Die Quoten stimmten, doch wie hat der Fall aus Stuttgart den Zuschauern wirklich gefallen? "Tatort: Ex-It" hat Diskussionen ausgelöst – auch unter t-online-Lesern. Der neue Stuttgarter "Tatort: Ex-It" hat am Sonntag den Tagessieg eingefahren. Mehr als 8,7 Millionen Menschen schalteten zum Sonntagskrimi ein, der Marktanteil belief sich beim Gesamtpublikum auf herausragende 32 Prozent. In der t-online-Kritik zum Stuttgarter "Tatort" hieß es: "Hier irren zwei ahnungslose Beamte durch ein Labyrinth aus Halbwahrheiten, Beziehungsproblemen und Selbstinszenierung." Der Verriss führt zur Frage: Haben die Zuschauer das ähnlich empfunden? Unter den Einsendungen der t-online-Leser finden sich sowohl Fans als auch Kritiker. Eine Auswahl. Michael Poeck schreibt: "Der Stuttgarter Beitrag war eher eine soziologische Aufarbeitung einer IT-Vita in einem ehelichen Umfeld, welches sich dann als reparabel herausstellte. Ein gutes Gespräch bewirke immer mehr als eine Nachricht, das sei "eine Binsenweisheit", urteilt Poeck über die seiner Ansicht nach oberflächliche Erkenntnis. "Sonntag 20.15 Uhr ist 'Tatort'-Zeit, Krimizeit, kein Forum für verfehlte Ehen. Thema verfehlt." Eine Meinung, der sich auch t-online-Leserin Birgit in ihrer Mail anschließt: "Die ersten 15 Minuten war das ein 'Tatort'. Der Rest war Eheberatung! Es fehlten intensive Ermittlungen." Dies sei "kein 'Tatort' nach meinem Geschmack", so Birgit. "Der 'Tatort' ist tot" Familie Jahn hingegen ist angesichts der t-online-Kritik anderer Meinung. "So schlecht war der 'Tatort' nun auch wieder nicht", heißt es in der Mail. "Einer von vielen, die so dahin plätschern." Mit Blick auf das Drehbuch und die daraus resultierende Geschichte schrieben sie: "Die Schauspieler waren nicht zu beneiden." Bernd Becher ist da schon kompromissloser in seiner Kritik. Er urteilt: "Ich bin wirklich ein 'Tatort'-Fan, aber das war einer der schlechtesten, die ich je gesehen habe." Und Peter Motyka schlägt in eine ähnliche Kerbe, schreibt: "Dieser 'Tatort' war absolut realitätsfremd." Er habe den ARD-Sonntagskrimi abgeschaltet. Helmut Konrad scheint von den neuen "Tatort"-Filmen generell nicht mehr begeistert zu sein. "Der 'Tatort' ist tot", notiert er in seiner Nachricht an t-online. "Lieber schaue ich mir die x-te Wiederholung der alten 'Tatorte' an. Die Neuen sind nicht zum Aushalten. Langweilig bis zum Gehtnichtmehr." Nächster "Tatort" kommt aus Bremen Unter dem Instagram-Beitrag von t-online zum aktuellen Fall aus Stuttgart geht es in den Kommentaren ebenfalls sehr kontrovers zu. Auf die Frage, wie der "Tatort" den Zuschauern gefallen habe, antworteten die meisten eher abwertend und formulierten ähnliche Kritiken wie die bereits erwähnten Leser. Einige brechen aber auch eine Lanze für Richy Müller und Co.: "Gute Schauspieler" seien die "Tatort"-Stars ja, aber das "langatmige Drehbuch" und die "zähen Dialoge" hätten den Gesamteindruck getrübt. Am kommenden Sonntag, dem 25. Januar 2026, folgt der "Tatort: Wenn man nur einen retten könnte" aus Bremen . Jasna Fritzi Bauer als Liv Moormann und Luise Wolfram als Linda Selb sind dann an der Reihe – und machen es aus Publikumssicht womöglich besser.