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Fit werden: Trainieren und entspannen: Fünf Vibrationsplatten für zu Hause im Test

Stern 

Zum neuen Jahr wollen viele Menschen gesünder leben. Vibrationsplatten für Training und Gewichtsverlust können dabei helfen. Der stern hat fünf Modelle getestet.

Schon in den 1980er-Jahren nutzte die US-Raumfahrtbehörde Nasa für ihre Astronauten die sogenannte "Whole Body Vibration" (WBV), auf Deutsch: Ganzkörpervibration, um Muskel- und Knochenschwund im All entgegenzuwirken. Was damals als Hightech galt, ist heute einfach im Online-Handel zu bekommen, denn auf Basis des Nasa-Prinzips funktionieren auch Vibrationsplatten.

Diese finden heute Anwendung sowohl in der Physiotherapie als auch im Sport. Dass die Geräte mehr als ein sportliches Gadget, sondern ernst zu nehmende gesundheitsfördernde Geräte sind, zeigen auch Studien. Einerseits dienen sie der Muskelentspannung nach sportlicher Tätigkeit, aber auch nach langen Bürotagen. Andererseits unterstützt die Nutzung einer Vibrationsplatte wissenschaftlich nachgewiesen den sportlichen Erfolg. 

So haben etwa Forscher der Universität Leuven in Belgien herausgefunden, dass WBV-Training eine effiziente Alternative beziehungsweise Ergänzung zum traditionellen Krafttraining sein kann, gerade zur Vorbeugung gegen altersbedingten Muskelabbau. Auch für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität zeigt die Studie Vorteile: Die Vibrationen aktivieren die tief liegenden, stützenden Muskeln, die mangels Bewegung häufig vernachlässigt werden. Das führt zu einer verbesserten Balance und höherer Stabilität. stern hat fünf Vibrationsplatten für zu Hause eingehend praktisch getestet.

Vibrationsplatten: Diese Geräte haben wir getestet

Weitere lohnende Vibrationsplatten

Folgende Vibrationsplatten haben wir nicht selbst getestet, sie sind uns aber bei der Recherche aufgefallen:

Fazit: Das ist die beste Vibrationsplatte

Die Vibrationsplatte Miweba Sports MV300 ist mit fünf Sternen in allen Kategorien unser Testsieger. Die hohe Qualität schlägt sich auch in der UVP von knapp 300 Euro nieder. Allerdings ist sie im Onlinehandel günstiger zu haben. Überzeugt haben uns vor allem die hochwertige und stabile Verarbeitung sowie die Vibrationseigenschaften. Die Muskelentspannung nach einem Lauftraining war ein wichtiges Testkriterium. Auch hier leistet die Miweba-Vibrationsplatte gute Dienste. Die mit einer UVP von rund 189 Euro deutlich günstigere Skandika V2 kam zwar nicht in allen Disziplinen an die Miweba heran, dennoch reichte es für eine Gesamtwertung von fünf Sternen. Wir stellten Unregelmäßigkeiten bei der Vibration fest, und die Wirkung nach dem Lauftraining war geringfügig schwächer als bei der Miweba-Vibrationsplatte.

Die anderen drei Geräte erreichten vier Sterne in der Gesamtwertung, darunter auch mit einer UVP von über 300 Euro die teuerste Vibrationsplatte in unserem Test. Für die Sportstech sVibe reichte es nur für vier Sterne, unter anderem, weil die Vibration schon bei mittlerer Stufe deutlich im Kopf zu spüren ist. Das sollte nicht sein. Für gelegentliches Training oder als Einstiegsgerät ist die Vibrationsplatte unserer Ansicht nach nicht geeignet, eher für Ausdauersportler. Die Homcom A90 und die Vitalmaxx mit unverbindlichen Preisempfehlungen von 90 Euro und knapp 300 Euro sehen wir als gute Geräte für den Einstieg. Vor allem aufgrund der Verarbeitung halten wir die Vitalmaxx-UVP von 300 Euro für einen Tick zu teuer. Die Homcom ist zwar ein einfach gehaltenes Gerät, aber in diesem Vergleich dafür unschlagbar günstig. Sie sichert sich den Preis-Leistungssieg.

