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Iran-News | Witkoff trifft sich mit Israels höchsten Sicherheitsbeamten

Trumps Sondergesandter wird am Dienstag in Israel erwartet. Am Freitag wollen Teheran und Washington verhandeln. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 2. Februar Witkoff trifft sich Dienstag mit Israels höchsten Sicherheitsbeamten Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird am Dienstag zu Gesprächen in Israel erwartet. Der israelische Kan-Sender berichtete, er werde sich unter anderem mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Hintergrund des Besuchs seien die Spannungen mit dem Iran . An einem größeren Gespräch sollen den Angaben zufolge auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir sowie der Chef des Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, teilnehmen. Zamir und Barnea waren zuletzt auch zu Beratungen in die USA gereist. Die USA und der Iran wollen nach Medienberichten aus beiden Ländern neue Verhandlungen aufnehmen. In den kommenden Tagen sei ein Treffen voraussichtlich zwischen Außenminister Abbas Araghtschi und Witkoff geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Kan-Sender berichtete, ranghohe israelische Repräsentanten gingen davon aus, dass auch im Fall von Verhandlungen diese keine Einigung erzielen und in einer Sackgasse enden werden. Anschließend sei immer noch mit einem möglichen US-Angriff im Iran zu rechnen. US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Staatsführung mehrfach mit Militärschlägen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Repressionskräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Dabei sollen Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende Menschen getötet worden sein. Der Iran hat mit Gegenschlägen gegen Israel und die USA gedroht. Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut. London verhängt neue Sanktionen gegen Iran Nach den USA und der EU hat auch Großbritannien neue Sanktionen gegen den Iran wegen der gewaltsamen Niederschlagung der regierungskritischen Massenproteste verhängt. London erließ am Montag Strafmaßnahmen gegen zehn iranische Verantwortungsträger, unter ihnen Innenminister Eskandar Momeni, wie das Außenministerium in London mitteilte. Zu den Sanktionierten gehören ferner Polizeichefs, Offiziere der Revolutionsgarden und Richter. Bestraft würden sie "für ihre Rolle bei den jüngsten Gewalttaten gegen Demonstranten", erklärte das Außenministerium. Zu den Strafmaßnahmen gehören das Einfrieren von möglichen Vermögenswerten in Großbritannien und Einreiseverbote. Außenministerin Yvette Cooper würdigte "den extremen Mut", den die Demonstrierenden im Iran in den vergangenen Wochen angesichts der gegen sie angewendeten "Brutalität und Repression" gezeigt hätten. Massenproteste im Iran : Das Ausmaß des Massakers ist immens Wegen des brutalen Vorgehens gegen die Proteste hatten zuvor schon die USA und die Europäische Union ihre Sanktionen gegen den Iran ausgeweitet. Zu den von der EU und Washington sanktionierten Einzelpersonen gehörte ebenfalls Innenminister Momeni. Die EU stufte zudem die iranischen Revolutionsgarden offiziell als Terrororganisation ein. Im Zuge der kurz vor dem Jahreswechsel begonnenen Proteste gegen die Führung in Teheran hatten iranische Einsatzkräfte tausende Menschen getötet. Einige Schätzungen gehen sogar von bis zu 25.000 Toten aus. Im Ausland ansässige Nichtregierungsorganisationen beschuldigten die iranischen Einsatzkräfte, absichtlich auf Demonstranten gezielt zu haben. USA und Iran verabreden direkte Gespräche in Istanbul Der Iran und die USA haben erste direkte Gespräche vereinbart, um eine Lösung in dem seit Jahren schwelenden Atomstreit zu finden und einen neuen Krieg in der Region zu verhindern. Das Außenministerium in Teheran prüfe derzeit die Bedingungen für einen Dialog, sagte ein Sprecher am Montag. Hochrangigen Vertretern der iranischen und der US-Regierung zufolge sollen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bereits am Freitag in Istanbul zusammenkommen. An dem Treffen sollen demnach auch Vertreter Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, des Omans und Ägyptens teilnehmen. Hinter den Kulissen werden bereits mögliche Kompromisslinien ausgelotet. US-Präsident Donald Trump stellt Insidern zufolge drei Bedingungen an die Führung in Teheran: ein vollständiges Ende der Uran-Anreicherung, eine Begrenzung des iranischen Raketenprogramms und den Stopp der Unterstützung für verbündete Milizen wie etwa die Hisbollah im Libanon . Während Teheran diese Forderungen offiziell als Eingriff in die Souveränität des Landes zurückweist, signalisieren Regierungsvertreter Verhandlungsbereitschaft zumindest im Atomstreit. Der Iran sei bereit, 400 Kilogramm hochangereichertes Uran (HEU) abzugeben und künftig auf Anreicherung zu verzichten, wenn dies im Rahmen eines Konsortiums geschehe, sagte ein iranischer Beamter. "Der Ball liegt nun bei Trump", fügte er hinzu. Als Gegenleistung fordert Teheran den Abzug von US-Militär aus der Region. Massenproteste im Iran: Das Ausmaß des Massakers ist immens Während die Welt verfolgt, ob die USA den Iran angreifen, erstickt die iranische Bevölkerung in Angst und Trauer. Videos zeigen jetzt das Ausmaß der Gewalt, mit der das Regime Protestierende tötete. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Bericht: USA und Iran planen Treffen am Freitag in Istanbul Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi kommen einem Medienbericht zufolge am Freitag in Istanbul zusammen. Bei dem Treffen solle über ein mögliches Atomabkommen beraten werden, berichtet das Portal Axios unter Berufung auf zwei Insider. Bericht: Iran bestätigt mögliches Treffen mit den USA Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran wollen Regierungsvertreter beider Länder einem iranischen Bericht zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. In den kommenden Tagen sei ein Treffen voraussichtlich zwischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden im Iran nahesteht. Der genaue Ort und Zeitpunkt des Treffens sind demnach noch nicht bekannt. Gerüchten zufolge könnte es in der Türkei stattfinden. Tasnim änderte den Nachrichtenbeitrag am Nachmittag (Ortszeit) und stellte klar, dass sämtliche Details für ein Treffen noch unklar seien. Eine Bestätigung aus den USA stand zunächst aus. Irans Außenminister Araghtschi sagte, sein Land habe die Diplomatie nie aufgegeben, sei aber auch bereit für eine militärische Eskalation. "Während wir immer Männer des Krieges waren, waren wir auch immer Männer der Diplomatie", zitierte ihn die Nachrichtenagentur Isna. Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation: Iran bestellt EU-Botschafter ein In Reaktion auf die Einstufung der Iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die Europäische Union hat Teheran Botschaftsvertreter von EU-Mitgliedstaaten einbestellt, darunter auch den deutschen Botschafter. Am Sonntag und Montag seien "Vertreter aller EU-Mitgliedstaaten mit einer Botschaft in Teheran" in das Außenministerium einbestellt worden, sagte Außenamtssprecher Esmail Bakaei am Montag vor Journalisten. Es handele sich dabei um "die kleinstmögliche Maßnahme", weitere Schritte würden noch bekannt gegeben. Der Botschafter der Bundesrepublik sei am Sonntag von dem iranischen Außenministerium in Teheran einbestellt worden, bestätigte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin der Nachrichtenagentur AFP. Peseschkian ordnet Aufnahme von Atomgesprächen an Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran scheint eine baldige Aufnahme von Atomgesprächen näher zu rücken: Irans Präsident Massud Peseschkian ordnete am Montag die Aufnahme von Gesprächen über das iranische Atomprogramm mit den USA an, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt zuversichtlich geäußert, dass ein "Deal" mit Teheran zustande komme. "Der Iran und die USA werden Diskussionen über die Atomfrage führen", meldete Fars, ohne ein Datum der Gespräche zu nennen. Zuvor hatte Außenamtssprecher Esmail Bakaei bekannt gegeben, dass in Teheran derzeit an einem "Rahmen" für entsprechende Verhandlungen gearbeitet werde. Auslöser der jüngsten Spannungen war die gewaltsame Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Iran mit tausenden Toten, angesichts derer US-Präsident Donald Trump einen möglichen neuen Militärangriff auf den Iran angedroht hatte. Die USA entsandten Kriegsschiffe in die Region – und forderten zu Verhandlungen über das iranische Atomprogramm auf. Am Wochenende signalisierten sowohl Trump als auch die iranische Führung Verhandlungsbereitschaft. Zugleich sandten beide Seiten jedoch auch erneute Drohungen aus: Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, warnte für den Fall eines US-Angriffs vor einem "regionalen Krieg". Die Streitkräfte Teherans wurden Armeeangaben zufolge in Alarmbereitschaft versetzt. Iran telefoniert mit Türkei, Saudi-Arabien und Ägypten Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat mit seinen Amtskollegen in Saudi-Arabien , Ägypten und der Türkei telefoniert. In den separaten Gesprächen habe der Minister die "jüngsten regionalen und internationalen Entwicklungen" besprochen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Am Freitag war Araghtschi angesichts der militärischen Spannungen mit den USA zu Gesprächen in die Türkei gereist. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, die Gespräche waren jedoch ins Stocken geraten. Daraufhin griff Israel das Land an, die USA folgten mit Bombardierungen zentraler Atomanlagen. Nun ist erneut von Verhandlungen die Rede. Irans Regime erhofft sich davon offenbar eine Aufhebung der harten internationalen Sanktionen und wirtschaftlichen Aufschwung. Trump: "Wir werden herausfinden, ob er recht hatte" US-Präsident Donald Trump hat auf die Warnung von Irans geistlichem Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei vor einem "regionalen Krieg" reagiert. Auf die Frage nach dessen Äußerungen antwortete Trump am Sonntag gegenüber Reportern: "Warum sollte er das nicht sagen? Natürlich kann man das sagen. Aber wir haben die größten und mächtigsten Schiffe der Welt dort, ganz in der Nähe, nur ein paar Tage entfernt." Trump ergänzte: "Hoffentlich kommen wir zu einer Einigung. Wenn wir keine Einigung erzielen, werden wir herausfinden, ob er recht hatte oder nicht." Top-Generäle der USA und Israels berieten wohl über Iran Angesichts der Spannungen mit dem Iran haben sich die Generalstabschefs der USA und Israels Insidern zufolge am Freitag im US-Verteidigungsministerium ausgetauscht. Zwei US-Regierungsvertreter sagten