Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX plant laut Medienberichten Mitte Juni einen historischen Börsengang. So hoch wurde bisher kein Unternehmen bewertet. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk plant einem Medienbericht zufolge Mitte Juni den Gang an die Börse. Dabei strebe die Firma Einnahmen von bis zu 50 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von rund 1,5 Billionen Dollar an, berichtete die Zeitung "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Der Börsengang von SpaceX wäre der bisher größte gemessen am Volumen und würde den bisherigen Rekordhalter, den saudischen Ölkonzern Aramco, deutlich übertreffen. Dieser hatte bei seinem Debüt 2019 rund 29 Milliarden Dollar eingenommen. SpaceX war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Elon Musk unter Druck: Die Nasa sucht nach Alternativen für SpaceX "Gigantisches Upgrade": SpaceX will nächste Version seiner Riesenrakete starten Musk zögerte lange Musk hatte lange gezögert, SpaceX an die Börse zu bringen. Die hohe Bewertung und der Erfolg des Satelliten-Internetdienstes Starlink sollen ihn jedoch zu einem Umdenken bewogen haben, hieß es in dem Bericht. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte im Dezember berichtet, dass Morgan Stanley wegen der engen Beziehungen zu Musk als Favorit für eine Schlüsselrolle beim Börsengang von SpaceX gilt. Ebenso werden die Bank of America , Goldman Sachs und JPMorgan Chase Medienberichten zufolge als begleitende Banken gehandelt. Der Schritt fiele in eine Phase der Erholung am US-Emissionsmarkt, in der auch KI-Firmen wie Anthropic und OpenAI Börsengänge erwägen.