In Deutschlands Nachbarland hat sich sich die regierende Koalition auf ein Social-Media-Verbot geeinigt. In Zukunft soll dort weniger Latein-Unterricht stattfinden und dafür mehr Fokus auf Medienkompetenz gelegt werden. Die österreichische Koalition hat sich auf eine Altersgrenze für Social Media geeinigt, berichtet "Der Standard". Demnach soll die Grenze bei 14 Jahren liegen. In den Verhandlungen war auch eine Altersgrenze von 15 Jahren im Gespräch. Das Social-Media-Verbot ist dem Bericht zufolge an eine Lehrplanreform gekoppelt. In den Schulen sollen in Zukunft zwei der bisher zwölf Stunden im Fach Latein gekürzt werden. Mehr Fokus soll dafür auf Medienkompetenz und Demokratie sowie auf den Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) gelegt werden, berichtet ORF. Das Verbot soll zu Beginn des kommenden Schuljahres im September kommen, berichtet das Portal "oe24". Zuvor hatte die Koalition über mehrere Optionen eines solchen Verbots diskutiert. Bundeskanzler Christian Stocker habe versucht, auch die langjährige Forderung der christdemokratischen ÖVP nach einer Klarnamenpflicht mit einem solchen Verbot zu verknüpfen, berichtet "Der Standard". Die Koalitionspartner der sozialdemokratischen SPÖ und auch die liberalen Neos hatten eine solche Verschränkung allerdings abgelehnt. Der genaue Plan der österreichischen Regierung wird noch bekannt gegeben.