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Altmaiers Horrorphase: 25 Aufschlagspiele in Serie verloren

Drei Spiele, drei Niederlagen - das war nichts für die deutschen Tennisprofis bei den Australian Open. Vor allem Daniel Altmaier erlebt in Melbourne ein Debakel. Nach dem verheißungsvollen Auftakt hat es für die deutschen Tennisprofis bei den Australian Open am zweiten Turniertag ausschließlich Enttäuschungen gegeben. Tatjana Maria, Ella Seidel und Daniel Altmaier schieden in Melbourne allesamt in der ersten Runde aus. Vor allem Altmaier erlebte gegen den Kroaten Marin Cilic beim 0:6, 0:6, 6:7 (3:7) ein Debakel. In den ersten beiden Sätzen zeigte der 27-Jährige gegen den US-Open-Champion von 2014 eine desolate Leistung. Der Davis-Cup-Profi wurde vom 37 Jahre alten Kroaten vorgeführt und zeigte kaum Gegenwehr. Erst nach 69 Minuten konnte Altmaier zum 1:1 im dritten Satz das erste Aufschlagspiel gewinnen. Altmaiers Horrorserie Da er vor den Australian Open auch schon beim Turnier Adelaide gegen den Spanier Jaume Munar nach 3:0-Führung mit 3:6, 0:6 verloren hatte, blickte Altmaier auf eine Horror-Serie von insgesamt 25 verlorenen Aufschlagspielen nacheinander zurück. "Wenn man 25 Spiele in Folge verliert, macht man sich natürlich seine Gedanken, weshalb das passiert ist", sagte Altmaier. "Ich habe in der Vorbereitung einiges in meinem Spiel umgestellt. Das hat im Training gut funktioniert, auch gegen gute Spieler. Im Wettkampf klappt es noch gar nicht, deshalb bin ich im dritten Satz zu meiner alten Herangehensweise zurückgekehrt. Dann wurde es eine enge Partie", sagte Altmaier. Peinlich seien ihm die ersten beiden Sätze aber nicht gewesen. "So ist Tennis. Ich habe die Entscheidung getroffen, mir die Zeit gegeben, meine Dinge auch in den Matches zu probieren und da nehme ich die Meinung von außen in Kauf." Trio um Lys am Dienstag im Einsatz Die größte Chance, Alexander Zverev und Yannick Hanfmann in die zweite Runde zu folgen, hatte Ella Seidel. Am Ende verlor die 20 Jahre alte Hamburgerin gegen die Russin Oxana Selechmetewa aber mit 3:6, 6:3, 0:6 und muss damit weiter auf ihren ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier warten. Zuvor war bereits Tatjana Maria durch ein 3:6, 5:7 gegen die Kroatin Petra Marcinko ausgeschieden. Am Dienstag haben Eva Lys , Laura Siegemund und Jan-Lennard Struff noch die Chance, die deutsche Bilanz in Melbourne aufzubessern. Lys spielt gegen die Rumänin Sorana Cirstea, Siegemund bekommt es mit der Usbekin Ljudmila Samsonowa zu tun. Struff spielt gegen den Tschechen Vit Kopriva. Zverev hat seinen zweiten Einsatz am Yarra River erst wieder am Mittwoch gegen den Australier Alexei Popyrin oder den Franzosen Alexandre Müller. Hanfmann trifft dann auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien. Seidel erwischte gegen Selechmetewa eigentlich einen guten Start und lag schnell ein Break vorne. Danach leistete sich die Norddeutsche aber zu viele vermeidbare Fehler und gab den ersten Satz ab. Im zweiten Durchgang steigerte sich Seidel, spielte druckvoller und schaffte den Satzausgleich. Doch dann verlor sie wieder ihren Rhythmus und musste sich nach 1:47 Stunden geschlagen geben. Marias Traum vom Doppel mit der Tochter Maria gab gegen Marcinko im zweiten Satz eine 5:3-Führung noch aus der Hand. "Ich wäre gerne in den dritten Satz gekommen, aber es hat leider nicht sollen sein", sagte die 38-Jährige nach der Niederlage gegen die 18 Jahre jüngere Kroatin. "Ich hätte es mir anders gewünscht, aber es war kein einfaches Match. Sie hat sehr gut gespielt", sagte die zweifache Mutter, die sich in Melbourne grundsätzlich sehr schwertut und in ihrer langen Karriere dort nur viermal in der zweiten Runde stand. Dennoch will sie weiter nach Australien kommen - zumindest für zwei weitere Jahre. Denn 2028 wird ihre Tochter Charlotte 14 Jahre alt und darf dann auf der WTA-Tour spielen. "Unser Ziel ist es, einmal ein Doppel zusammenzuspielen. Und ich hoffe, dass es dann in zwei Jahren klappt", sagte Maria. Jubiläumssieg für Gauff Keine große Mühe mit ihrer ersten Hürde hatte Coco Gauff. Die an Nummer drei gesetzte Amerikanerin gewann gegen die Usbekin Kamilla Rachimowa mit 6:2, 6:3 und feierte im Alter von 21 Jahren bereits ihren 75. Sieg bei einem der vier Grand-Slam-Turniere. Auch die anderen Favoriten gaben sich keine Blöße. Wimbledon- und US-Open-Finalistin Amanda Anisimova aus den USA hatte beim 6:3, 6:2 gegen die Schweizerin Simona Waltert ebenso wenig Mühe wie der Russe Daniil Medwedew . Der dreimalige Melbourne-Finalist besiegte den Niederländer Jesper de Jong mit 7:5, 6:2, 7:6 (7:2).

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