am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters, US-Generalstabschef Dan Caine und sein israelischer Kollege Ejal Samir hätten im Pentagon vertrauliche Gespräche geführt. Das Büro des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz teilte mit, Katz habe mit Samir am Sonntag nach dessen Gesprächen in Washington gesprochen. Erörtert worden seien dabei die Lage in der Region und die operative Einsatzbereitschaft des israelischen Militärs "für jedes mögliche Szenario". Sonntag, 1. Februar Amiri: "Man traut sich nicht mal mehr zu weinen" Sind die USA auf einen Regimewechsel im Iran aus? Die deutsch-iranische Journalistin Natalie Amiri schildert ihre Einschätzung in der ARD-Talkshow "Caren Miosga." Iran: Müssen Misstrauen zu USA überwinden Für Verhandlungen mit den USA ist nach Ansicht des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi der Aufbau von Vertrauen notwendig. "Leider haben wir unser Vertrauen in die Vereinigten Staaten als Verhandlungspartner verloren", sagte er in einem Interview des TV-Senders CNN . "Wir müssen dieses Misstrauen überwinden", sagte Araghtschi auf die Frage, wie man einen sinnvollen Verhandlungsprozess anstoßen könne. Am Wochenende hatte es Anzeichen für Gespräche zwischen den Ländern inmitten wachsender Kriegssorgen gegeben. Es gebe nun Vermittler – befreundete Länder in der Region –, die versuchten, dieses Vertrauen aufzubauen, sagte Araghtschi weiter. Sie übermitteln nach Darstellung des Ministers Botschaften zwischen den beiden Staaten und versuchen, den Boden für bedeutungsvolle Verhandlungen zu bereiten. Araghtschi bezeichnete diese Gespräche als "fruchtbar". US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende vor Journalisten ebenfalls gesagt, dass es Gespräche gebe. Wadephul: Lassen uns vom Iran nicht einschüchtern Außenminister Johann Wadephul hat die Bezeichnung europäischer Armeen als terroristische Gruppen durch den Iran als "haltlos und propagandistisch" zurückgewiesen. "Wir lassen uns in unserer Haltung nicht einschüchtern", sagte Wadephul vor dem Start zu einer Reise nach Südostasien und in die Pazifik-Region. Die Europäische Union hatte am Donnerstag beschlossen, die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) als Terrororganisation einzustufen – nun reagierte der Iran. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sagte, die Armeen europäischer Länder würden fortan ihrerseits als terroristische Gruppen gelten. Wadephul entgegnete, diese Erklärung ändere nichts an der Realität: "Die iranischen Revolutionsgarden sind eine Terrororganisation." Nachdem die EU dies richtigerweise endlich zum Ausdruck gebracht habe, hoffe er auf eine schnelle konkrete Rechtsetzung. "Wer friedliche Proteste blutig niederschlägt, Oppositionelle hinrichtet und Terror auch nach Europa trägt, kann Kritik nicht durch politische Ablenkungsmanöver entkräften", sagte der CDU-Politiker. Den Menschen im Iran, die ein besseres und freies Leben wollten, sicherte Wadephul "unsere politische Unterstützung" zu. Chamenei warnt USA vor "regionalem Krieg" Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat für den Fall eines Angriffs der USA vor einem "regionalen Krieg" gewarnt. "Die Amerikaner sollten wissen, dass, wenn sie einen Krieg anfangen, es dieses Mal ein regionaler Krieg sein wird", sagte der Oberste Führer des Iran am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Die USA haben mit einem erneuten Militärangriff auf den Iran gedroht und Kriegsschiffe in die Region entsandt. Während des zwölftägigen Krieges zwischen Israel und dem Iran im vergangenen Juni hatte die US-Armee iranische Atomanlagen bombardiert. Chamenei verglich zudem die jüngsten Demonstrationen gegen die Regierung, bei denen mehrere tausend Menschen getötet worden waren, mit einem "Putsch". Die Demonstranten hätten "die Polizei angegriffen, Regierungsgebäude, Kasernen der Revolutionsgarden, Banken, Moscheen, und den Koran verbrannt", sagte er. "Das war wie ein Putsch", sagte Chamenei und fügte hinzu, der Versuch sei "gescheitert". Iran erklärt Bundeswehr zu Terrororganisation Als Reaktion auf eine Maßnahme der Europäischen Union betrachtet der Iran die Bundeswehr fortan als Terrororganisation. Nach der EU-Entscheidung, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen, "gelten die Armeen der europäischen Länder als terroristische Gruppen", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und verwies auf ein Gesetz aus dem Jahr 2019. Die Europäische Union hatte am Donnerstag entschieden, die Revolutionsgarden (IRGC) wegen ihres blutigen Vorgehens gegen die jüngsten Massenproteste als Terrororganisation einzustufen. Die Entscheidung gilt als symbolischer Schritt, der wegen bereits bestehender Sanktionen voraussichtlich wenig praktische Bedeutung haben wird. Über die Listung der Revolutionsgarden als Terrororganisation wurde in der EU jahrelang diskutiert. Iranische Revolutionsgarde: Sie ist die brutale Eliteeinheit des Ajatollahs Irans Präsident: Haben "niemals einen Krieg angestrebt" Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich nach erneuten militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump für eine friedliche Lösung des Konflikts mit Washington ausgesprochen. In einem Telefonat mit Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi habe Peseschkian die "Notwendigkeit betont, diplomatische Prozesse