Am letzten Transfertag gibt es im Fußball immer wieder kuriose und unerwartete Angebote. Union Berlin wäre beinahe wieder Teil eines unglaublichen Wechsels geworden. Wie Horst Heldt , Sportdirektor beim 1. FC Union Berlin , bestätigt hat, wurde dem Bundesliga-Klub der englische Ex-Nationalspieler Raheem Sterling am letzten Tag der Transferphase angeboten. "Manchmal muss man sich die Augen reiben," sagte Heldt bei Sky mit Blick auf den 31-Jährigen. Der ehemalige englische Nationalspieler spielte in der Premier League für den FC Liverpool , Manchester City , Chelsea London und Arsenal, an die er zuletzt auch ausgeliehen war. Deadline Day: Das sind alle Zu- und Abgänge der Bundesliga-Klubs "In diesem Fall schien es nicht wirklich ernst zu sein. Wir haben es nicht weiter verfolgt", sagte Heldt mit Blick auf eine mögliche Umsetzung des Deals. Sterling soll bei Chelsea zuletzt 380.000 Euro die Woche verdient haben, dabei war er gar nicht mehr Teil der Planungen und durfte auch nicht mit der Mannschaft trainieren. Erst in der vergangenen Woche hatte man sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. "Alle Augen sind auf die Zukunft gerichtet. Gott ist groß", schrieb Sterling daraufhin in seiner Instagram-Story und wurde auch mit einem Wechsel zu Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht. Bei Union Berlin und Wechseln von europäischen Top-Spielern werden immer wieder Erinnerungen an den Winter 2023 und den geplatzten Wechsel des Spaniers Isco wach. Der Spanier war bereits zum Medizincheck in Berlin, doch der Wechsel scheiterte an Uneinigkeiten bei den Vertragsdetails. Statt in der Bundesliga aufzulaufen, sollen zahlreiche Premier-League-Klubs und italienische Teams wie Neapel und Juventus Turin Interesse haben. Da er vertragslos ist, kann er auch nach Ablauf der Frist wechseln.