" für Washington. "100 Prozent, daran besteht kein Zweifel", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AFP. Auf die Frage, was mit dem angereicherten Uran Teherans geschehen werde, antwortete Trump: "Darum wird sich bestens gekümmert, sonst hätte ich der Vereinbarung nicht zugestimmt." Der Plan sieht iranischen Angaben zufolge allerdings vor, dass die USA dem Iran die Anreicherung von Uran erlauben. Der Westen wirft dem Iran seit Jahren vor, an einer Atombombe zu arbeiten. Zur Öffnung der Straße von Hormus schrieb der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social, es werde "viel Geld verdient werden". Es sei "ein großer Tag für den Weltfrieden!", schrieb er weiter. "Der Iran will es, er hat genug! Und alle anderen auch!" Die USA würden bei der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus helfen. "Es wird viele positive Maßnahmen geben!" Wer trug zu der Einigung der Kriegsparteien bei? Offiziell gilt Pakistan als Vermittler in dem Krieg. Das Land hatte den Rahmen für die nun erfolgte Einigung vorgeschlagen. Premierminister Shehbaz Sharif schrieb auf der Plattform X, die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika sowie ihre Verbündeten hätten einer sofortigen Waffenruhe einschließlich im Libanon und andernorts zugestimmt. Die Waffenruhe trete sofort in Kraft. Trump und der iranische Außenminister dankten Sharif und Pakistans Generalstabschef Asim Munir für ihre Vermittlungsbemühungen. Der Südasien-Experte Michael Kugelman schrieb auf X, Pakistan habe damit seinen größten diplomatischen Erfolg seit Jahren erzielt. Am wichtigsten sei jedoch, dass Pakistan dazu beigetragen habe, eine potenzielle Katastrophe im Iran abzuwenden. Trump sagte AFP wiederum, er glaube, die chinesische Regierung habe den Iran zu einer Einigung gedrängt. "Soweit ich höre, ja", sagte der US-Präsident auf die Frage, ob Peking daran beteiligt gewesen sei, seinen engen Verbündeten Teheran zu Verhandlungen über eine Waffenruhe zu bewegen. China ist der wichtigste Abnehmer iranischen Öls, von dem der Großteil durch die Straße von Hormus transportiert wird – eine schnelle Öffnung der Meerenge hatte für Peking also hohe Priorität. Trump soll Mitte Mai nach Peking reisen, um den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu treffen. Was sagt Israel zu Teherans Zehn-Punkte-Plan? Die israelische Regierung erklärte derweil, sie unterstütze die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Von einer Zustimmung zu einer Waffenruhe im gesamten Nahen Osten war jedoch nicht die Rede. Die Waffenruhe umfasse "nicht den Libanon", erklärte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu . Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif hatte zuvor erklärt, die Feuerpause solle "umgehend" in Kraft treten und im gesamten Nahen Osten gelten, einschließlich des Libanon. Dort war Israel in den vergangenen Wochen mit aller Härte gegen die pro-iranische Terrorgruppe Hisbollah vorgegangen. Nach Angaben des Libanon wurden dort seit Beginn des Iran-Kriegs mehr als 1.500 Menschen getötet. Wie geht es jetzt weiter? An diesem Freitag sollen nach iranischen Angaben nun Gespräche mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen. Dabei geht es um ein dauerhaftes Abkommen. Der US-Präsident betonte, es gebe einen stabilen Rahmen für eine längerfristige Einigung. Im Interview mit der AFP sprach Trump jedoch nicht nur von Teherans Zehn-Punkte-Plan als Basis: Es finde ein Austausch über 15 Punkte statt, "von denen die meisten vereinbart wurden", so Trump. Die USA hatten Teheran zuvor einen 15-Punkte-Plan vorgelegt, der vom Iran große Zugeständnisse fordert. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hatte die Forderungen noch vor wenigen Tagen als "überzogen und inakzeptabel" bezeichnet. Trump sagte nun mit Blick auf die 15 Punkte: "Wir werden sehen, was passiert. Wir werden sehen, ob es dazu kommt." Von seiner ursprünglichen Drohung über massive Angriffe auf Brücken und Kraftwerke im Iran wollte Trump im Gespräch mit AFP nicht abrücken. "Das werden wir sehen müssen", sagte er.

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