einzuleiten", berichtet die staatliche Nachrichtenagentur des Iran, Irna. Der Iran habe "niemals einen Krieg angestrebt" und strebe auch jetzt keinen Krieg an, sagte Peseschkian. Die Islamische Republik sei "zutiefst davon überzeugt, dass ein Krieg weder dem Iran noch den Vereinigten Staaten oder der Region nützen würde", hieß es. Teheran bereitet nach Angaben des obersten Sicherheitsbeamten des Landes Verhandlungen vor. Der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, schrieb auf X, entgegen der "künstlich geschürten Kriegsrhetorik" der Medien würden "strukturelle Vorbereitungen für Verhandlungen voranschreiten". Die Gespräche über das iranische Atomprogramm nähmen "trotz der verschärften Drohungen einer militärischen Konfrontation" Gestalt an, schrieb dazu die Nachrichtenagentur Irna unter Bezugnahme auf Laridschanis X-Post. Katar schickt Vermittler in die USA Vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen Washington und Teheran ist Katars Regierungschef, Mohammed bin Abdulrahman al-Thani, am Samstag in den Iran gereist. Wie das Außenministerium in Doha mitteilte, kam al-Thani, der auch Außenminister seines Landes ist, in Teheran mit dem Chef des Nationalen Sicherheitsrates des Iran, Ali Laridschani, zusammen. Er habe in dem Gespräch die Unterstützung Katars für "alle Bemühungen zum Abbau der Spannungen in der Region" bekräftigt, erklärte sein Ministerium. Samstag, 31. Januar Iran bemüht sich um Deeskalation Nach neuen Angriffsdrohungen von US-Präsident Donald Trump hat sich der iranische Präsident Massud Peseschkian um Deeskalation bemüht. Der Iran habe "niemals einen Krieg angestrebt" und strebe auch weiterhin keinen Krieg an, sagte Peseschkian nach Angaben des iranischen Präsidialamtes am Samstag in einem Telefonat mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Teheran sei zudem "fest davon überzeugt, dass ein Krieg weder im Interesse des Iran noch der USA noch der Region" sei. Mullah-Regime: Bereiten Verhandlungen mit den USA vor Die Arbeiten an einem Rahmen für Verhandlungen mit den USA schreiten nach den Worten des iranischen Sicherheitsberaters Ali Laridschani voran. Entgegen einer "Stimmungsmache durch künstliche Medienkriege" sei der Aufbau einer Struktur für Verhandlungen im Gange, schrieb Laridschani auf der Online-Plattform X. Einzelheiten nannte er nicht. Explosionen erschüttern Städte im Iran In der Hafenstadt Bandar Abbas an der iranischen Golfküste hat es laut einem Bericht des Staatsfernsehens am Samstag eine Explosion gegeben. Die Ursache war zunächst unklar. Die Feuerwehr spricht von einem Gasleck. Die Explosion habe sich in einem mehrstöckigen Gebäude ereignet und zu großen Zerstörungen geführt, berichtete das Staatsfernsehen. Der Vorfall ereignete sich inmitten heftiger Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden zwei Etagen des Hauses zerstört sowie mehrere Autos und Geschäfte. Rettungskräfte und die Feuerwehr seien im Einsatz. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahesteht, dementierte Gerüchte, wonach die Explosion in Bandar Abbas ein Anschlagsversuch auf den Kommandeur der IRGC-Marine, Aliresa Tangsiri, gewesen sei. Auch nahe der iranischen Hauptstadt Teheran wurde von Augenzeugen mindestens eine Explosion gemeldet. Das iranische Onlineportal "Nur News" berichtete zudem unter Berufung auf den Feuerwehrchef der Stadt Ahwas im Südwesten des Landes, dass sich dort eine Gasexplosion ereignet habe. Den Angaben zufolge gab es vier Tote. Iran versetzt Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft Inmitten verschärfter Spannungen zwischen den USA und dem Iran sind die iranischen Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Streitkräfte seien "in voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft", erklärte Armeechef Amir Hatami nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna vom Samstag. "Wenn der Feind einen Fehler macht, wird dies zweifellos seine eigene Sicherheit, die Sicherheit der Region und die Sicherheit des zionistischen Regimes gefährden", warnte Hatami demnach. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich durch neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump verschärft. Trump drohte am Freitag mit neuen US-Militärangriffen gegen das Land, falls sich Teheran einem neuen Abkommen zu seinem Atomprogramm verweigere. Er verwies zudem auf US-Kriegsschiffe, die er in Richtung Iran geschickt habe. Der Iran erklärte sich am Freitag zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereit. Entsprechende Verhandlungen müssten "fair und auf Augenhöhe" stattfinden, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi. Saudischer Minister: Trump soll Drohungen umsetzen Der saudische Verteidigungsminister Prinz Khalid bin Salman hat nach Informationen von Axios bei einem vertraulichen Treffen in Washington davor gewarnt, dass der Iran gestärkt aus der aktuellen Konfrontation hervorgehen könnte, wenn US-Präsident Donald Trump seine Drohungen nicht umsetzt. Vier Quellen, die an dem Treffen teilnahmen, bestätigten diese Aussage. Damit weicht der Prinz von der bisherigen öffentlichen saudischen Linie ab, die vor einer Eskalation gewarnt hatte. Khalid bin Salman, der Bruder von Kronprinz Mohammed bin Salman, war zu Gesprächen über den Iran in die US-Hauptstadt gereist. Dabei traf er unter anderem