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

Vergleichstabelle Vibrationsplatten

 Miweba Sports MV300Skandika V2Sportstech sVibeHomcom A90Vitalmaxx VibrationstrainerMediashop Vibro Shaper*Bluefin Fitness Ultra Slim*Merach Vibrationsplatte*
Gesamteindruck (max. 5 Sterne)⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Testsieger
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Preis-Leistungs-Tipp
⭐️⭐️⭐️⭐️nicht in Wertungnicht in Wertungnicht in Wertung
Abmessungen (L x B x H)74 x 42 x 16 cm64 × 35 × 15 cm74 x 41 x 10 cm52 x 33 x 1260 x 30 x 10 cm62,5 cm × 38,5 cm × 12 cm68 cm × 40 cm × 15 cm52 × 29 × 12 cm
Gewicht14 kg9 kg12 kg8,2 kg9,6 kg12 kgk. A.k. A.
Gemessene Frequenz in der höchsten Stufe14 Hz15 Hz15 Hz10 Hz7 Hzk. A.k. A.k. A.
Berechnete Amplitude in der höchsten Stufe1,4 mm0,9 mm2,3 mm1,2 mm2 mmk. A.k. A.k. A.
Lautstärke in der höchsten Stufe62 dB82 dB82 dB65 dB69 dBk. A.k. A.k. A.
Maximale Belastbarkeit*120 kg120 kg120 kg120 kg120 kg100 kg150 kg136 kg
Länge Stromkabelca. 190 cmca. 140 cmca. 183 cmca. 145 cmca. 180 cmk. A.k. A.k. A.
ZubehörZwei Dehnungsbänder,  Fernbedienung (Armband)Zwei Dehnungsbänder,  FernbedienungZwei Dehnungsbänder,  Fernbedienung (Armband)Zwei Dehnungsbänder,  FernbedienungZwei Dehnungsbänder,  FernbedienungZwei Dehnungsbänder,  FernbedienungZwei Dehnungsbänder,  FernbedienungZwei Dehnungsbänder,  Fernbedienung
Preis (UVP)299 Euro189 Euro349 Euro90 Euro250 Euro299 Euro199 Euro149 Euro

* Herstellerangabe

So haben wir die Vibrationsplatten ausgewählt

Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den Vibrationsplatten-Test ausgewählt:

  • Marken bekannter Hersteller im getesteten Bereich
  • unterschiedliche Preisklassen
  • gute Verfügbarkeit in bekannten Onlineshops wie Amazon oder Otto
  • Lieferumfang: Dehnungsbänder, Fernbedienung
  • mit 120 kg Gewicht belastbar

So haben wir die Vibrationsplatten getestet

Nach dem Unboxing haben wir zuerst die Verarbeitung und das Material angesehen. Wie fühlt sich die Vibrationsplatte an, wirkt sie wertig? Im Anschluss testeten wir die Funktion des Gerätes anhand zuvor festgelegter Kriterien, wie der gleichmäßigen Vibration und der Körperstabilität während Kniebeugen und Hanteltraining. Für den Test der Muskelentspannung absolvierten wir für jede Vibrationsplatte ein Lauftraining von sieben Kilometern. Danach testeten wir die Wirkung fünf Minuten lang.

