Drei Klimaaktivisten wollten offenbar das Privatflugzeug von Friedrich Merz aus dem Verkehr ziehen. Die Polizei nimmt sie an der Flugzeughalle im Sauerland fest. Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag an der Flugzeughalle mit dem Privatflugzeug von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im nordrhein-westfälischen Arnsberg drei Personen festgenommen. Die Umstände deuteten darauf hin, dass das Trio das Flugzeug des Regierungschefs beschädigen wollte. Dazu sei es aber nicht gekommen, hieß es von der Staatsanwaltschaft Arnsberg und der Polizei im Hochsauerlandkreis. Man habe die zwei Frauen und einen Mann im Alter von 23, 28 und 56 Jahren wegen Hausfriedensbruchs festgenommen, nachdem sie sich unbefugt Zutritt zum Gelände verschafft hätten. Merz ist Hobbyflieger und lebt in Arnsberg im Sauerland. Merz warnt beim Weltwirtschaftsforum: "Ein neues Zeitalter hat begonnen" Debatte über Kanzler-Vorstoß: DAK legt Zahlen zu Krankmeldung vor Den Angaben zufolge war Polizisten ein Auto aufgefallen, das kontrolliert wurde. Der Insasse sei aus dem "linksaktivistischen Spektrum" bekannt, wie sich gezeigt habe. Er habe sich nach einem Flugplatz in der Nähe erkundigt. Die Polizei habe daraufhin Maßnahmen am Flugplatz Arnsberg-Menden getroffen und dort später die drei deutschen Staatsbürger festgenommen. Eine Gruppe namens "Widerstands-Kollektiv" schrieb später in einer Mitteilung, man habe "im Rahmen einer Protestaktion versucht, das Privatflugzeug von Friedrich Merz stillzulegen". Eine der Festgenommenen ist nach eigenen Angaben die Österreicherin Anja Windl. Sie wurde bekannt, weil sie sich als Teil der "Letzten Generation" auf Straßen festgeklebt hatte. Boulevard-Medien gaben ihr den Spitznamen "Klima-Shakira". Das Flugzeug sollte demnach mit pinker Farbe "langfristig aus dem Verkehr gezogen werden". Außerdem beabsichtigten die Beteiligten offenbar, für Merz ein Fahrrad "als klimafreundliches Fortbewegungsmittel" zu hinterlassen. Die Gruppe bezeichnet sich selbst als "Engagierte für Klimaschutz".