US-Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine. Im Zentrum der Gespräche stand laut Axios ein möglicher US-Militärschlag gegen den Iran. USA warnen den Iran vor Manövern Das US-Militär hat die Iranischen Revolutionsgarden vor dem Beginn eines geplanten Manövers in der Straße von Hormus vor riskantem Verhalten gewarnt. Das US-Militär werde keine "unsicheren" Manöver wie zum Beispiel Flüge über US-Kriegsschiffe oder Stützpunkte in niedriger Höhe tolerieren, das gelte auch für das Annähern iranischer Schnellboote auf Kollisionskurs mit US-Schiffen, erklärte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom). "Jegliches unsicheres und unprofessionelles Verhalten in der Nähe von US-Truppen, regionalen Partnern oder kommerziellen Schiffen erhöht das Risiko einer Kollision, Eskalation und Destabilisierung", erklärte das US-Militär weiter. Einheiten des Iran hätten das Recht, in internationalen Gewässern und im internationalen Luftraum zu operieren. Das amerikanische Militär halte sich an die höchsten professionellen Standards und internationales Recht, dazu seien auch die Revolutionsgarden verpflichtet, mahnte Centcom. Freitag, 30. Januar Trump: Mehr Kriegsschiffe in Richtung des Iran unterwegs US-Präsident Donald Trump verstärkt mit neuen Drohungen den Druck auf den Iran. Aktuell seien weitere Kriegsschiffe in Richtung des Landes unterwegs – "und hoffentlich werden wir einen Deal machen", sagte Trump bei einem Auftritt im Weißen Haus. "Wenn es keinen Deal gibt – mal sehen, was dann passiert", fügte er hinzu. Trump behauptete erneut, dass er mit seiner Gewaltdrohung an die iranische Regierung die geplante Hinrichtung von 837 Menschen verhindert habe. Er habe die Machthaber in Teheran gewarnt, dass sie dann "einen Preis dafür bezahlen würden, wie ihn noch nie jemand bezahlt hat", sagte er. Der US-Präsident wollte sich nicht dazu äußern, ob er dem Iran Fristen gesetzt habe, sagte dazu aber: "Sie wissen auf jeden Fall Bescheid." Er bekräftigte, dass Iran einen Deal eingehen wolle. Trump hatte der Regierung in Teheran im Zusammenhang mit der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Proteste mit militärischen Angriffen gedroht. Nach der Absage der laut ihm geplanten Hinrichtungen kam es nicht dazu. Trump betont, dass er kein Atomwaffenprogramm im Iran tolerieren werde. Im Juni vergangenen Jahres hatten US-Flugzeuge Anlagen im Iran bombardiert, in denen nach westlichen Erkenntnissen an Atomwaffen gearbeitet wird. Er hat den Iran in einen Terrorstaat umgebaut Seit 1989 herrscht Ali Chamenei im Iran. In dieser Zeit hat er das islamistische Regime auf seine Person zugeschnitten. Aber wie gefestigt ist seine Macht? Mehr dazu lesen Sie hier . Greifen die USA den Iran an? Trump ist bereit Die USA ziehen im Nahen Osten weitere Truppen zusammen, immer mehr Flugzeuge und Schiffe treffen ein. Ein Krieg gegen den Iran scheint immer wahrscheinlicher. Die Analyse von Patrick Diekmann lesen Sie hier . Irans Außenminister: Bereit für Verhandlungen und für Krieg Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA erklärt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit. Bei einer Pressekonferenz in Istanbul wies er zentrale Forderungen von US-Präsident Donald Trump zurück. Trump verlangt unter anderem vom Iran, die Reichweite von ballistischen Raketen zu begrenzen sowie auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Araghtschi erklärte, Verteidigungsstrategien und Raketensystem würden niemals Gegenstand von Verhandlungen sein. Der Iran werde seine Verteidigungsfähigkeiten bewahren und notfalls sogar ausbauen. Der Chefdiplomat warnte die USA, dass ein militärischer Konflikt diesmal über einen bilateralen Krieg hinausgehen könnte. US-Zerstörer legt inmitten der Spannungen mit Iran im israelischen Eilat an Mitten in den wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat ein Zerstörer der US-Marine im israelischen Hafen Eilat am Roten Meer angelegt. Dies berichtete die israelische Nachrichten-Webseite "Ynet" am Freitag unter Berufung auf das Militär. Demnach war die Ankunft des Zerstörers in dem Hafen am Golf von Akaba, nahe den Grenzen Israels zu Ägypten und Jordanien , seit Längerem geplant und Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen dem US- und dem israelischen Militär. Die US-Marine und das israelische Militär reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlegung des Schiffes erfolgt zu einer Zeit, in der US-Präsident Donald Trump sich offen für Gespräche mit dem Iran gezeigt hat. Zugleich aber hat die US-Regierung zusätzliche militärische Mittel in den Nahen Osten entsandt. Trump hat dem Iran gedroht, entweder zu den Verhandlungen über sein Atomprogramm zurückzukehren oder mit weitaus härteren Maßnahmen der USA rechnen zu müssen. Zudem sprach er von einer "Armada", die auf den Iran zusteuere, äußerte aber auch die Hoffnung, dass sie nicht zum Einsatz kommen werde. Die Regierung in Teheran hat ihrerseits mit Vergeltung gegen die USA, Israel und deren Verbündete gedroht. Pentagon-Chef Pete Hegseth sagte, das US-Militär sei bereit, jeden von Trump beschlossenen Kurs auszuführen. Expertin warnt USA vor riskantem Umsturz im Iran Die Iran-Expertin Maha Yahya warnt die USA vor einem Sturz der Führung in Teheran. Ein "Regimewechsel" wäre in einem Land wie dem Iran unglaublich kompliziert und die regionalen Auswirkungen wären massiv, sagte die Direktorin des Carnegie Middle East Center dem US-Fernsehsender CNN. Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, sei nicht nur ein politischer Führer, sondern für viele Schiiten weltweit eine Art höhere Autorität, eine Art "Halb-Papst". Ein Sturz könnte die religiösen Spannungen mit zumindest einem Teil der schiitischen Gemeinschaft weltweit verschärfen. Schiiten bilden im Islam die zweitgrößte Glaubensrichtung nach den Sunniten. Irans Armeesprecher droht USA mit sofortigem Gegenschlag Irans Armeesprecher, Amir Akraminia, hat die USA vor einem Angriff gewarnt und mit einem sofortigen Gegenschlag gedroht. "Bei jedem noch so kleinen Angriff wird der Iran reagieren – mit möglicherweise für die USA unerwünschten Folgen", sagte Akraminia laut der der Islamischen Revolutionsgarde nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim. Akraminia erklärte, iranische Streitkräfte könnten US-Stützpunkte mit Drohnen, Raketen und anderen Waffen angreifen. Ein militärischer Konflikt werde sich nicht auf einen kurzen Zeitraum begrenzen lassen, vielmehr könne sich der Konflikt auf die gesamte Region Westasien ausweiten – von Israel bis zu Ländern mit US-Stützpunkten. Für verschiedene Szenarien lägen Einsatzpläne bereit, sagte Akraminia. Befehle seien an die Streitkräfte übermittelt worden. Beschädigte Luftabwehrsysteme seien seit dem Krieg vom Juni 2025 repariert oder ersetzt worden, neue Systeme seien hinzugekommen. Terrorstaat vor dem Kollaps? Seit Jahrzehnten hat es immer wieder Proteste im Iran gegeben, immer wieder hat das Regime sie niedergeschlagen. Aber diesmal ist etwas anders als sonst, schreibt t-online-Chefredakteur Florian Harms im Tagesanbruch. Trump äußert sich zu möglichem Angriff – plant Gespräche mit Iran US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, einen Angriff der US-Armee auf den Iran vermeiden zu können. Eine Flugzeugträgergruppe befinde sich auf dem Weg zum Iran und "hoffentlich werden wir sie nicht nutzen müssen", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Premiere für einen Dokumentarfilm über seine Ehefrau Melania Trump vor Journalisten in Washington. Er habe bereits Gespräche mit Teheran geführt und plane, weitere Gespräche zu führen, fügte Trump hinzu. Der US-Präsident betonte außerdem erneut die Stärke der USA. "Wir sind stark, wir sind finanziell mächtig und wir sind militärisch mächtig", sagte er. "Wir haben gerade viele sehr große, sehr mächtige Schiffe, die zum Iran fahren, und es wäre großartig, wenn wir sie nicht einsetzen müssten", fügte Trump hinzu. Armeesprecher des Iran droht mit Angriff auf US-Basen Der Iran wird im Falle eines Angriffs der USA nach Angaben eines Armeesprechers "umgehend" reagieren. Mögliche Ziele könnten die US-Militärbasen in der Golfregion oder ein Flugzeugträger sein, sagte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Donnerstag im iranischen Staatsfernsehen mit Blick auf die Ankunft des US-Flugzeugträgers USS "Abraham Lincoln" in der Region. US-Flugzeugträger hätten "ernstliche Schwachstellen" und zahlreiche US-Militärbasen seien "innerhalb der Reichweite unserer Mittelstreckenraketen", sagte der Sprecher. Wenn die USA derartige "Fehlkalkulationen" träfen, "wird es sich ganz sicher nicht so entwickeln, wie (US-Präsident Donald) Trump sich das vorstellt – ein schneller Einsatz und dann, zwei Stunden später, twittern, dass die Operation vorbei ist", warnte der iranische Armeesprecher. Merz: Einstufung von Revolutionsgarden als Terrororganisation "klares Signal" Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU als "klares Signal gegen die brutale Gewalt im Iran" bezeichnet. Merz erklärte am Donnerstag im Onlinedienst X, die Entscheidung verdeutliche: "Die friedlich demonstrierenden Iranerinnen und Iraner dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden. Wir stehen an ihrer Seite." Am Nachmittag hatten die EU-Außenminister die iranische Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft. Bei ihrem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten töteten iranische Einsatzkräfte nach Angaben von Aktivisten Tausende Menschen, Zehntausende wurden festgenommen. Die Revolutionsgarden spielten bei der Niederschlagung der Proteste eine zentrale Rolle. WHO: Bei Unruhen werden Ärzte eingeschüchtert Bei den schweren Unruhen im Iran sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auch Ärzte und Krankenhäuser in dem Land attackiert worden. "In den vergangenen Tagen gab es Berichte über Angriffe auf Gesundheitspersonal und die Festnahme von mindestens fünf Ärzten, während sie verletzte Patienten behandelten", schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. Er fordere die Freilassung aller inhaftierten Gesundheitsfachkräfte. Gesundheitspersonal dürfe niemals Einschüchterungen ausgesetzt sein. Zuvor hatte es bereits Berichte gegeben, nach denen Ärzte, die den verletzten Demonstranten halfen, verhaftet wurden. Ferner sollen verletzte Demonstranten von Sicherheitskräften aus Krankenhäusern geholt und abgeführt worden sein. Bei den jüngsten schweren Unruhen im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Menschen getötet. Tedros schrieb weiter, die WHO habe bestätigt, dass das Khomeini-Krankenhaus in der westiranischen Stadt Ilam Anfang Januar angegriffen worden