Nächste Niederlage für Eintracht Frankfurt. Die Hessen kommen in der Bundesliga einfach nicht voran. Eintracht Frankfurt bleibt das Sorgenkind der Bundesliga. Am Samstag war für die Frankfurter auch gegen Bayer Leverkusen nichts zu holen - 1:3-Niederlage vor heimischem Publikum. Die Hessen warten damit seit dem 14. Spieltag im Dezember wettbewerbsübergreifend auf einen Erfolg. Bundesliga, 20. Spieltag: Leipzig patzt schwer – Krimi im Krisenduell Arthur (26.) und Malik Tillman (33.) hatten Leverkusen schnell in Front gebracht, Robin Koch (49.) nur noch den Anschlusstreffer erzielen können. In der Nachspielzeit hatte Aleix Garcia mit dem 3:1 alles klar gemacht (90.+3). Frankfurts Ellyes Skhiri flog in der 71. Minute mit Gelb-Rot vom Platz, weil er innerhalb von drei Minuten gleich zwei Gelbe Karten gesehen hatte. Am Montag übernimmt der Spanier Albert Riera als neuer Trainer bei der Eintracht, mit ihm soll der Negativtrend gestoppt werden. So lief das Spiel Die Eintracht trat defensiv erneut zu anfällig auf und kassierte in diesem Kalenderjahr schon 20 Treffer in sieben Spielen. Auf den neuen Coach wartet viel Arbeit, immerhin stimmte die Einstellung im zweiten Durchgang. Interimstrainer Dennis Schmitt hatte trotz der Negativserie vor seinem finalen Spiel an der Seitenlinie zur Ruhe gemahnt. "Es bringt nichts, wenn wir emotional durch die Gegend rennen und jedem erzählen, wie wichtig das Spiel ist", hatte der 32-Jährige gesagt. Am Montag kommt der Spanier Riera vom slowenischen Conference-League-Teilnehmer NK Celje und übernimmt Schmitts Aufgaben, er soll die Eintracht wieder auf Kurs bringen. Die Eintracht begann in den ersten Minuten druckvoll und hochmotiviert, hatte aber Pech. Im Gedränge trat Leverkusens Nationalspieler Robert Andrich Stürmer Arnaud Kalimuendo gegen die Wade (5.). Nach Ansicht der Bilder reichte Schiedsrichter Robert Schröder der Kontakt aber nicht für einen Elfmeter. Nach der minutenlangen Unterbrechung büßte die Partie etwas an Tempo ein. Leverkusen verbuchte mehr Ballbesitz und hebelte durch einen Geistesblitz von Grimaldo die Frankfurter Abwehr aus. Der Spanier legte den Ball sehenswert und klug auf Arthur ab, der Nathaniel Brown im Strafraum davonrannte und ins lange Eck traf. Sieben Minuten später bediente Christian Kofane den freistehenden Tillmann an der Strafraumkante, der mit guter Übersicht zum 2:0 einschob. Zwar gaben sich die Frankfurter offensiv nicht auf, sie wirkten im eigenen Ballbesitz aber teilweise planlos. Die Leverkusener hatten wenig Mühe, die Gastgeber vom Tor fernzuhalten. Edmond Tapsoba verpasste kurz vor der Pause die Entscheidung per Kopf (45.+3). Immerhin peitschten die Heimfans ihre Mannschaft auch nach dem Rückstand weiter nach vorne – anders als nach der Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim (1:3) eine Woche zuvor, als einige Pfiffe durch das Waldstadion geschallt waren. Nach der Pause schöpfte die Eintracht durch den Treffer von Kapitän Koch neue Hoffnung. Die Eintracht wirkte dadurch beflügelt, spielte sich aber weiter zu wenig klare Chancen heraus. Stattdessen wurde die Partie härter, Skhiri flog nach zwei Fouls innerhalb weniger Minuten zurecht vom Platz. Garcia nutzte die Überzahl spät zur Entscheidung.