Die Anzahl der Vibrationsstufen spielt keine Rolle, weil hier jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht. Vielmehr sind wichtige Merkmale einer Vibrationsplatte die Frequenz und die Amplitude. Letztere kommunizieren die Hersteller nicht. Wir haben mithilfe einer von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) entwickelten App die Frequenz gemessen und anhand einer Formel die Amplitude berechnet. Diese Parameter flossen allerdings nicht direkt in die Bewertung ein. Eine höhere Vibration bedeutet nicht, dass das Gerät besser ist. Es kommt darauf an, wofür Sie die Vibrationsplatte nutzen möchten. Für Menschen, die regelmäßig Sport, wie zum Beispiel Jogging, betreiben, ist eine stärkere Vibration von Vorteil. Für Einsteiger oder Menschen, die von Zeit zu Zeit etwas Entspannung suchen, genügen niedrigere Werte. Was die Frequenz und die Amplitude genau bedeuten, erfahren Sie in den FAQ am Ende des Artikels.

Um die Lautstärke zu überprüfen, nutzten wir ein herkömmliches Dezibel-Messgerät.

Testsieger: Miweba Sports MV300

Optik und Haptik: Unser Testsieger mit fünf Sternen, die Miweba Sports MV300, ist mit 14 Kilogramm das Schwergewicht unter den fünf getesteten Vibrationsplatten. Wenn Sie einen festen Platz für das Gerät finden, sollte das kein Problem sein. Zum Tragen der Vibrationsplatte helfen seitlich in das Gehäuse integrierte Griffe. Das Gewicht zeugt auch von wertigen Materialien und Stabilität. Das Design kommt modern in Grau und Schwarz daher. Die Gummiauflage mit Relief sorgt für guten Stand. Durch die Saugnäpfe unter der Platte ist ein Rutschen auf glattem Boden ausgeschlossen. Obwohl die Vibrationsplatte den Körper ordentlich durchrüttelt, bleibt sie auch während des Betriebes auf ihrem angestammten Platz. Sicherheitshalber hat der Hersteller aber auf der Rückseite zwei Schienen mit Löchern angebracht, mithilfe derer Sie das Gerät an einer Wand befestigen können – die einzige Vibrationsplatte in unserem Test mit einer solchen Option. 

Effizienz und Körpergefühl: Die starke Vibration sorgt aber auch für gute Trainingseigenschaften. Nach dem Lauftraining entspannten sich die Muskeln unseres Testers rasch. Wenn Sie auf der Platte mit Hanteln trainieren oder Kniebeugen machen, bleibt sie stabil. Beim Stehen auf einem Bein empfiehlt es sich, dies in der Mitte zu tun, denn bei seitlicher Position kippt die Standfläche leicht.

Technik und Zubehör: Sie haben die Wahl zwischen drei voreingestellten Trainingsprogrammen, stellen aber auf Wunsch Zeit und Vibrationsstärke manuell ein. 16 Stufen stehen zur Verfügung. Alle Parameter zeigt das LED-Display an. Zur Steuerung ist eine praktische Armband-Fernbedienung Teil des Lieferumfanges, wie auch Widerstandsbänder für entsprechendes Training. Wenn Sie erstmals eine Vibrationsplatte nutzen, wird Ihnen das Trainingsposter gefallen: Darauf schlägt der Hersteller passende Übungen vor. Ein Gadget mit eher fragwürdigem Nutzen: Die Vibrationsplatte spielt über Bluetooth Musik ab. Die LED-Beleuchtung blinkt im Rhythmus mit. Laut Hersteller soll dies die Motivation steigern. Der Sound klingt allerdings eher wie ein Karaoke-Spielzeug für Kinder. Wir meinen: In vielen Haushalten sind Bluetooth-Boxen oder Multiroom-Lautsprecher zu finden. Alternativ bieten Over-Ear-Kopfhörer oder In-Ear-Kopfhörer einen besseren Sound. 

Die Miweba Sports MV300 ist Testsieger. Die Fernbedienung der Miweba-Vibrationsplatte ist an einem Armband befestigt
© Michi Jo Standl

Fazit: Trotz des hohen Gewichts und des integrierten Soundsystems erhält die Vibrationsplatte in allen Testkategorien fünf Sterne. Uns hat die Miweba Sports MV300 auf ganzer Linie überzeugt – von der Materialqualität und der Stabilität bis zur Effektivität nach dem Lauftraining. Mit einer UVP von knapp 300 Euro zählt die Vibrationsplatte zu den hochpreisigen unter unseren Testgeräten. Bei Onlinehändlern ist sie allerdings günstiger zu haben.

