"Die Welt ist alles, was der Fall ist", heißt es in Wittgensteins "Tractatus logico-philosophicus". Die Welt ist alles, was Sprache ist, lautet die Grundthese von Elias Hirschls "Schleifen". Das grandiose Buch, das der Autor am Dienstag in Graz und am Donnerstag in Wien vorstellt, ist ein sprachwissenschaftlicher Schelmenroman, der den Lesern alles abverlangt. Ludwig Wittgenstein und Kurt Gödel treten auch darin auf. Es geht um Welt und Wahrnehmung, Dichtung und Wahrheit.