Porträt | Kultregisseur Park Chan-wook: „Ich mache mir Sorgen um KI“
Die „koreanische Welle“ wird weltweit gefeiert, doch Park Chan-wook ist nicht in Festlaune. Von außen betrachtet wirkt Südkorea wie eine gut geölte Maschine, die unablässig Popsongs, Speisen, Autos, Filme, Serien und Samsung-Flachbildschirme ausstößt, die die Welt erobern. Parks neuester Film No Other Choice aber lässt diese Illusion etwas platzen. Er zeichnet ein Bild des heutigen Korea als instabiles Land, das von industriellem Niedergang, Arbeitslosigkeit und männlicher Fragilität geprägt ist – ohne dass KPop-Demon Hunters zur Rettung eilen.
„Ich hatte nicht vor, eine realistische Darstellung Koreas im Jahr 2025 zu liefern“, sagt Park, nach außen hin ein gelassener, fast professoral wirkender 62-Jäh
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