Hochwertige Vibrationsplatte für Einsteiger und Fortgeschrittene: Skandika V2

Optik und Haptik: Ebenfalls fünf Sterne hat im stern-Test die Vibrationsplatte Skandika V2 erhalten. Auch dieses Gerät wirkt auf den ersten Blick wertig. In allen Kriterien erhielt es mindestens vier Sterne. Einziger wirklicher Wermutstropfen: Mit 82 Dezibel ist die Vibrationsplatte sehr laut. Trotz der soliden Verarbeitung ist die Platte mit neun Kilogramm leichter als andere Geräte im Test. Dennoch hat sich der Hersteller eine innovative Tragehilfe einfallen lassen. Im Zubehör finden Sie – das hat uns besonders gut gefallen – zwei Tragegriffe. Diese stecken Sie einfach in vorhandene Schnappverschlüsse und entfernen sie ohne großen Aufwand genauso leicht. Andere Vibrationsplatten verfügen zwar seitlich über Einbuchtungen, mit denen Sie sie tragen können, das Plastik schneidet sich aber unter Umständen bei längerem Heben in die Hand. Das passiert bei der Skandika V2 nicht. Die Gummimatte mit Struktur bietet festen Halt. Die Saugnäpfe an den Füßen sorgen für Standfestigkeit auf glattem Untergrund. Optisch erinnert das Testgerät in Blau und Schwarz an ein medizinisches Gerät. Sie ist aber auch in Grau und Schwarz erhältlich.

Effizienz und Körpergefühl: Nach dem Lauftraining stellte sich schnell Muskelentspannung ein. Ein angenehmes Wärmegefühl in den Beinen deutet auf gute Durchblutung und Loslassen der verspannten Muskeln hin. Die Vibration selbst fühlt sich etwas ruppig an. Das erfordert schon in der mittleren Stufe etwas an Konzentration, um das Gleichgewicht zu halten, vor allem während der Kniebeugen und des Hanteltrainings. Beim Stehen auf einem Bein sollten Sie dieses allerdings in der Mitte positionieren. Denn die Platte kippt bei Ungleichgewicht etwas. Ein solcher Spielraum ist zwar von Herstellern gewollt, um den Trainingseffekt zu verstärken. Das Wippen macht sich bei der Skandika V2 allerdings akustisch auch durch ein leichtes Schleifen der seitlichen Abdeckung bemerkbar.

Technik und Zubehör: Sie haben die Wahl zwischen 99 Vibrationsstufen und drei Intervallprogrammen sowie einem manuellen Modus, in dem Trainingsdauer und Intensität individuell gewählt werden können. Zur Ausstattung gehören ein gut ablesbares Display und eine Fernbedienung für die komfortable Steuerung auch im Stand. Für ergänzende Übungen sind abnehmbare Trainingsgriffe und elastische Widerstandsbänder im Lieferumfang enthalten, mit denen Sie zusätzlich Oberkörper- und Armübungen integrieren. Die Platte ist leicht und platzsparend, sodass Sie sie nach dem Training einfach verstauen. 

Die Skandika V2 ist solide verarbeitet. Mithilfe der leicht an- und abzusteckenden Griffe transportieren wir die Skandika-Vibrationsplatte komfortabel
© Michi Jo Standl

Fazit: Die Skandika V2 ist ein solides Gerät für Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene. Material und Verarbeitung sind wertig. Ein Manko ist die hohe Lautstärke. Bei Onlinehändlern ist die Vibrationsplatte deutlich unter der UVP zu haben.

