Die Gefahr für iranische Angriffe in Europa steigt offenbar. Donald Trump denkt über militärische Optionen nach. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 23. Februar Sicherheitsbehörden offenbar wegen iranischen Angriffen auf Europa besorgt Sicherheitsbeamte aus den USA und anderen westlichen Ländern sind offenbar zunehmend besorgt über Angriffe von iranischen Stellvertretern auf US-Ziele in Europa und dem Nahen Osten. So berichtet die "New York Times" von Hinweisen auf die Planung und Koordination von Angriffen. Konkrete Pläne seien allerdings noch nicht entdeckt worden. Allerdings sei es möglich, dass der Iran Schläferzellen der Hisbollah oder Al-Qaida oder deren Ableger anweist, amerikanische Stützpunkte oder Botschaften anzugreifen. Ein hochrangiger US-Beamter erklärte der "New York Times", Regierungsanalysten würden zahlreiche Aktivitäten und Planungen verfolgen. Colin P. Clarke, Geschäftsführer des Soufan Center, eines Geheimdienst- und Beratungsunternehmens in New York , sagte der Zeitung: "Wenn die US-Militärkampagne gegen den Iran für den Obersten Führer und die ranghöchsten Mitglieder der Revolutionsgarden existenziell ist, würde ich fest damit rechnen, dass Teheran Terroranschläge im Ausland, auch in Europa, anordnen wird." Russland und Iran unterzeichnen offenbar Geheimdeal Russland und der Iran haben offenbar einen geheimen Waffendeal im Wert von rund 500 Millionen Euro abgeschlossen. Dabei soll Russland Tausende schultergestützte Raketen an den Iran verkaufen, berichtet die Zeitung "Financial Times". Konkret soll der Vertrag die Lieferung von 500 tragbaren "Verba"-Starteinheiten und 2.500 Boden-Luft-Raketen vom Typ 9M336 umfassen. Zudem geht es um 500 "Mowgli-2"-Nachtsichtgeräte zur Verfolgung von Flugzeugen und anderen Zielen in der Dunkelheit. Lesen Sie hier mehr dazu. Trump erwägt offenbar mehrere militärische Optionen US-Präsident Donald Trump hat einem Bericht der "New York Times" zufolge am Mittwoch im Weißen Haus deutlich gemacht, dass er bei einem Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran nicht nur gezielte Militärschläge, sondern später auch einen großangelegten Angriff zum Sturz der Führung in Teheran in Betracht ziehe. Für Donnerstag sind in Genf neue Gespräche zwischen Unterhändlern beider Länder angesetzt – nach Einschätzung von Beobachtern womöglich die letzte Chance, eine militärische Eskalation zu verhindern. Intern habe Trump jedoch bereits Optionen prüfen lassen, falls Iran nicht bereit sei, sein Atomprogramm vollständig aufzugeben. Beratern zufolge neige er zu einem baldigen, begrenzten Schlag, um Teheran zum Einlenken zu zwingen. Als mögliche Ziele gelten demnach das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Atomanlagen im Land und das iranische Raketenprogramm. Sollten solche Angriffe nicht zum gewünschten Ergebnis führen, habe Trump laut eingeweihten Personen offen gelassen, später in diesem Jahr auch eine umfassendere Militäraktion zu erwägen – mit dem Ziel, Ajatollah Ali Chamenei aus dem Amt zu drängen. Zweifel gebe es selbst innerhalb der US-Regierung, ob sich ein solcher Machtwechsel allein durch Luftangriffe erreichen lasse. Parallel dazu werde hinter den Kulissen ein Kompromiss diskutiert: Iran könnte ein stark begrenztes Atomprogramm zur medizinischen Forschung behalten. Ob beide Seiten dem zustimmen, ist offen. Während Trumps Sondergesandter Steve Witkoff als einzig akzeptables Ziel eine "zero enrichment"-Lösung ausgab, also null Urananreicherung, beharrt der Außenminister des Iran auf dem "Recht" seines Landes zur Brennstoffproduktion. Zugleich ziehen die USA zwei Flugzeugträgergruppen und Dutzende Kampfjets in der Region zusammen – so viele Streitkräfte wie seit Jahren nicht mehr. Sonntag, 22. Februar Iran: Sehen "gute Chancen" für diplomatische Lösung im Atomstreit Irans Außenminister Abbas Araghtschi geht nach eigenen Worten von einer weiteren Gesprächsrunde mit der US-Delegation über das iranische Atomprogramm aus, die "wahrscheinlich" am Donnerstag in Genf stattfinden werde. In einem Interview mit dem US-Sender CBS News sagte Araghtschi am Sonntag, derzeit werde an Elementen für ein Abkommen gearbeitet. "Ich glaube, dass wir, wenn wir uns treffen, wahrscheinlich diesen Donnerstag wieder in Genf, an diesen Punkten arbeiten, einen guten Text vorbereiten und zu einem schnellen Deal kommen können", sagte der iranische Chefdiplomat. Es gebe "gute Chancen", den Konflikt über das iranische Atomprogramm auf diplomatischem Wege zu