sei. Nach der Einlieferung von Verletzten in das Krankenhaus sei es innerhalb und außerhalb der Einrichtung zu Gewalttätigkeiten gekommen. Die medizinische Versorgung sei unterbrochen worden. In den vergangenen Wochen seien mehrere Gesundheitseinrichtungen im Iran beschädigt worden, mehr als 50 Rettungssanitäter seien verletzt worden. Auch im Sina-Krankenhaus in Teheran sei Berichten zufolge Tränengas eingesetzt worden. Donnerstag, 29. Januar Iran reagiert empört auf Einstufung der Revolutionsgarden als terroristisch Der Iran weist die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation entschieden zurück. Einen Teil des iranischen Militärs als terroristisch zu brandmarken, sei eine gefährliche Entscheidung, teilt das Außenministerium in Teheran mit. Dass die EU sich besorgt über die Menschenrechte im Iran zeige, sei eine offensichtliche Lüge. Der Iran behalte sich entsprechende Gegenmaßnahmen vor, heißt es in der Stellungnahme. Bericht: Iranische Führung lässt Tausende Regierungsgegner festnehmen Im Iran versucht die Regierung, mit Massenverhaftungen ein Wiederaufflammen der landesweiten Proteste zu verhindern. Tausende Menschen seien in den vergangenen Tagen von Sicherheitskräften in Zivil festgenommen und an geheime Orte gebracht worden, sagten fünf Aktivisten sowie zwei iranische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei es, Angst in der Bevölkerung zu verbreiten. "Sie verhaften jeden", sagte ein Aktivist. Niemand wisse, wohin die Menschen gebracht würden. Auch Anwälte und Ärzte schilderten ein rigoroses Vorgehen der Behörden, das selbst vor Familienangehörigen von Demonstranten und medizinischem Personal nicht halt mache. Die in den USA ansässige Gruppe HRANA beziffert die Zahl der Festnahmen auf 42.486. Bei den Unruhen seien 6373 Menschen ums Leben gekommen, darunter fast 6000 Demonstranten. Die iranischen Behörden hatten dagegen am 21. Januar von 3117 Toten gesprochen und "bewaffnete Terroristen" für die Gewalt verantwortlich gemacht. Das UN-Menschenrechtsbüro warnte vor Folter und unfairen Prozessen. Amnesty International berichtete von "weitreichenden willkürlichen Inhaftierungen" und dem Verschwindenlassen von Personen. Iran bestellt deutschen Botschafter ein Der deutsche Botschafter im Iran, Axel Dittmann, ist laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna ins Außenministerium einbestellt worden. Generaldirektor Aliresa Jussefi kritisierte dabei Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als "verantwortungslose Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran". Merz hatte Mitte Januar zum brutalen Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste gesagt: "Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen." Außerdem verurteilte das Außenministerium die Entscheidung der EU, die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) als Terrororganisation einzustufen. Dies sei ein Verstoß gegen die nationale Souveränität des Landes. EU stuft iranische Revolutionsgarden als Terrororganisation ein Die Außenministerinnen und Außenminister der EU setzen angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen die Protestbewegung neue Sanktionen gegen die Verantwortlichen in Teheran in Kraft. Dazu gehört, dass die Revolutionsgarden des Regimes als Terrororganisation eingestuft werden. Wer die Elitetruppe des Ajatollahs ist und was ihr vorgeworfen wird, lesen Sie hier. Insider: Trump erwägt nach wie vor Angriff auf Iran US-Präsident Donald Trump erwägt Insidern zufolge gezielte militärische Angriffe gegen den Iran, um einen Sturz der Regierung in Teheran herbeizuführen. Wie mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen sagten, will Trump Bedingungen für einen "Regimewechsel" schaffen. Ziel sei es, Kommandeure und Institutionen zu treffen, die für die gewaltsame Niederschlagung der jüngsten Proteste verantwortlich seien. Dies solle den Demonstranten das Vertrauen geben, Regierungs- und Sicherheitsgebäude stürmen zu können. Eine endgültige Entscheidung über das Vorgehen sei jedoch noch nicht gefallen. Iranische Armee baut Drohnenarsenal aus Der Iran hat den USA im Falle eines Angriffs mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. Der iranische Armeechef Amir Hatami sagte am Donnerstag im Staatsfernsehen, jeder Angriff auf das Land werde eine "vernichtende Antwort" Teherans zur Folge haben. Die Streitkräfte seien mit 1.000 weiteren Drohnen ausgestattet worden. Bei der Produktion der Drohnen seien die "neuen Bedrohungen" sowie die Lehren aus dem zwölftägigen Krieg mit Israel im vergangenen Juni berücksichtigt worden. Trump will Deal mit dem Iran – unter fünf Bedingungen Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu. Trump baut eine militärische Drohkulisse auf, will jedoch offenbar ein Abkommen mit dem Iran. Die Bedingungen liegen dem Mullah-Regime wohl bereits vor. "Wir bangen um unsere Verwandten" Die angespannte Lage im Iran versetzt den früheren Niedersachsen-Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Mehrdad Payandeh, in große Sorge. "Wir bangen um unsere Verwandten", sagte der 1985 aus dem Land geflohene Gewerkschafter der Deutschen Presse-Agentur. Bei den jüngsten schweren Unruhen im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Menschen getötet. Zudem soll es Zehntausende Festnahmen gegeben haben. Um eine Verbreitung