Für Ausdauersportler: Sportstech sVibe

Optik und Haptik: Nach dem Unboxing fiel uns direkt die dicht strukturierte Oberfläche der Sportstech sVibe auf. Diese sorgt für ordentlichen Halt, der auch notwendig ist, wie sich während des Tests herausstellen sollte. Denn die Vibrationsplatte hat ordentlich Power. Das macht sich auch bei der Lautstärke bemerkbar. Mit 82 Dezibel in der höchsten Stufe zählt sie zu den zwei lautesten Geräten im Test. Das Material und die Verarbeitung wirken jedoch wertig. Das durchgehende Schwarz und das Produktdesign sind unauffällig zeitlos. Wermutstropfen: Wenn Sie das Körpergewicht nach links oder rechts verlagern, wird der Motor noch lauter und die seitlichen Abdeckungen erzeugen ein Schleifgeräusch. Rollen erleichtern das Umstellen der zweitschwersten Vibrationsplatte in unserem Test.

Effizienz und Körpergefühl: Dass sich nach dem Lauftraining schnell ein wohliges Gefühl und eine schnelle Erholung der Füße und der Beinmuskulatur einstellten, ist der positive Effekt der starken Vibration. Dafür sorgen die 15-Hertz-Frequenz und die daraus resultierende Amplitude von 2,3 Millimetern. Die höchsten Werte in unserem Test. Allerdings: Schon bei mittlerer Stufe sind die Schwingungen bis in den Kopf zu spüren. Das bringt trainingstechnisch nichts. Laut arbeitsmedizinischen Studien kann regelmäßiges Vibrieren des Kopfes nicht nur zu Kopfschmerzen führen, sondern auch zu verminderter Sehschärfe und Unwohlsein. Profi-Tipp: Wenn Sie während der Vibration die Knie leicht beugen, mindern Sie das Vibrationsgefühl im Kopf. Ein gestreckter Körper leitet Schwingungen besser. Bei Kniebeugen und Hanteltraining machen sich auch die Frequenz und die Amplitude bemerkbar. Es besteht die Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren. Hier empfehlen wir insbesondere Unerfahrenen, dass sie sich langsam zu höheren Intensitäten vortasten.

Technische Ausstattung und Zubehör: Die Sportstech sVibe verfügt über 99 Intensitätsstufen und drei voreingestellte Programme. Die verwendete LED-Technologie visualisiert die Trainingsintensität in sieben Farben. Eine Spielerei, wie wir meinen. Per Bluetooth koppeln Sie die Platte mit der "Sportstech Live"-App. Für die meisten Funktionen benötigen Sie allerdings ein kostenpflichtiges Abo für rund sieben Euro pro Monat bei monatlicher Zahlung. Wenn Sie die Vibrationsplatte intensiv nutzen, zahlt sich das aus. Während der Gratisaccount nur Grundfunktionen, wie zum Beispiel einen Kalorienzähler und eine Quick-Start-Funktion bietet, haben Sie mit der gebührenpflichtigen Version umfangreiche Möglichkeiten. Sie bietet etwa Zugriff auf viele Video-Work-outs, Trainingspläne oder auch Rezepte. Zwei Dehnungsbänder und eine Armband-Fernbedienung sind im Lieferumfang enthalten.

Die strukturierte Gummimatte der Sportstech sVibe bietet guten Halt
© Michi Jo Standl

Fazit: Die Sportstech sVibe vibriert sehr stark. Die Vibrationsplatte ist deshalb eher für Ausdauersportler, die nach Trainingseinheiten ihre Muskeln entspannen wollen, geeignet, als für Einsteiger. Mit einer UVP von rund 350 Euro ist sie relativ hochpreisig. Im Onlinehandel haben wir sie aber schon für unter 270 Euro gesehen.

