Die deutschen Rodler standen bei den Olympischen Winterspielen kurz vor einem unfreiwilligen Fehlstart. 20 Sekunden lang musste das Team bangen. Dann kam Hilfe. Kurzzeitig war der Gold-Coup in Gefahr, und das deutsche Rodelteam bangte um seine Teilnahme an der Staffel. Denn kurz vor dem Start saßen die Rekord-Olympiasieger Tobias Wendl, Tobias Arlt und Co. im Starthaus fest. Als die Türklinke abbrach, waren die Sportler eingesperrt. Der Schreckmoment ereignete sich, als die Rumänen als erster Starter bereits fertig waren: "Und plötzlich hatte einer die Klinke an der Tür zum Starthaus in der Hand, sie war rausgefallen. Da dachten wir 20 Sekunden lang, wie kommen wir jetzt pünktlich zum Start?", berichtete Wendl. 10.000 in drei Tagen: Kondome im Olympischen Dorf aufgebraucht Positiver Dopingtest: Biathletin darf trotzdem starten Rumänen helfen deutschem Team Die Rettung kam durch schnelles Handeln des rumänischen Teams. Ein Sportler kontaktierte umgehend einen Trainer. Das Malheur konnte gelöst werden, indem die Tür von außen geöffnet wurde. Max Langenhan ergänzte: "Ich habe mich gefreut, dass uns jemand die Tür aufgemacht hat. Ich habe wirklich kurz ein bisschen Muffe gekriegt, weil man ohne Griff keine Tür von innen aufkriegt." Letztlich schafften es die Deutschen rechtzeitig zum Start und beendeten die olympischen Rodelwettbewerbe im Cortina Sliding Centre mit der dritten Goldmedaille bei den Winterspielen.