lösen, sagte Araghtschi. "Wir setzen unsere Verhandlungen fort, arbeiten an den Elementen eines Abkommens und an einer ersten Textversion." Im Augenblick werde nur über Atomfragen verhandelt, "kein anderes Thema wird angesprochen", fügte Araghtschi hinzu und bekräftigte, als souveränes Land habe der Iran "das volle Recht", über die Anreicherung von Uran für zivile Zwecke zu entscheiden. Berichte über Explosionen in der iranischen Stadt Parand In der iranischen Stadt Parand, etwa 50 Kilometer von Teheran entfernt, soll es am Mittag mehrere Explosionen gegeben haben. Auf Videos, die über soziale Medien geteilt wurden, sind mehrere Rauchsäulen zu sehen. Augenzeugenberichte in lokalen Telegramkanälen geben keine eindeutigen Hinweise auf den Ursprung der Rauchsäulen. Einige Nutzer schreiben, sie hätten mehrere Explosionen in kurzer Abfolge gehört, anschließend seien Feuer in unterirdischen Anlagen vor den Toren der Stadt ausgebrochen. Andere Nutzer erklären, die Rauchsäulen hätten einen natürlichen Ursprung: Böschungen am Straßenrand hätten Feuer gefangen. Diese Argumentation deckt sich mit der Darstellung, die das islamische Regime über die staatlichen Nachrichtenkanäle verbreiten lässt. Auffällig ist dabei jedoch, dass auf Bildern der entsprechenden Region nur äußerst spärlicher Bewuchs am Straßenrand sichtbar ist. So wirkt es unwahrscheinlich, dass ein paar Grasbüschel Rauchsäulen in dieser Größe auslösen können. Welchen Grund es für die mutmaßlichen Explosionen und darauffolgenden Brände geben könnte, kann nicht unabhängig verifiziert werden. Insider glaubt an US-Attacke gegen Iran am Montag oder Dienstag Der ehemalige CIA-Agent und Whistleblower John Kiriakou geht davon aus, dass sich die US-Regierung für einen Angriff auf den Iran entschieden hat. Im Gespräch mit dem Podcaster Julian Dorey erklärte Kiriakou, eine seiner Quellen im Weißen Haus habe ihm gesagt, die Attacke solle "am Montag oder Dienstag" erfolgen. Nach Kiriakous Darstellung gebe es innerhalb von Trumps Regierung zwei Fraktionen. Vizepräsident JD Vance und Tulsi Gabbard, die Chefaufseherin der US-Geheimdienste, hätten sich gegen einen Angriff ausgesprochen. Ihnen gegenüber stehen demnach Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Hegseth sowie die Joint Chiefs of Staff – ein Gremium, das den US-Präsidenten und seinen Verteidigungsminister in militärischen Fragen berät. Insbesondere die Joint Chiefs of Staff seien dabei entscheidend, sagt Kiriakou. Diese seien oft die letzte Instanz, die sich gegen einen neuen Krieg ausspreche. Da das Gremium allerdings von Trump mit Militärs besetzt worden sei, die politisch mit ihm auf Linie stünden, sei dieser Widerstand nun weitgehend ausgeräumt. Senator drängt Trump zu Angriff Der republikanische Senator Lindsey Graham drängt US-Präsident Donald Trump zu einem Angriff auf den Iran. "Ich verstehe die Bedenken hinsichtlich größerer Militäroperationen im Nahen Osten angesichts der Verstrickungen in der Vergangenheit. Die Stimmen, die davon abraten, sich zu verstricken, scheinen jedoch die Folgen zu ignorieren, die es hat, wenn man das Böse ungehindert walten lässt", sagte Graham gegenüber dem US-Nachrichtenportal Axios. Samstag, 21. Februar US-Truppenaufmarsch: Wenn diese Flugzeuge starten, wird es ernst Die USA verlegen zahlreiche Super-Galaxy-Militärtransporter in den Mittleren Osten. Ist das ein weiterer Hinweis auf einen bevorstehenden Krieg? Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Studenten an Elite-Universität protestieren gegen Mullah-Regime Mit Beginn des neuen Semesters im Iran sind an einer renommierten Universität neue Proteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem ausgebrochen. Wie Aktivisten in den sozialen Medien berichteten, riefen Studierende an der Scharif-Universität für Technologie in der Hauptstadt Teheran Protestslogans. Dabei kam es auch zu Zusammenstößen mit den paramilitärischen Basidsch-Einheiten, wie es in dem Bericht des studentischen Newsletters "Amirkabir" hieß. Weitere Proteste gab es demnach auch von Medizinstudenten in der nordöstlichen Millionenmetropole Maschhad. Augenzeugen in Teheran bestätigten die neuen Proteste an der Scharif-Universität, die als Elite-Hochschule gilt. Bereits bei früheren Protestwellen, etwa während der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung, war es dort zu größeren Demonstrationen gekommen. Auf Videos des bekannten "Amirkabir"-Kanals waren Menschenmassen auf dem Campus zu sehen. "Lang lebe der Schah", war auf