Die günstige Vibrationsplatte: Homcom A90

Optik und Haptik: Die Vibrationsplatte Homcom A90 kommt mit auffälligen Noppen. Diese bieten nicht nur Standfestigkeit, auch die Füße sollen damit während des Trainings ihre Massage bekommen. Das dünne Plastik des Rahmens und die Verarbeitung wirken etwas filigran. Für ein Einsteigergerät in der Preisklasse ist in dem Punkt aber auch nicht mehr zu erwarten. Dafür sorgen die Saugnäpfe an den Füßen für ordentliche Rutschfestigkeit. 

Effizienz und Körpergefühl: Die gefühlte Erholung der Füße und Beine nach dem Lauftraining ist solide. Während der Kniebeugen und des Hanteltrainings hält sich der Körper stabil auf der Platte und der Kopf vibriert nicht unangenehm. Das liegt auch an der vergleichsweise niedrigen Frequenz von 10 Hertz und der Amplitude von 1,2 Millimetern. Das Stehen auf einem Bein sollten Sie in die Mitte der Platte verlagern, sonst neigt sie zu seitlichem Kippen. Negativ fiel uns auch auf, dass sich beim Auf- und Absteigen die Intensität der eingestellten Vibration leicht ändert. Auf den eigenen Bewegungsablauf hat das keine Auswirkungen. Steht man erst einmal, normalisieren sich die Vibrationen wieder.

Technische Ausstattung und Zubehör: Die Einfachheit der günstigen Vibrationsplatte setzt sich bei der technischen Ausstattung fort. Sie können zwischen 99 Stufen wählen, voreingestellte Programme hat die Homcom A90 nicht. Die Vibration ist zwar gleichmäßig, beim Umschalten auf eine andere Stufe reagiert die Platte jedoch nicht sofort. Auch der Unterschied zwischen zwei benachbarten Stufen ist nicht spürbar. Erst bei der zweiten oder dritten Stufe auf- oder abwärts ändern sich die Schwingungen spürbar. Hier hätte der Hersteller die Abstufungen gerne deutlicher ausprägen dürfen. Über Bluetooth verfügt das Gerät nicht. Sie können aber per USB Musik abspielen. Auch hier: Wir betrachten das eher als Spielerei, als ein gewinnbringendes Tool. Das Zubehör umfasst die obligatorischen Dehnungsbänder und eine klassische Fernbedienung ohne Armband.

Die Homcom A90 ist ein günstiges Einsteigergerät. Die auffälligen Noppen sind zur Fußmassage gedacht
© Michi Jo Standl

Fazit: Die Homcom A90 ist mit einer UVP von rund 90 Euro die günstigste Vibrationsplatte in unserem Test. Entsprechend fallen die Verarbeitung und die Möglichkeiten aus. Der niedrige Herstellerpreis bietet wenig Spielraum. Im Onlinehandel ist das Gerät zu ähnlichen Preisen erhältlich. Einsteiger können beim Kauf der Vibrationsplatte nichts falsch machen.

Das Einsteigergerät zum Mittelklassepreis: Vitalmaxx Vibrationstrainer

Optik und Haptik: Das Das Material und die Verarbeitung des Vitalmaxx Vibrationstrainer wirken nur bedingt hochwertig. Die Abdeckungen links und rechts bestehen aus dünnem, biegsamem Kunststoff. Dieses kann durch etwas scharfe Kanten beim Anheben leicht in die Hände einschneiden. Empfehlenswert ist das Tragen an den Längsseiten. Positiv sind die Saugfüße, die für Stabilität auf glattem Boden sorgen sollen. Die Vibrationsplatte ist vorwiegend in Beige gehalten.

Effizienz und Körpergefühl: Die Erholung der Füße und Entspannung der Muskeln war nach dem Lauftraining mittelmäßig. Während Kniebeugen oder des Hanteltrainings müssen Sie keine Angst haben, das Gleichgewicht zu verlieren. Positiv ist uns auch aufgefallen, dass die Platte nicht kippt, wenn man am linken oder rechten Rand auf einem Bein steht. Das ist selbst bei hochpreisigen Geräten nicht selbstverständlich. Der Kopf vibriert nur sehr leicht. Allerdings ist die Vibration sehr unregelmäßig. Beim Auf- und Absteigen ändern sich die Stärke der Vibration und auch die Lautstärke. Dem Trainingsspaß tut das aber keinen Abbruch. Die unterschiedliche Vibration irritiert zwar anfangs, hindert aber nicht beim sicheren Auf- und Absteigen.

