Im Dschungelcamp klammert Gil Ofarim seine Antisemitismus-Lüge weitestgehend aus. Ex-Mitstreiter Umut Tekin findet nach seinem Exit deutliche Worte dafür. Nach seinem sogenannten Davidstern-Skandal spaltet Gil Ofarim nun mit seinem Auftritt im Dschungelcamp. Dort hüllt er sich wegen einer vermeintlichen Verschwiegenheitserklärung zu dem Thema in Schweigen. Realitystar Umut Tekin lernte den Musiker im Camp persönlich kennen und zieht nach seinem Auszug aus der Show jetzt in einem Instagram-Video Bilanz. 2021 hatte Ofarim einem Mitarbeiter eines Leipziger Hotels vorgeworfen, ihn antisemitisch diskriminiert zu haben, gab zwei Jahre später jedoch zu, den Vorfall frei erfunden zu haben. Tekin konfrontierte ihn im diesjährigen Dschungelcamp eingangs mit seiner Lüge, ließ dann jedoch von dem Thema ab. Grund dafür war nach eigenen Angaben, dass der Musiker auch ihm gegenüber noch einmal äußerte, nicht darüber sprechen zu dürfen. Tekin berichtet, im Anschluss Vertrauen zu Ofarim aufgebaut zu haben – das wurde aber wohl durch Schlagzeilen, auf die er nach seinem Auszug stieß, gebrochen. Tekin, der das Dschungelcamp bereits verlassen musste, habe zu Ofarim recherchiert und dabei in einem Artikel gelesen: "Er hat eine Unterlassungserklärung und darf darüber sprechen." Damit spielt der Realitystar auf Aussagen vom Anwalt des Hotelmitarbeiters bei der "Bild"-Zeitung an. Der Jurist hatte erklärt, dass zwar eine Unterlassungserklärung unterzeichnet wurde, "eine darüber hinausgehende Verschwiegenheitsverpflichtung" ihm aber nicht bekannt sei. Gil Ofarims besondere Rolle: Dschungelcamp-Zahlen offenbaren überraschende Entwicklung "Ich fühle mich krass hintergangen" Umut Tekin sagt nun in Bezug auf Ofarim: "Er hat mich belogen. Er hat das einfach benutzt, um mich anzulügen. Ich fühle mich da richtig krass hintergangen. So, wie er es damals schon gemacht hat, tut er es einfach schon wieder." Er sei enttäuscht darüber, Ofarim geglaubt und vertraut zu haben. Auch Ofarims Anwalt Dr. Alexander Stevens meldete sich vor einigen Tagen zu dem Thema der Verschwiegenheitserklärung. In einem Instagram-Post schrieb der Jurist: "Es ist richtig, dass die Verfahrensbeteiligten sich seinerzeit auf eine Verpflichtung zum Schweigen verständigt haben." Gil Ofarims Ex-Frau Verena Ofarim, die Mutter seiner Kinder, zeigte sich in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung dagegen irritiert: "Ich war sehr verwundert über die im Dschungelcamp getätigte Aussage, wonach bestimmte Erklärungen notwendig gewesen seien, um den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern zu behalten. Von einer solchen Situation wusste ich nichts, war daran nicht beteiligt und hatte mit dem genannten Verfahren keinerlei Berührungspunkte."