Klassik Stiftung Weimar: Vertrag verlängert: Lorenz führt Klassik Stiftung bis 2029
Die Klassik Stiftung Weimar pflegt ein reiches kulturelles Erbe im Herzen Deutschlands. An deren Spitze bleibt Ulrike Lorenz. Was hat sie in den nächsten Jahren vor?
Ulrike Lorenz bleibt an der Spitze der Klassik Stiftung Weimar. Ihr Vertrag wurde bis 30. November 2029 verlängert, wie das Thüringer Kulturministerium informierte. Ihre Entscheidung, weiter als Präsidentin der Stiftung zu wirken, sei ein starkes Signal für Kontinuität, fachliche Exzellenz und kulturelle Verantwortung, erklärte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos).
Lorenz ist seit 2019 Präsidentin der Stiftung, die mehrere Museen, Schlösser, Parks und andere historische Anlagen verantwortet und zu den größten Kulturstiftungen Deutschlands gehört. Zwölf ihrer Liegenschaften zählen zum Weltkulturerbe - darunter die ehemaligen Wohnhäuser der Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek sowie das Haus am Horn - ein Musterbau der in Weimar gegründeten Kunst- und Designschule Bauhaus.
Das sind ihre Schwerpunkte für die nächsten Jahre
Für ihre weitere Arbeit nannte Lorenz drei Schwerpunkte: "Erstens die Stiftung in das digitale Zeitalter zu führen, zweitens das Stadtschloss Weimar in einem weiteren Abschnitt dem Souverän Zivilgesellschaft zurückzugeben und drittens das Dichterhaus des Europäers Goethe als lebendiges Ideenlabor zu eröffnen." Die Stiftung wird vom Bund, dem Land Thüringen und der Stadt Weimar getragen.
Die Klassik Stiftung Weimar verkörpere einen kulturellen Leuchtturm Thüringens mit internationaler Anziehungskraft, konstatierte Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Lorenz überzeuge mit strategischer Weitsicht und verstehe es, Tradition und Kultur mit modernen Formaten überzeugend zu verbinden.
Klassik Stiftung Weimar