Technische Ausstattung und Zubehör: Die Vitalmaxx-Vibrationsplatte verfügt über 30 Stufen und drei voreingestellte Programme. Auf das Umschalten auf eine andere Stufe reagiert die Vitalmaxx nicht sofort. Wir mussten während des Tests stets mehrere Stufen überspringen, um überhaupt einen Unterschied zu bemerken. Im Zubehör sind zwei Dehnungsbänder und eine Fernbedienung enthalten.

Der Vitalmaxx Vibrationstrainer ist ebenfalls eine Vibrationsplatte für Einsteiger. Über USB können Sie über die Lautsprecher der Vibrationsplatte Musik hören
© Michi Jo Standl

Fazit:  Die Vitalmaxx-Vibrationsplatte ist ein Einsteigergerät für die gelegentliche Nutzung. Mit einer UVP von rund 250 Euro ist sie unserer Ansicht nach etwas zu teuer. Doch im Onlinehandel ist die Platte durchaus günstiger zu haben.

Diese Vibrationsplatten sind ebenfalls interessant

Mediashop Vibro Shaper

Obwohl der Hersteller der Mediashop Vibro Shaper eine UVP von rund 300 Euro aufruft, ist die Vibrationsplatte eher als Einstiegsgerät zu sehen. Sie verfügt über 99 Stufen und drei voreingestellte Programme. Durch die vergleichsweise niedrigen Frequenzbereiche von 7 bis 13 Hertz ist die Platte nur begrenzt für intensives Training geeignet. Ein User beschreibt in einer Bewertung, dass die Vibrationsplatte zwar für Entspannung tauge, aber für richtiges Training zu schwach sei. Im Onlinehandel ist das Gerät weit unter der UVP zu bekommen. Ein anderer User lobt deshalb "das gute Preis-Leistungs-Verhältnis". Menschen mit höherem Gewicht sollten die Finger von der Vibrationsplatte lassen, denn laut Hersteller ist sie auf eine Belastung von 100 Kilogramm begrenzt. Im Lieferumfang finden Sie zwei Dehnungsbänder und eine Fernbedienung.

Bluefin Fitness Ultra Slim

Wenn Sie eine Vibrationsplatte mit höherer Belastbarkeit suchen, dann könnte die Bluefin Fitness Ultra Slim etwas für Sie sein. Sie verfügt über üppige 180 Intensitätsstufen und fünf voreingestellte Programme. Allerdings ist auch dieses Gerät mit einem Frequenzbereich von 5 bis 12 Hertz für die Lockerung der Muskulatur oder auch die Anregung der Durchblutung ausgelegt, nicht für gezieltes professionelles Training nach einer Ausdauereinheit oder zum Muskelaufbau. Ein User lobt in einer Bewertung das kompakte Design. Über Bluetooth können Sie die Vibrationsplatte mit Ihrem Smartphone oder einem anderen Endgerät verbinden, um über die eingebauten Lautsprecher während des Trainings Musik zu hören. Im Lieferumfang sind zwei Dehnungsbänder und eine Fernbedienung enthalten. Mit einer UVP von rund 200 Euro gehört die Vibrationsplatte zu den günstigeren Einsteigergeräten. Im Onlinehandel ist sie für unter 150 Euro zu haben.

