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Iran: Journalistin berichtet von verstörenden Vorgängen auf den Straßen

Sind die USA auf einen Regimewechsel im Iran aus? Bei "Caren Miosga" wird klar, warum die Protestbewegung nur mit amerikanischer Unterstützung eine Chance hat. Glaubt man Bundeskanzler Friedrich Merz , sind die Tage des Mullah-Regimes im Iran gezähl. Wie es in der Islamischen Republik tatsächlich weitergeht, hängt allerdings nicht von den Worten des deutschen Regierungschefs, sondern maßgeblich vom Handeln des US-Präsidenten ab. "Trump droht Iran – stürzt das Regime?", fragte Moderatorin Caren Miosga also ihre Talkgäste am Sonntagabend in der ARD und analysierte mit ihnen, ob mit einem baldigen Militärschlag der USA zu rechnen ist. Gäste: Natalie Amiri, deutsch-iranische Journalistin Peter Neumann, Politikwissenschaftler Daniel Gerlach, Nahost-Experte "Ich glaube, das hat Trump selber noch gar nicht entschieden. Ich denke, er schafft die Voraussetzungen dafür", erklärte Peter Neumann. In jedem Falle seien die Forderungen, die der US-Amerikaner aufstelle, für die Machthaber im Iran nicht uneingeschränkt zu erfüllen. Dazu zählte der Professor für Security Studies am King’s College London das Ende der Uran-Anreicherung für militärische und zivile Zwecke sowie die Einstellung des ballistischen Raketenprogramms und der Unterstützung für die Hisbollah- und Huthi-Milizen in der Region. "Das ist im Prinzip die gesamte Überlebensbasis des iranischen Regimes", resümierte Neumann. Trump verfolge in Wahrheit gar keinen Regimewechsel, sondern erkenne die momentane Schwäche des Regimes und versuche, daraus das Beste zu machen“, zeigte sich der Wissenschaftler überzeugt. Iran laut Nahost-Expertin zu Verhandlungen bereit Der Iran sei aktuell zwar verhandlungsbereit und versuche, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, werde aber kaum einer Bankrotterklärung für das eigene System und die eigene Existenzsicherung zustimmen, bekräftigte die "Weltspiegel"-Moderatorin Natalie Amiri. Als Hauptbeweggründe für das entschlossene Auftreten des US-Präsidenten vermutete die ehemalige Iran-Korrespondentin der ARD, Trump wolle auf der Gewinnerseite stehen, Rohstoffe haben und von innenpolitischen Problemen ablenken. Sicher war sich Amiri auch hinsichtlich der Ziele, die das US-amerikanische Staatsoberhaupt nicht verfolge. "Trump geht es nicht um Menschenrechte, es geht ihm sicher nicht um die iranische Bevölkerung", stellte die in München geborene Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters nüchtern fest. Der Orientalist Daniel Gerlach bezweifelte, dass die Amerikaner an das Öl der Iraner wollten, auf das sie letztlich nicht angewiesen seien. "Wenn, dann ist es natürlich ein Instrument, um die Chinesen, mit denen die USA eine geopolitische Rivalität haben, zu schwächen", erläuterte der Chefredakteur des Fachmagazins "zenith", das sich mit Themen der arabisch-islamischen Welt auseinandersetzt. "Insbesondere für Asien, für die Staaten des Nahen Ostens ist das keine Auseinandersetzung zwischen den Amerikanern und dem iranischen Regime", lautete Gerlachs These. Der Publizist verwies auf einen möglichen Zielkonflikt der USA mit ihren Partnern unter den erweiterten Nachbarländern des Iran. "Die Staaten in der Region haben auch ein Interesse daran, dass der Iran außenpolitisch eingehegt wird und dass die militärischen Kapazitäten Irans beschränkt werden, aber sie haben offensichtlich momentan kein Interesse daran, dass das Regime gestürzt wird", sagte Gerlach. Aktuell herrsche insgesamt eine trügerische Ruhe, die angesichts des von den USA aufgefahrenen militärischen Potenzials umso bemerkenswerter sei. Iranische Protestbewegung auf USA angewiesen Wie stark die iranische Protestbewegung trotz allem auf Unterstützung aus dem Ausland, besonders durch die USA, angewiesen ist, machte wiederum Amiri deutlich. "Mir sagte mal ein Diplomat, er hat noch nie so ein anti-amerikanisches Regime gesehen mit einer so pro-amerikanischen Bevölkerung", erzählte die Journalistin. Ein Deal zwischen dem Regime und den USA sei vor dem aktuellen Hintergrund die schlechteste Option für viele Iraner, da er den Machtanspruch der Mullahs legitimieren würde. Die Brutalität des wankenden Regimes habe im Zuge der letzten Aufstände ein neues Ausmaß erreicht, erklärte Amiri. Augenzeugen hätten ihr von regelrechten Hinrichtungen auf offener Straße und gezielten Schüssen auf Kopf und Augen berichtet. Wer sich anschließend ins Krankenhaus begebe, riskiere, dort von den Schergen des Regimes festgenommen, verschleppt oder an Ort und Stelle getötet zu werden. Das sei einer der Gründe, warum die Proteste aktuell zum Erliegen gekommen seien. "Da kann gar nichts mehr im Moment passieren, weil der Sicherheitsapparat so hochgefahren ist und man sich nicht einmal mehr traut zu weinen", so die Nahost-Kennerin unter Verweis auf einen Kontakt im Iran. Amiri: "Setzen die Amerikaner auf ihn?" Amiri wagte auch eine Einschätzung zu der Rolle, die Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, für die Zukunft des Landes spielen könnte. Es sei ihm gelungen, Menschen auf die Straße zu bringen und damit die Lücke einer Führungsfigur zu füllen, die mobilisieren und die Massen zusammenhalten könne. Auch dank der Unterstützung durch zwei Oppositionssender sei er zu einer repräsentativen Figur und einem Hoffnungsträger für die Proteste geworden. "Die Frage ist: Setzen die Amerikaner auf ihn", schränkte die Journalistin ein. Wer im Iran die Macht übernehme, hänge davon ab, ob es überhaupt zu einem Regimewechsel komme, und falls ja, wie er sich gestalte. Die Ereignisse würden historisch betrachtet Akteure begünstigen, mit denen man nicht unbedingt rechne. "Das sind nämlich diejenigen, die, wenn es zum Schwur kommt und wenn es im Land selber einen bewaffneten Konflikt gibt, die Macht übernehmen, weil sie dort sind und ihre Anhänger haben. Deswegen ist es sehr, sehr schwer zu sagen", lautete der ungewisse Ausblick des Publizisten auf die politische Zukunft der 90 Millionen Iranerinnen und Iraner.

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