einem Video zu hören. Eine Anspielung auf Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der inzwischen im Ausland zu einer der bekanntesten Oppositionsfiguren aufgestiegen ist. Im Zuge der Proteste kam es demnach auch zu Festnahmen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Mehr beginnt am Samstag mit gut einem Monat Verzögerung an zahlreichen Universitäten des Iran das neue Semester. Die Hochschulen hatten ihren Betrieb infolge der Massenproteste Anfang Januar zunächst eingestellt. Nachdem die Behörden den weltweiten Internetzugang im Land für gut drei Wochen abgeschaltet hatten, nahmen einige Universitäten kürzlich den Lehrbetrieb mit Onlineveranstaltungen wieder auf. Bei der Niederschlagung der Proteste Anfang Januar könnten nach Angaben von Menschenrechtlern bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein . Ex-General: USA könnten Krieg gegen Iran schnell gewinnen Der ehemalige Vizechef des US-Zentralkommandos Centcom glaubt, dass die USA einen möglichen Krieg gegen den Iran innerhalb weniger Stunden gewinnen. "Das ist beispiellos", sagt Bob Harward der "Jerusalem Post". Mehr dazu lesen Sie hier. Amnesty: Regime im Iran plant 30 Hinrichtungen Mindestens 30 Menschen im Iran droht laut Informationen von Amnesty International im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten die Todesstrafe. In acht Fällen sei bereits ein Urteil gesprochen worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation. Unter den 22 weiteren vor Gericht stehenden Menschen seien zwei Minderjährige, berichtete Amnesty weiter. Die iranische Justiz hat bislang offiziell kein Todesurteil verkündet. Vor einer Woche berichtete jedoch die mit den Behörden verbundene Nachrichtenagentur Misan über einen Prozess, in dem drei Männern nach der Beteiligung an Unruhen die Todesstrafe drohe. Amnesty wirft der iranischen Führung vor, mit den Todesurteilen und deren möglicher Vollstreckung die Protestbewegung brechen zu wollen. Diana Eltahawy, stellvertretende Regionaldirektorin für den Nahen Osten, sagte: "Indem sie die Todesstrafe als Waffe einsetzen, versuchen sie, Angst zu schüren und den Geist einer Bevölkerung zu brechen, die grundlegende Veränderungen fordert". Bericht: Israel bereitet sich auf baldigen US-Schlag gegen Iran vor Die Nachbarländer des Iran am Persischen Golf und Israel halten einen Konflikt für wahrscheinlicher als eine Einigung, sagen Quellen der Nachrichtenagentur Reuters. Washington organisiert derzeit einen seiner größten Militäraufmärsche in der Region seit der Irak-Invasion im Jahr 2003. Die israelische Regierung glaubt, dass Teheran und Washington in einer Sackgasse stecken, und trifft Vorbereitungen für eine mögliche gemeinsame Militäraktion mit den Vereinigten Staaten. Gleichwohl sei noch keine Entscheidung darüber getroffen worden, ob eine solche Operation durchgeführt werden soll, sagte eine mit der Planung vertraute Quelle. Flugzeugträger erreicht das Mittelmeer Vor dem Hintergrund der militärischen Drohungen von US-Präsident Trump gegen den Iran hat ein zweiter US-Flugzeugträger das Mittelmeer erreicht. Die "USS Gerald R. Ford" passierte am Freitag die Meerenge von Gibraltar. Freitag, 20. Februar Trump droht "begrenzten Militärschlag" an US-Präsident Donald Trump erwägt eigenen Angaben zufolge einen "begrenzten Militärschlag" gegen den Iran, falls es im Atomstreit zwischen Teheran und Washington zu keiner Einigung kommen sollte. Auf die Frage, ob er einen begrenzten militärischen Angriff in Betracht ziehe, falls der Iran keinem "Deal" zustimme, antwortete Trump am Freitag vor Journalisten: "Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass ich es erwäge." Im Atomstreit zwischen den beiden Staaten hält die US-Regierung ihre Angriffsdrohungen aufrecht, während der Iran seinen Anspruch auf Urananreicherung bekräftigt. Washington hat seine Militärpräsenz in der Golfregion zuletzt massiv ausgeweitet. Trump entsandte unter anderem zwei Flugzeugträger in die Region. Die USA und der Iran hatten Anfang Februar unter Vermittlung des Oman die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen. Bei ihren Gesprächen in Genf in dieser Woche hatten beide Seiten deutlich gemacht, dass die Gespräche fortgesetzt werden sollten, auch wenn Differenzen weiter bestehen. Deutsche sollen Iran verlassen Wegen der Gefahr einer Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat das Auswärtige Amt Sicherheitshinweise und die seit November 2022 bestehende Ausreiseaufforderung an Deutsche in dem Land bekräftigt. Ein Sprecher des Ministeriums in Berlin forderte deutsche Staatsangehörige nachdrücklich auf, den Iran zu verlassen. "Es bestehen, wenngleich eingeschränkt, auch weiterhin kommerzielle Verbindungen, Flugverbindungen aus dem Iran in umliegende Länder und auch auf dem Landweg ist weiterhin eine Ausreise möglich", sagte er. Im Falle einer wie auch immer gearteten Eskalation könne konsularische Hilfe nicht garantiert werden. Noch sei in dem Land eine mittlere dreistellige Zahl Deutscher in der Krisenvorsorgeliste (Elefand) registriert. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine Frist für ein Abkommen mit dem Iran genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bezeichnet. Das sei "so ziemlich das Maximum". Bei den Verhandlungen geht es um das umstrittene Atomprogramm des Iran. Iranische Ingenieure sollen Google-Geheimnisse gestohlen haben Drei Ingenieure aus dem Silicon Valley sollen Geschäftsgeheimnisse von Google und anderen Technologieunternehmen gestohlen und vertrauliche Daten unter anderem in den Iran weitergegeben haben. Ihnen werden Verschwörung zum Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, Diebstahl und versuchter Diebstahl sensibler Technologien sowie Justizbehinderung vorgeworfen, wie das US-Justizministerium mitteilte. Eine sogenannte Grand Jury auf Bundesebene habe den Weg für die Anklage freigemacht. Laut Anklageschrift handelt es sich um iranische Staatsangehörige: ein 41 und 40 Jahre altes Ehepaar sowie die 32-jährige Schwester der Frau. Die Schwester lebte demnach mit Studentenvisum in den USA, die Frau wurde später US-Staatsbürgerin. Ihr Mann besitze eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung und soll zuvor in der iranischen Armee gedient haben, hieß es weiter. Nach Darstellung der Anklage nutzten die Angeklagten ihre Jobs bei Techfirmen, darunter Google, um an vertrauliche Daten zu gelangen. Die Schwestern arbeiteten bei Google, der Mann bei einem Prozessorentwickler. Sensible Informationen seien auf externe Speicherorte übertragen worden – auch in den Iran, erklärte das Justizministerium. Google teilte dem Sender CNBC mit, der mutmaßliche Datendiebstahl sei bei routinemäßigen Sicherheitsprüfungen entdeckt und anschließend den Strafverfolgungsbehörden gemeldet worden. US-Staatsanwalt Craig H. Missakian sagte: "Die Angeklagten haben ihre Position ausgenutzt, um vertrauliche Geschäftsgeheimnisse ihrer Arbeitgeber zu entwenden". Man werde entschieden gegen Personen vorgehen, die sensible Innovationen für unrechtmäßige Zwecke oder zugunsten anderer Staaten nutzen. Das FBI sprach von einem "kalkulierten Vertrauensbruch" und gezielten Vertuschungsversuchen. Iranisches Regime lockt Trump offenbar mit Öl-Deal Die Sorge vor einem Militärschlag der USA gegen den Iran steigt. Jetzt versucht das religiös-radikale Regime in Teheran offenbar, Trump mit Ölvorkommen im Land zu locken. Der iranische Ölminister Mohsen Paknejad sagte laut Staatsmedien am Freitag, eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten im Öl- und Gassektor sei möglich, solange die beiden Länder die Atomverhandlungen fortsetzten. Hamid Qanbari, stellvertretender Außenminister des Iran für Wirtschaftsdiplomatie, sagte diese Woche, gegenseitige Interessen im Bereich Öl und Gas, gemeinsame Förderfelder, Investitionen in den Bergbau und auch der Kauf von Flugzeugen seien in die Gespräche mit den Vereinigten Staaten einbezogen worden. Norwegen verlegt einige der 60 Soldaten im Nahen Osten Norwegen verlegt einige der rund 60 Soldaten im Nahen Osten zurück nach Norwegen sowie in andere Länder im Nahen Osten. Dies sei der Sicherheitslage in der Region geschuldet, teilte ein Sprecher der Streitkräfte des nordischen Landes mit. Iran droht mit Gegenschlägen – US-Stützpunkte seien legitime Ziele Der Iran warnt vor einer Eskalation des Konflikts mit den USA. In einem Brief an den UN-Generalsekretär António Guterres kündigt die Vertretung Teherans an, dass Stützpunkte und Anlagen "feindlicher Streitkräfte" in der Region als legitime Ziele betrachtet werden, sollte es zu einer militärischen Aggression kommen. Die Rhetorik von US-Präsident Donald Trump signalisiere ein reales Risiko für einen Angriff, heißt es in dem Schreiben weiter. Der Iran wolle keinen Krieg, werde aber entschlossen reagieren. Trump soll limitierten Schlag gegen Iran erwägen Präsident Trump erwägt einen ersten begrenzten Militärschlag gegen den Iran, um das Land zu zwingen, seinen Forderungen nach einem