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Finanzströme nach Trump-Ankündigungen: Strafbare Aktivitäten an der Börse?

Um Ankündigungen des Präsidenten zeigen sich immer wieder ungewöhnliche Aktivitäten an den Börsen. Dahinter könnten strafbare Handlungen stehen. David Schafbuch berichtet aus New York Es war 6.49 Uhr morgens am 23. März an der amerikanischen Ostküste, als plötzlich Bewegung auf dem Ölmarkt aufkam. Innerhalb von Minuten wechselten laut "Financial Times" mehr als 6.200 Papiere den Besitzer. US-Präsident Donald Trump hatte Tage zuvor noch dem Iran ein Ultimatum gesetzt und mit der Bombardierung der Energieinfrastruktur gedroht, falls man nicht innerhalb von 48 Stunden die Blockade der Straße von Hormus beende. Am 23. März allerdings, wenige Minuten nachdem der Handel in Schwung kam, verkündete Trump überraschend, dass man sich mit dem Iran in Friedensgesprächen befinde. Daraufhin sank der Ölpreis – und diejenigen, die zuvor ihre Geschäfte platziert hatten, verdienten daran. Die Rede ist von 580 Millionen Dollar. Wenig später zog der Ölpreis wieder an: Der Iran hatte dementiert, dass man überhaupt Gespräche mit den USA aufgenommen hatte. Trump im Weißen Haus: Alle Informationen im Newsblog Iran-Krieg breitet sich aus: Das kann Trump nicht mehr verbergen Bislang ist unklar, wer und wie viele Personen sich genau an den Geschäften beteiligt haben. Allerdings reiht sich der Vorfall in mehrere Beispiele ein, die in der Amtszeit Trumps nach einem ähnlichen Muster ablaufen: Vor verschiedenen Begebenheiten oder Ankündigungen des US-Präsidenten wurden mehrfach ungewöhnliche Bewegungen an den Finanzmärkten registriert, die die Frage aufwerfen: Haben Trump oder dessen Umfeld möglicherweise Informationen an Personen weitergereicht, die man an den Börsen nutzen konnte, um Geld zu verdienen? Ob hinter den Fällen Zufall oder ein strafbares System steckt, ist weiter unklar. Selbst wenn es so sein sollte, ist allerdings unwahrscheinlich, dass zuständige Behörden die Fälle untersuchen werden: Denn die US-Regierung von Trump ist dabei, die Kontrollmechanismen für solche Geschäfte zu schwächen. Hohe Strafen möglich Werden nicht öffentliche Informationen weitergegeben, um davon auf dem Aktienmarkt zu profitieren, ist von Insiderhandel die Rede. Eine solche Praxis ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA strafbar: Möglich sind in dem Fall langjährige Gefängnisaufenthalte oder Strafzahlungen in Millionenhöhe. Seit Donald Trump im Amt ist, gab es neben seinen Ansagen zu Friedensverhandlungen im Iran mehrere Vorfälle, die die Aufmerksamkeit von Finanzexperten erregten: Die Nachrichtenagentur Reuters hat mit mehreren Branchenkennern drei weitere Fälle identifiziert: Dazu zählt etwa die plötzliche Aussetzung von Zöllen im vergangenen April, die Trump zuvor am sogenannten "Liberation Day" verkündet hatte. Damals hatte Trump für etliche Staaten weltweit neue Zölle erhoben, diese allerdings eine Woche später wieder ausgesetzt. Auch in diesem Fall war es zu ungewöhnlichen Bewegungen an den Börsen unmittelbar vor Trumps Ankündigung zur Aussetzung gekommen. Ähnliche Muster waren vor der Entführung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro sowie zu Beginn des Iran-Krieges erkennbar. Auffällig waren dabei auch verschiedene Gewinne, die auf Plattformen wie Kalshi oder Polymarket platziert wurden. Bei den Portalen handelt es sich im Allgemeinen um Wettanbieter, bei denen auf zukünftige Ereignisse in nahezu allen denkbaren Bereichen Geld gesetzt werden kann. In der Vergangenheit wurde etwa auf Polymarket gewettet, ob die USA am 28. Februar gegen den Iran in den Krieg ziehen würden. Das Analyseportal Bubblemaps wies, nachdem es dazu tatsächlich gekommen war, darauf hin, dass sechs Nutzer von Polymarket bei dieser Wette 1,2 Millionen Dollar verdient hatten. Dabei waren die meisten Profile erst kurz vor Kriegsbeginn erstellt worden. "Zutiefst verdächtig" Andrew Verstein, Experte für Insiderhandel an der UCLA School of