Tarifverhandlungen: Keine Einigung im Nahverkehr - Weitere Warnstreiks möglich
Auch die vierte Verhandlungsrunde im bayerischen kommunalen Nahverkehr hat keinen Durchbruch gebracht.
Im bayerischen Nahverkehr drohen weitere Warnstreiks. Auch die vierte Runde der Tarifverhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgebern brachte keinen Durchbruch, wie Gewerkschaft und Arbeitgeberverband KAV übereinstimmend mitteilen.
Eine Schlichtung, wie sie von der Arbeitgeberseite ins Spiel gebracht worden war, lehnt Verdi ab. Weitere Warnstreiks vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15. April könne man daher nicht ausschließen, hieß es.
Hintergrund des Warnstreiks ist der laufende Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die etwa 9.000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen deutliche Lohnerhöhungen.
Der KAV sieht nach seinen jüngsten Angeboten die Grenze des Leistbaren erreicht: "Eine Einigung war nicht möglich." Auch der Verband befürchtet nun weitere Streiks, die in den Augen der Arbeitgeber aber unangemessen wären.