Gerade erst hat Alexandra Popp ihren Abschied aus Wolfsburg verkündet. Nun ist auch klar, wo die Stürmerin künftig spielt. Borussia Dortmund hat sich die Dienste von Alexandra Popp gesichert. Die 34-Jährige wechselt zur Saison 2026/27 ablösefrei vom VfL Wolfsburg zum BVB und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029. "Mein Herz schlägt für diesen Verein. Ich komme langsam Richtung Ende meiner Karriere und muss dabei auch auf meinen Körper hören. Ich wollte nicht den Zeitpunkt und die Chance verpassen, im BVB-Trikot aufzulaufen", wird Popp in einer Meldung des BVB zitiert. In Dortmund geht für Popp ein "Kindheitstraum" in Erfüllung. So hatte sie einen möglichen Wechsel nach Dortmund bereits zuvor bezeichnet. "Meine Vorfreude ist riesengroß", sagte Popp vor dem Bundesliga-Spiel des BVB am Samstag im Signal Iduna Park: "Jetzt stehe ich hier und darf schwarz-gelb tragen. Etwas Größeres gibt es nicht." Der BVB spielt derzeit in der drittklassigen Regionalliga West und will mit Macht in die Bundesliga . Die Dortmunder haben ihre Ambitionen zuletzt mit der Verpflichtung des Wolfsburger Erfolgsmanagers Ralf Kellermann unterstrichen. Geschäftsführerin Svenja Schlenker betonte: "Alex‘ Verpflichtung ist ein dickes Ausrufezeichen für unsere Ambitionen. Dass sich eine Spielerin ihres Formats bewusst für den BVB entscheidet" mache den Klub "unglaublich stolz". Der Wechsel sei zudem ein "starkes Signal für die Bedeutung und Zukunft des Frauenfußballs in Dortmund". "Unglaublich viele wahnsinnige Momente" Ihren Abschied verkündete die langjährige Nationalspielerin am Samstag in einem Instagram-Video, ehe wenige Stunden später die Verpflichtung durch den BVB im Stadion bekannt gegeben wurde. "Nach 14 Jahren VfL, großer Überlegung und großen Gefühlen ist die Entscheidung gefallen: Ich werde meinen Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern", teilte Popp mit und musste dabei kräftig durchatmen. Ihre Karriere in der Nationalmannschaft hatte die Olympiasiegerin von Rio de Janeiro und dreimalige Fußballerin des Jahres bereits 2024 beendet. "Ich durfte in 14 Jahren 20 Titel mit meinen Mädels feiern", sagte Popp, "das waren unglaublich viele wahnsinnige Momente, die mein Leben sehr, sehr geprägt haben." Sie war mit dem VfL auch elfmal DFB-Pokal-Siegerin geworden. Nun, sagte Popp, "hoffe ich, dass wir die letzten Monate positiv bestreiten, wir haben noch vieles vor".