Merach Vibrationsplatte

Die Vibrationsplatte des chinesischen Herstellers Merach ist eher ein Gerät für Einsteiger, die öfter Entspannung suchen. Durch die kompakten Maße kann dies auch schon mal während der Arbeit unter dem Schreibtisch sein. Mehrere Vibrationsstufen ermöglichen eine individuelle Anpassung. Frequenz, Amplitude und Lautstärke gibt der Hersteller nicht explizit an. User loben zwar die rutschfeste Oberfläche und den sicheren Stand, für Leistungssportler scheint die Vibrationsplatte aber zu schwach zu sein. Das Gerät ist auf sanfte Ganzkörpervibration ausgelegt. Durch die maximale Belastbarkeit von 136 Kilogramm ist die Platte auch für Menschen geeignet, die sie unterstützend zur Gewichtsreduzierung nutzen möchten. Manche User bewerten die Standfläche für korpulentere Menschen allerdings als etwas zu klein. Im Lieferumfang sind eine Fernbedienung und zwei Dehnungsbänder für verschiedene Übungen enthalten. Merach ruft eine UVP von rund 150 Euro auf. Mit Preisen weit darunter im Onlinehandel schätzen wir das Preis-Leistungs-Verhältnis als gut ein.

Vibrationsplatten: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Wie funktioniert eine Vibrationsplatte?

Eine Vibrationsplatte erzeugt Schwingungen, die sie in den Körper leitet und automatische Muskelkontraktionen auslöst. So arbeiten viele Muskelgruppen gleichzeitig, ohne dass man große Bewegungen ausführen muss. Die Intensität steuern Sie über die Frequenz, Amplitude und die Körperhaltung. Das Training kann Muskelkraft, Durchblutung und Stabilität fördern und eignet sich gut als Ergänzung zu klassischen Übungen oder als kurze, effektive Einheit.

Was sind bei einer Vibrationsplatte die Frequenz und die Amplitude?

Die Frequenz beschreibt die Geschwindigkeit der Vibrationsplatte und wird in Hertz (Hz) angegeben, die Amplitude die Auf- und Abbewegungen in Millimetern. Die Kombination entscheidet über die Trainingsintensität. Eine hohe Frequenz mit kleiner Amplitude löst einen sanften, aber häufigen Reiz aus, was die Durchblutung, Koordination und die Lockerung begünstigen soll. Wer stattdessen weniger Schwingungen pro Sekunde, aber mehr Bewegungsweg wählt, spricht tieferliegende Muskelfasern an und trainiert diese. Für sicheres und wirksames Training müssen beide Werte zusammenpassen. Bei 15 Hertz zum Beispiel ist eine Amplitude von etwa 2 bis 4 Millimetern sinnvoll. Einsteiger sollten lieber niedriger beginnen und die Intensität langsam erhöhen.

Welche Vorteile bietet das Training auf einer Vibrationsplatte?

Vibrationsplatten können Kraft, Gleichgewicht und Mobilität verbessern und gleichzeitig Verspannungen lösen. Sie sprechen die Tiefenmuskulatur besonders effektiv an, was Haltung und Stabilität zugutekommt. Durch die erhöhte Stoffwechselaktivität kann das Training außerdem die Regeneration unterstützen und in Kombination mit Ernährung und Bewegung zur Gewichtsreduktion beitragen. 

Ersetzt eine Vibrationsplatte ein Trainingsprogramm?

Nein, eine Vibrationsplatte ersetzt kein vollständiges Trainingsprogramm. Sie kann Muskeln aktivieren und das Training ergänzen, bietet aber kein gezieltes Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining. Die Nutzung einer Vibrationsplatte wirkt nur ergänzend.

Für wen sind Vibrationsplatten nicht geeignet?

Schwangere, Menschen mit Herzschrittmacher, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akuten Entzündungen, Thrombosen, frischen Operationen oder Implantaten sollten Vibrationsplatten nicht benutzen. Bei Bandscheibenvorfällen, starken Gelenkproblemen, Epilepsie oder Osteoporose sollten Sie vorher mit einem Arzt Rücksprache halten.

Quellen: KU Leuven, Universität Southampton

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