Atomabkommen nachzukommen. Dieser erste Schritt soll Teheran unter Druck setzen, einem Abkommen zuzustimmen, ohne jedoch einen vollumfänglichen Angriff darzustellen, der eine massive Vergeltungsmaßnahme nach sich ziehen könnte. Der erste Angriff, der bei einer Genehmigung innerhalb weniger Tage erfolgen könnte, würde sich gegen einige wenige Militär- oder Regierungsstandorte richten, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Sollte der Iran sich weiterhin weigern, Trumps Forderung nach Beendigung seiner Urananreicherung nachzukommen, würden die USA mit einer großangelegten Kampagne gegen Einrichtungen des Regimes reagieren – möglicherweise mit dem Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen. Donnerstag, 19. Februar Trump über den Iran: "Sie wissen in zehn Tagen, wie es weitergeht" US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich über die Verhandlungen mit der iranischen Führung geäußert. Es fänden derzeit gute Gespräche statt, sagte Trump in Washington bei der ersten Sitzung seines Friedensrates. Ziel müsse ein "bedeutsames Abkommen" mit dem Iran sein. "Sie werden in zehn Tagen wissen, wie es weitergeht", sagte Trump. Es stehe noch einige Arbeit bevor. Klar sei aber, der Iran dürfe nicht in den Besitz von Atomwaffen kommen, betonte der Präsident. Während des israelisch-iranischen Kriegs im vergangenen Jahr machte der US-Präsident eine ähnliche Ankündigung. Trump erklärte damals, dass er "innerhalb der nächsten vierzehn Tage" über einen Angriff auf den Iran entscheiden würde. Keine 24 Stunden später bombardierten US-Verbände die unterirdischen Atomanlagen im Iran. Bundeswehr zieht Soldaten aus dem Irak ab Die Bundeswehr hat wegen der militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran weitere Soldaten aus dem nordirakischen Kurdengebiet ausgeflogen. Dies sei in Übereinstimmung mit dem Vorgehen der Partner erfolgt, sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr in Berlin. Zuerst hatte der "Spiegel" berichtet. "Insgesamt handelt es sich dabei um eine mittlere zweistellige Zahl von nicht-missionskritischem Personal", erklärte der Sprecher. Es verbleiben demnach Soldaten, um die Führungs- und Betriebsfähigkeit des multinationalen Camps in Erbil aufrechtzuerhalten. "Für uns hat die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten immer oberste Priorität", so der Sprecher. Mit den Kräften vor Ort und den Partnern gebe es einen fortlaufenden Austausch, um schnell reagieren zu können. Im Rahmen eines internationalen Einsatzes unterstützt die Bundeswehr den Irak unter anderem bei der Ausbildung von Soldaten. Das soll in erster Linie ein Wiedererstarken der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verhindern. Schwerpunkt ist die Kurden-Metropole Erbil im Norden des Landes. Polens Ministerpräsident Tusk: Verlassen Sie den Iran "sofort" Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat seine Landsleute im Iran dazu aufgerufen, das Land "sofort und unverzüglich" zu verlassen. "In ein paar Stunden könnte es keine Möglichkeit mehr geben, Polen aus dem Iran zu evakuieren", erklärte der Politiker laut dem polnischen Fernsehsender TVP. Britisches Ehepaar im Iran wegen Spionagevorwürfen verurteilt Ein vor über einem Jahr im Iran festgenommenes britisches Ehepaar ist nach Angaben seiner Familie wegen Spionagevorwürfen zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Craig und Lindsay Foreman seien "nach einem nur drei Stunden dauernden Prozess, in dem sie sich nicht verteidigen durften, zu zehn Jahren Haft verurteilt" worden, erklärte am Donnerstag der Sohn des Paares, Joe Bennett. Das britische Außenministerium kritisierte das Urteil als "absolut empörend und völlig ungerechtfertigt". "Wir werden diesen Fall gegenüber der iranischen Regierung unermüdlich verfolgen, bis Craig und Lindsay Foreman sicher nach Großbritannien zurückkehren und mit ihrer Familie wiedervereint sind", erklärte die britische Außenministerin Yvette Cooper. Das Ehepaar wird derzeit im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran festgehalten, das von internationalen Menschenrechtsorganisationen seit Langem wegen der schlechten Haftbedingungen in beengten Zellen kritisiert wird. Die beiden 52-Jährigen waren im Januar 2025 in der iranischen Provinz Kerman festgenommen worden. Laut ihrer Familie befanden sie sich auf einer Motorradreise rund um die Welt und waren im Dezember 2024 über Armenien mit einem Touristenvisum in den Iran eingereist. Die Spionagevorwürfe Teherans wiesen