Law, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die genannten Beispiele "zutiefst verdächtig" seien. Sie würden allesamt Muster aufweisen, die man "erwarten würde, wenn Regierungsvertreter und deren Freunde auf der Grundlage von Insiderinformationen handelten". Ein ähnliches Vorgehen wurde zuletzt auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vorgeworfen. Laut der "Financial Times" hatte Hegseth im Februar einen Broker der Investmentbank Morgan Stanley damit beauftragt, in mehrere Rüstungsfirmen zu investieren. Der Makler soll sich daraufhin beim Vermögensverwalter BlackRock nach einem Investment in Millionenhöhe erkundigt haben. Zu diesem Zeitpunkt muss Hegseth bereits über umfassendes Wissen in den Planungen zum Krieg im Iran verfügt haben. Laut dem Bericht kam das Geschäft nicht zustande, weil Hegseth als Kunde von Morgan Stanley ein entsprechender Fond noch nicht zur Verfügung stand. Allerdings ist unklar, ob Hegseth nicht weitere Investments vor dem Hintergrund des Kriegs getätigt haben könnte. Das US-Verteidigungsministerium dementierte, dass Hegseth entsprechende Deals geplant habe. Rüdiger Bachmann, deutsch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler an der University of Michigan , hatte die Vorgänge zuletzt kritisiert. Bachmann sagte zu t-online, die An- und Verkäufe seien "höchst auffällig", obwohl er sie nicht bewerten wolle. "Was man aber sagen kann: Wir haben bei nahezu jedem Rückzieher Trumps ähnliche Marktbewegungen gesehen. Und man kann festhalten, dass das in den USA von niemandem untersucht wird." Die Untätigkeit der Behörden könnte mehrere Gründe haben. Die Börsenaufsicht SEC und die CFTC, die für Plattformen wie Polymarket zuständig sind, wurden durch die Musk-Organisation Doge zunächst ausgedünnt. Zudem werden beide Behörden aktuell von Fürsprechern des Präsidenten geleitet. Bei der SEC gab es zuletzt dazu Abgänge, die für Aufsehen sorgten. Im Januar trat Caroline Crenshaw als Kommissarin aus der Behörde zurück. Crenshaw war das einzige Mitglied in dem Leitungsgremium, das der Demokratischen Partei angehört. Seitdem setzt sich der Vorstand ausschließlich aus Republikanern zusammen. Margaret Ryan, die als Juristin unter anderem für Insiderhandel zuständig war, hatte zudem Anfang des Jahres ebenfalls ihren Posten geräumt. Nach Informationen von Reuters soll Ryan intern bemängelt haben, dass sich die Behörde nicht ausreichend mit den Geschäften von Trumps Familie oder Techunternehmer Elon Musk beschäftigt. "Gestank von Korruption" Elizabeth Warren, demokratische Senatorin von Massachusetts, warf Anfang März der SEC Untätigkeit vor: Die Behörde hatte unter Trumps Vorgänger Joe Biden insgesamt 2.700 Verfahren wegen Wirtschaftskriminalität eingeleitet. Unter Trump wurden dagegen in den ersten 15 Monaten 300 Verfahren eingeleitet. Warren sprach von dem niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre. "Der Gestank der Korruption ist allgegenwärtig", sagte Warren, die den Ausschuss im Senat leitet, der unter anderem für Banken zuständig ist. Anstatt den Markt entscheiden zu lassen, "bestimmen der Präsident und seine Regierung Gewinner und Verlierer danach, wie sehr sie sich selbst, ihre Familien und ihre engsten Verbündeten bereichern können." Prominente Unterstützung Die Wettanbieter Polymarket und Kalshi hatten zuletzt selbstständig Regeln eingeführt, um möglichen Insiderhandel zu unterbinden. Unter anderem soll es Politikern oder Sportlern mittlerweile nicht mehr möglich sein, auf Ereignisse zu wetten, die ihre eigene Karriere betreffen. Auch wurden in einigen Bundesstaaten die Plattformen bereits verboten. Allerdings haben beide Plattformen weiter große Fürsprecher im Bund: Der Leiter der CFTC, Michael Selig, sprach davon, dass er Kalshi im Streit mit den Bundesstaaten unterstützen werde, da das Bundesrecht in dem Bereich Vorrang vor dem Landesrecht habe. Beide Plattformen haben zudem im Trump-Umfeld einen Berater und Investor: Trumps Sohn Don Junior.

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