von Informationen über Demonstrationen und Opfer zu verhindern, hat die iranische Führung bereits vor mehreren Wochen weitreichende Telefon- und Internetsperren veranlasst. "Im Blackout werden Menschen regelrecht getötet", sagte Payandeh. Die Unsicherheit treffe viele Iranerinnen und Iraner im Ausland mit Angehörigen im Iran. "Wir erfahren nichts. Lebt mein Bruder noch, sehe ich meine Eltern wieder? Oder sind sie bereits tot?" Nach seiner Einschätzung wünschen sich sowohl im Iran als auch im Ausland viele einen "Regimewechsel" – auch mit Hilfe von außen. "Appelle an das Regime will keiner mehr hören. Ich auch nicht", sagte der 65-Jährige. Es brauche eine starke Allianz der westlichen Demokratien "gegen dieses Mörderregime". USA beraten wohl mit Israel und Saudi-Arabien über möglichen Angriff Die US-Regierung empfängt einem Medienbericht zufolge noch diese Woche hochrangige Vertreter aus Israel und Saudi-Arabien zu Gesprächen über den Iran. US-Präsident Donald Trump erwäge nach wie vor einen militärischen Einsatz gegen die Führung in Teheran, berichtete das Portal "Axios" am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Israelische Regierungsvertreter würden daher nach Washington reisen, um Geheimdienstinformationen über mögliche Ziele im Iran auszutauschen. Die saudi-arabischen Vertreter hingegen dringen demnach aber auf eine diplomatische Lösung, um einen größeren regionalen Krieg abzuwenden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den "Axios"-Bericht zunächst nicht verifizieren. Eine Stellungnahme des US-Präsidialamts lag zunächst nicht vor. Türkei bietet Vermittlung im US-iranischen Atomstreit an Die Türkei hat sich als Vermittler im Atomstreit zwischen den USA und Teheran angeboten und angekündigt, im Falle eines US-Angriffs auf den Iran den Schutz ihrer Grenze zum Nachbarland zu verstärken. Der türkische Außenminister Hakan Fidan werde seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi bei einem für Freitag geplanten Besuch in der Türkei mitteilen, dass Ankara bereit sei, "durch Dialog zur Lösung der aktuellen Spannungen beizutragen", hieß es aus türkischen Diplomatenkreisen am Donnerstag. Fidan werde die Ablehnung der Türkei von "militärischen Interventionen gegen den Iran (wegen) der regionalen und globalen Risiken, die ein solcher Schritt mit sich bringen würde", bekräftigen, hieß es weiter aus Außenministeriumskreisen in Ankara. Die Türkei unterstütze "eine baldige friedliche Lösung" und sei bereit, "diesbezüglich bei Bedarf Hilfe zu leisten". Rubio warnt Iran vor Angriff und schließt Präventivschlag nicht aus US-Außenminister Marco Rubio hat dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. "Wenn wir Hinweise darauf haben, dass tatsächlich ein Angriff auf unsere Truppen in der Region bevorsteht, handeln wir zur Verteidigung unseres Personals in der Region", sagte Rubio während einer Senatsanhörung am Mittwoch (Ortszeit). Den Aufbau einer großen Militärpräsenz in der Golfregion begründete Rubio auch mit dem Schutz von Verbündeten wie beispielsweise Israel vor potenziellen iranischen Angriffen. Nach Rubios Angaben haben die USA 30.000 bis 40.000 Soldaten auf acht oder neun Einrichtungen in der Region stationiert. Alle diese Einrichtungen lägen innerhalb der Reichweite Tausender iranischer Drohnen sowie ballistischer Kurzstreckenraketen. Unabhängige Bestätigungen dieser Zahlen liegen nicht vor; ähnliche Größenordnungen wurden jedoch in früheren Pentagon-Berichten genannt. EU-Außenminister beschließen neue Iran-Sanktionen Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Zudem wird erwartet, dass die Minister eine politische Einigung erzielen, die iranische Revolutionsgarden auf die Terrorliste der Europäischen Union zu setzen. Damit würde sie in eine Kategorie mit den Extremisten-Organisationen Islamischer Staat (IS) und al-Qaida fallen. Über diese Atomanlagen verfügt der Iran Die jüngsten israelischen Angriffe auf den Iran galten vor allem den Atomanlagen. Das ist über das Atomprogramm bekannt. Israel rüstet sich für die Eskalation Sollte der Luftraum geschlossen werden, will Israel ausländische Besucher geordnet aus dem Land bringen. So sieht der Notfallplan aus. Dieses Mal könnte sich Trump verrechnen Das Mullah-Regime droht den USA mit der Zerstörung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln", sollte es tatsächlich zu einem Angriff kommen. Ist das reine Propaganda oder wäre der Iran dazu in der Lage? Ein Überblick über die militärischen Fähigkeiten des Regimes. Diese Waffen können die USA gegen Iran einsetzen US-Präsident Trump droht dem Iran mit einer Flotte, "größer als die vor Venezuela". Aber welche Streitkräfte haben die USA zusammengezogen? Ein Überblick. Kreml: Potenzial für Verhandlungen nicht ausgeschöpft Russland hat angesichts der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Teheran zu Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran aufgerufen. "Es ist klar, dass das Verhandlungspotenzial noch nicht ausgeschöpft ist", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor Journalisten in Moskau. Russland rufe weiterhin alle zur Zurückhaltung und zum Gewaltverzicht auf. Der Einsatz von Gewalt könne "Chaos in der Region verursachen und zu sehr gefährlichen Folgen führen", betonte Peskow.

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