Ein Autofrachter fängt Feuer – und ist manövrierunfähig. Seenotretter, Feuerwehr und Polizei starten einen Großeinsatz vor Borkum. Ein mit fast 1.300 Fahrzeugen beladener Autotransporter liegt nach einem Brand im Maschinenraum manövrierunfähig vor der Nordseeinsel Borkum . Das Feuer brach kurz nach dem Verlassen des Emder Hafens am Montagabend aus, wie das Havariekommando am frühen Dienstagmorgen mitteilte. Die 18 Besatzungsmitglieder und ein Lotse an Bord blieben unverletzt. Die Schiffsbesatzung der "MS Thames Highway" verhinderte eine Ausbreitung des Feuers, indem sie den betroffenen Teil des Schiffes luftdicht verschloss. Inzwischen ist der Brand erloschen. Alarmstufe Orange: Wetter-Warnungen wegen Glatteis in Hunderten Kreisen "In diesem Punkt hat er Unrecht": Bundesamt widerspricht Jörg Kachelmann Zwei Spezialteams der Feuerwehr aus Cuxhaven und Wilhelmshaven befinden sich noch an Bord des Transporters. Sie suchen nach möglichen Glutnestern. Die ersten Einsatzkräfte waren gegen Mitternacht per Hubschrauber auf das Schiff gebracht worden. Autofrachter soll nach Emden geschleppt werden Der Frachter ankert derzeit außerhalb des Fahrwassers der Emsmündung, nordwestlich von Borkum. Wegen der Maschinenschäden kann sich das Schiff nicht mehr eigenständig fortbewegen. Private Bergungsunternehmen sollen den Havaristen zurück nach Emden schleppen. In der Nähe des manövrierunfähigen Transporters stehen ein Seenotrettungskreuzer sowie weitere Schiffe und Hubschrauber bereit. Laut Havariekommando treten keine Schadstoffe aus. Die Wellen rund um das Schiff türmen sich auf bis zu zwei Meter Höhe. Der 149 Meter lange und 25 Meter breite Autotransporter war auf dem Weg nach Grimsby in Großbritannien und hat insgesamt 1.294 Fahrzeuge geladen, darunter 477 Elektroautos.