Dokfilm | Komikerin Noam Shuster Eliassi: Humor als Waffe gegen Netanjahus Politik
Für so manchen Geschmack ist der Titel vielleicht etwas zu frivol. Coexistence, My Ass!, so nennt die israelische Stand-up-Comedienne Noam Shuster Eliassi das Programm, mit dem sie bereits vor der Corona-Pandemie durch die Lande zog. Nach den anderthalb Stunden, die man im Dokumentarfilm der kanadisch-libanesischen Regisseurin Amber Fares mit ihr verbringt, versteht man besser, was sie mit dem Titel ausdrücken will.
Es ist kein vulgärer Slogan, keine Absage an die Möglichkeit einer Koexistenz zwischen Israelis und Palästinensern, sondern eine bittere Bestandsaufnahme. Die Frivolität des Ausdrucks steht für die Intensität der Gefühle, die sie mit Blick auf die Situation empfindet.
Wie so viele dokumentarische Porträts war auch Fares’ Fil
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