sie zurück. Russland warnt USA vor Angriff auf Iran Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die USA vor einem neuen Militärschlag gegen den Iran gewarnt und auf ernste Konsequenzen verwiesen. Es habe bereits Angriffe auf iranische Atomanlagen unter der Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegeben, sagte Lawrow am Mittwoch in einem Interview mit dem saudi-arabischen Fernsehsender Al-Arabiya. "Nach unserer Einschätzung gab es dabei reale Risiken eines nuklearen Zwischenfalls." Niemand in der Region wolle eine Zunahme der Spannungen. "Jeder versteht, dass dies ein Spiel mit dem Feuer ist." Lawrow forderte Zurückhaltung, um eine Lösung zu finden, die dem Iran ein friedliches Atomprogramm ermögliche. Atombehörde: Haben nicht viel Zeit Nach einer zweiten Runde indirekter Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA hat der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, von einem "Schritt nach vorn" gesprochen und zugleich zur Eile gemahnt. "Wir haben Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel zu tun, und das Problem ist, dass wir nicht viel Zeit haben", sagte Grossi am Mittwoch im französischen Fernsehsender LCI. "Es besteht die Möglichkeit eines Dialogs, der nun zum ersten Mal wirklich Gestalt annimmt", fügte Grossi hinzu. Erstmals werde über "konkrete Dinge" gesprochen. Er sehe "auf beiden Seiten den Willen, eine Einigung zu erzielen", aber eine solche Einigung sei "ungeheuer komplex". USA: Iran wäre "klug", einen Deal zu schließen Der Iran wäre nach Darstellung des Weißen Hauses gut beraten, einen Deal mit den USA zu schließen. Angesprochen auf Abwägungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen militärischen Vorgehen gegen den Iran, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt, es gebe viele Argumente, die man für einen Angriff auf den Iran anbringen könnte. Gleichzeitig bekräftigte sie aber auch, dass Diplomatie immer die erste Wahl Trumps sei. Für den Iran wäre es "sehr klug", ein Abkommen mit dem US-Präsidenten zu machen, sagte Leavitt. Mittwoch, 18. Februar Russisch-iranisches Manöver im Golf von Oman angekündigt Kurz nach einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm hat der Iran gemeinsame Militärmanöver mit Russland angekündigt. Die gemeinsame Marineübung werde am Donnerstag im Golf von Oman und im nördlichen Pazifik abgehalten, erklärte der zuständige Armeesprecher Hassan Maghsudloo am Mittwoch laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Ziel sei es, "die maritime Sicherheit zu stärken und die Beziehungen zwischen den Seestreitkräften beider Länder zu vertiefen". Er machte keine Angaben zur Dauer der Übung. Am Dienstag hatten die Revolutionsgarden, der ideologische Arm des iranischen Militärs, Manöver in der Straße von Hormus abgehalten. Die strategisch wichtige Wasserstraße wurde für die Übung teilweise gesperrt. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. US-Medien: Israel ist in zwei Tagen bereit für Krieg mit dem Iran Die israelische Regierung bereitet sich derzeit wohl auf einen großangelegten Krieg gegen den Iran vor. Das berichtet das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte Mitglieder der Regierung von Benjamin Netanjahu . Demnach sollen die Vorbereitungen bereits in den nächsten zwei Tagen abgeschlossen sein. Israel plant für den größtmöglichen Konflikt, in dem die USA nicht nur iranische Raketenanlagen angreifen, sondern auch einen sogenannten Regime-Change anstreben. Laut "Axios" würden die USA vermutlich länger Zeit brauchen, um einen Großangriff vorzubereiten. Das Portal zitiert den republikanischen Senator Lindsey Graham, laut dem bis zu den ersten Attacken noch Wochen vergehen könnten. US-Minister: USA werden Streben des Iran nach Atomwaffen beenden – "so oder so" Die USA sind nach den Worten des US-Energieministers Chris Wright fest entschlossen, den Iran von einem Besitz von Atomwaffen abzuhalten. "Sie machen keinen Hehl daraus, was sie mit Atomwaffen anstellen würden", sagte Wright am Mittwoch am Rande eines Treffens der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Paris . Dies sei "rundum inakzeptabel". Die USA würden Teherans "Marsch in Richtung Atomwaffe beenden und abschrecken – so oder so". "Beispiellose Mobilisierung": USA verlegen Truppen in Nahen Osten Planen die Vereinigten Staaten eine große Serie von Luftangriffen auf den Iran? Neue Truppenverlegungen am Montag und am Dienstag geben zumindest erste Hinweise darauf, dass Angriffe bevorstehen könnten. Deutscher Botschafter im Iran einbestellt Der Iran hat nach eigenen Angaben aus Protest den designierten deutschen Botschafter einbestellt. Grund dafür seien "antiiranische Aktivitäten" in Deutschland und "destruktive" Positionen deutscher Politiker, berichtete der staatliche Rundfunk. Bei einem Gespräch im Außenministerium in Teheran wurde Axel Dittmann demnach der Protest der iranischen Regierung übermittelt. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin bestätigte die Einbestellung vom Montag, äußerte sich darüber hinaus aber nicht dazu. "Ich werde alles tun – selbst wenn sie mich hinrichten" Das erklärte Ziel der USA ist es, Teheran am Bau einer Atomwaffe zu hindern. Unterdessen droht das iranische Regime der eigenen Bevölkerung mit Hinrichtungen – und nutzt ein erprobtes Instrument. Dienstag, 17. Februar US-Insider: Iran will binnen zwei Wochen Vorschläge vorlegen Der Iran will einem Insider zufolge innerhalb der kommenden zwei Wochen detaillierte Vorschläge zur Überbrückung der Differenzen im Atomstreit mit den USA vorlegen. Dies habe die iranische Delegation bei den Gesprächen in Genf zugesagt, sagte ein US-Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur Reuters. Es seien zwar Fortschritte erzielt worden, es gebe jedoch noch viele Einzelheiten zu besprechen. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Araghtschi: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen" Nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA rechnet der Iran nicht mit einer raschen Einigung. "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit", sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi dem iranischen Staatsfernsehen nach dem mehr als dreistündigen Treffen in Genf. "Aber das bedeutet nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben." Die Ausarbeitung werde Zeit in Anspruch nehmen. Einen Termin für eine neue Verhandlungsrunde gibt es ihm zufolge noch nicht. Doppelgipfel in Genf : Trumps Zwickmühle löst sich nicht auf Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Andere Themen wie das Raketenprogramm oder die Unterstützung militanter Gruppen schloss Teheran vorab aus. Iranische Raketen treffen Ziele in strategischer Meerenge Die iranischen Streitkräfte haben im Rahmen ihrer Militärübung damit begonnen, Raketen in Richtung der Straße von Hormus abzufeuern. Wie die Nachrichtenagentur Tasnim, die der iranischen Revolutionsgarde nahesteht, berichtete, wurden die Raketen aus dem Landesinneren und entlang der Küste abgefeuert. Sie hätten ihre Ziele in der strategischen Meerenge getroffen. Inzwischen kündigte Teheran zudem an, die Straße von Hormus während des Manövers teilweise zu schließen. Chamenei: Trump wird mit Sturz der Islamischen Republik scheitern US-Präsident Donald Trump wird nach Ansicht des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, mit einem Sturzversuch der Islamischen Republik scheitern. Staatliche Medien zitieren das iranische Staatsoberhaupt entsprechend. Trump hatte vor wenigen Tagen erklärt, ein Regimewechsel wäre "das Beste, was passieren könnte". USA und Iran: Drohgebärden als Gesprächskulisse Bevor der Iran und die USA am Dienstag ihre Verhandlungen in Genf fortsetzen, scheinen beide Staaten eine Drohkulisse aufbauen zu wollen. Die sogenannten iranischen Revolutionsgarden starteten am Montag ein Manöver in der Straße von Hormus. Und auch die Vereinigten Staaten fahren schwere Geschütze in der Nähe des Iran auf. Laut einem Bericht des Fernsehsenders CNN habe das US-Militär seine Luft- und Seestreitkräfte in der Region deutlich aufgestockt. Demnach habe die Aufrüstung zwei Hauptgründe: Die gesteigerte Militärpräsenz solle das iranische Regime einerseits einschüchtern, andererseits könnten die USA so bei einem Scheitern der Atomgespräche schnell Truppen für einen Angriff auf den Iran mobilisieren, berichtet CNN. Montag, 16. Februar Revolutionsgarden beginnen Manöver in Straße von Hormus Die iranischen Revolutionsgarden haben laut Staatsmedien Manöver in der Straße von Hormus begonnen. Die Militärübungen, deren Dauer nicht angegeben wurde, dienten der Vorbereitung "potenzieller Sicherheits- und militärischer Bedrohungen" in der strategisch wichtigen Wasserstraße, wie das iranische Staatsfernsehen am Montag berichtete. Teheran hat bereits mehrfach gedroht, die Straße von Hormus zu blockieren, über die etwa 20 Prozent der weltweiten Ölproduktion transportiert werden. