Seit der Entlassung von Horst Steffen befand sich Werder Bremen auf der Suche nach einem Nachfolger. Offenbar sind die Hanseaten jetzt fündig geworden. Werder Bremen hat einem Bericht zufolge einen Nachfolger für den zuletzt entlassenen Horst Steffen gefunden. Laut "Bild" wird Daniel Thioune in Kürze beim Bundesligaklub als neuer Cheftrainer präsentiert. Der 51-Jährige sei in Bremen aktuell der absolute Wunschkandidat, nachdem Anfang der Woche die Verpflichtungen von Bo Henriksen und Bo Svensson gescheitert waren. Nun solle er die Aufgabe übernehmen – und sei offenbar auch bereit dafür. Pikant: Thioune trainierte zwischen 2020 und 2021 den Hamburger SV. Die "Rothosen" sind der Erzrivale der Bremer. Thioune scheiterte mit Düsseldorf mehrfach am Aufstieg Zuletzt stand Thioune dreieinhalb Jahre für Fortuna Düsseldorf an der Seitenlinie. Mit den Rheinländern verpasste er aber mehrfach den Aufstieg in die Bundesliga . 2023 schrammte Düsseldorf mit Rang vier haarscharf am Relegationsrang vorbei. 2024 verspielte das Team in den Entscheidungsspielen gegen den VfL Bochum dann eine 3:0-Führung aus dem Hinspiel, unterlag letztlich im Elfmeterschießen. Ein Jahr später landete die Fortuna auf Rang sechs der Tabelle. In dieser Saison lief dann nur noch wenig zusammen. Nach lediglich zehn Punkten aus den ersten acht Saisonspielen gab Düsseldorf im vergangenen Oktober die Trennung von Thioune bekannt. Nun soll er Werder wieder in die Erfolgsspur führen. Laut Bericht wird für Thioune eine kleine Ablöse fällig, da er noch bis 2028 in Düsseldorf unter Vertrag steht. Werder steht nach 20 Spieltagen auf Rang 15 der Tabelle, hat mit 19 Punkten nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Seit Anfang November und damit zehn Spiele in Folge sind die Norddeutschen sieglos. Laut "Deichstube" ist eine Trainerentscheidung bei den Bremern aber – anders als die "Bild" berichtet – noch nicht endgültig gefallen. Demnach zählt Thioune nur zum engeren Kandidatenkreis. Es gebe Gespräche. Thioune sei aber nicht die einzige Option. Dennoch soll er die bevorzugte Personalie für den Posten sein.