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. Iran und USA setzen Atomgespräche in Genf fort Der Iran und die USA setzen am Dienstag ihre Verhandlungen in der Schweiz fort. Delegationen beider Staaten treffen sich nach Angaben aus Teheran in Genf. Es ist die zweite Runde indirekter Gespräche, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman. Der Ort der Verhandlungen des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi und des US-Sondergesandten Steve Witkoff ist laut iranischen Medien die omanische Botschaft. Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das Atomprogramm des Iran. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen baut. Die iranische Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Über andere Themen, die die USA aufgebracht haben, will die Islamische Republik nicht reden – dazu zählen eine Ausdünnung des Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung militanter Gruppen. Die Gespräche erfolgen vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten. Im Januar ließ der iranische Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem militärischen Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Indien setzt drei Tanker mit Verbindungen zum Iran fest Indien hat Insidern zufolge im Februar drei unter US-Sanktionen stehende Tanker mit Verbindungen zum Iran beschlagnahmt. Dabei handele es sich um die "Stellar Ruby", die "Asphalt Star" und die "Al Jafzia", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag. Die Namen der Schiffe seien häufig geändert worden, um der Strafverfolgung durch Küstenstaaten zu entgehen, sagte die Person weiter. Das US-Finanzministerium hatte im vergangenen Jahr drei Schiffe mit denselben Identifikationsnummern wie die von Indien aufgebrachten Tanker auf seine Sanktionsliste gesetzt. Daten des Finanzdienstleisters LSEG zufolge sind zwei der drei Tanker mit dem Iran verbunden. Die "Al Jafzia" habe 2025 Heizöl aus dem Iran nach Dschibuti transportiert, die "Stellar Ruby" fahre unter iranischer Flagge. Die "Asphalt Star" fuhr demnach hauptsächlich im Seegebiet um China. Die indischen Behörden hatten am 6. Februar auf der Plattform X mitgeteilt, drei Schiffe etwa 100 Seemeilen westlich von Mumbai abgefangen zu haben. Der Beitrag auf X wurde später gelöscht. Der Insider bestätigte nun jedoch, dass die Schiffe zur weiteren Untersuchung nach Mumbai eskortiert worden seien. Produzentin und Mitschöpferin der Serie "Teheran" gestorben Die Mitschöpferin und Produzentin der Fernsehserie "Teheran", Dana Eden, ist tot. Der israelische Sender Kan meldete, ihr Bruder habe die 52-Jährige leblos in einem Hotelzimmer in Athen gefunden. Auch Edens Produktionsfirma bestätigte ihren Tod. Die Agenten-Serie, die auch in Deutschland zu sehen ist, gehört zu den erfolgreichsten israelischen Serien überhaupt. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es Berichten zufolge derzeit keine. Die Todesursache wird demnach ermittelt. In Griechenlands Hauptstadt liefen gerade die Dreharbeiten zur vierten Staffel von "Teheran". Die Produktionsfirma der Serie "Donna and Shula Productions", deren Mitinhaberin Eden war, teilte aufgrund von Spekulationen in den sozialen Medien mit, dass die Gerüchte über einen Tod aus kriminellen oder nationalistischen Gründen falsch und unbegründet seien. Die Serie über eine Mossad-Agentin auf Undercover-Mission im Iran ist nicht nur in Israel erfolgreich. In Deutschland ist sie auf dem Streamingdienst Apple TV zu sehen. Die dritte Staffel feierte erst im Januar Premiere. Wie es nun mit den Dreharbeiten weitergeht, war zunächst unklar. Sonntag, 15. Februar Netanjahu fordert Demontage von iranischen Atomanlagen Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fordert von den USA, ein mögliches Atomabkommen mit dem Iran müsse eine Demontage der dortigen Nuklearanlagen beinhalten. Eine reine Einstellung des Anreicherungsprozesses reiche nicht aus, sagt Netanjahu. Die USA und der Iran wollen ihre Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in den kommenden Tagen fortsetzen. USA und Israel wollen Iran-Exporte nach China eindämmen US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wollen einem Medienbericht zufolge die iranischen Ölexporte nach China eindämmen. Bei einem Treffen im Weißen Haus seien die beiden übereingekommen, dass die USA darauf hinarbeiten werden, diese Lieferungen zu reduzieren, berichtet das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter. China ist der Abnehmer von mehr als 80 Prozent der iranischen Ölexporte. Ältere Nachrichten zur Lage im Iran lesen Sie hier .