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"Tatort: Ex-It" aus Stuttgart: Dieser Fall ist nur schwer zu ertragen

Zwei Kinder verschwinden – doch der "Tatort" verliert sich im Drama eines It-Girls. Spannung? Fehlanzeige. Zwei schlafende Kinder im Auto, eine Mutter, die sich nur kurz Zigaretten holen will – und ein Albtraum, der in Sekunden Realität wird: Mit diesem Szenario beginnt der neue "Tatort" aus Stuttgart und verspricht zunächst einen hochdramatischen Fall, der unter die Haut geht. Doch was dann im "Tatort: Ex-It" folgt, ist weniger Krimi als überzogenes Beziehungskammerspiel. Die Ermittlungen geraten zur Nebensache, der eigentliche Fall verliert sich in einem Strom aus Erinnerungen, Schuldzuweisungen und Glamour-Fragmenten vergangener Erfolge. Wer auf einen spannenden Sonntagabend hofft, dürfte enttäuscht werden. Auch ihre Tochter ist bekannt: Das ist die berühmte Frau von "Tatort"-Kommissar Felix Klare Der Auftakt des Films ist kaum zu ertragen: Eine verzweifelte Mutter sucht ihre Kinder, kurz darauf wird ihr Auto, in dem die Kinder zuvor noch schliefen, aus dem Fluss gezogen. Das eine ist tot, das andere verschwunden. Die Bilder sind eindringlich, der leblose Körper des Kleinkindes ist zwar verhüllt, die kleinen Füßchen ragen aber unter der Plane hervor. Ein bedrückendes Gefühl macht sich bei den Zuschauenden breit. Leider gelingt es dem "Tatort" nicht, diese emotionale Wucht des Einstiegs im weiteren Verlauf zu erhalten. Zwar führt der Fall im weiteren Verlauf immer wieder Verdächtige ein, es kommen Zweifel, Andeutungen und vage Hinweise auf. Aber die dramaturgische Dynamik flacht deutlich ab. Statt sich mit den drängenden Fragen rund um das verschwundene Kind zu beschäftigen, verlieren sich die Gespräche in Anekdoten über Karriere, Ehe und Prominenz. Die Ermittlungen drehen sich im Kreis. Am Ende bestätigt sich ein Verdacht, der schon in den ersten Minuten aufkam – ohne nennenswerte Wendung. Wer auf ein starkes Ermittlerteam hofft, wird enttäuscht. Die Kriminalhauptkommissare Thorsten Lannert (Hans-Jürgen "Richy" Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) wirken wie blasse Statisten im eigenen Film. Statt aktiv zu ermitteln, dienen sie vor allem als Projektionsfläche für die Verdächtigen – als müssten sie sich in Gesprächen mühsam Lebensgeschichten anhören, die für den Fall kaum Bedeutung haben. Klassische Polizeiarbeit? Fehlanzeige. Das Gefühl: Hier irren zwei ahnungslose Beamte durch ein Labyrinth aus Halbwahrheiten, Beziehungsproblemen und Selbstinszenierung – ohne Plan, ohne Durchsetzungskraft. Was man vom "Tatort" erwartet – Spurensuche, psychologische Raffinesse, kriminalistisches Gespür –, findet nicht statt. Zur Aufklärung des Falls tragen Sie am Ende nur durch Zufall bei. Längst aufgegeben Der Fall hätte das Potenzial für große Emotionen. Doch die Elternfigur, um die sich alles dreht, wirkt von Beginn an irritierend distanziert. Pony Hübner (Kim Riedle), einst gefeiertes It-Girl, scheint mehr mit ihrer Vergangenheit als mit dem Schicksal ihrer Kinder beschäftigt zu sein. Ihr Selbstbild ist geprägt von alten Magazin-Covern. Ihr Mann Stephan (Hans Löw), zugleich ehemaliger Manager, hat sie längst aufgegeben – beruflich wie privat. Der Film bleibt an der Oberfläche und verliert sich in Dialogen, die mehr zur Karikatur geraten als zur Charakterstudie. Das Ergebnis: Die Figuren wirken nicht tragisch, sondern schlicht unsympathisch. Und ihre Probleme – bei allem Bemühen um Tiefe – letztlich belanglos angesichts des Leids, das sie umgibt. Nichts für Krimifans Die Botschaft bleibt unklar. Soll Pony eine warnende Figur sein oder eine, mit der man mitfühlt? Ist sie Opfer patriarchaler Strukturen – oder narzisstisch und abgestumpft? Was als kritischer Blick auf weibliche Rollenbilder gedacht sein könnte, wirkt unausgereift und klischeehaft. Pony Hübner steht exemplarisch für eine gescheiterte Karrierefrau, die sich in der Mutterrolle nicht zurechtfindet – ein Gedanke mit erzählerischem Potenzial. Doch statt komplexer Ambivalenz liefert der Film eindimensionale Figuren. Dieser "Tatort" ist ein Drama mit Krimianteil – kein Krimi mit dramatischer Tiefe. Fragen rund um mediale Selbstinszenierung und weibliche Rollenbilder werden zwar angerissen, bleiben aber im Kontrast zur Krimihandlung unterentwickelt. Als Reflexion über das Bild der Frau zwischen Instagram und Alltag ist das alles zu vage. Und als Krimi schlicht zu schwach. Der Stuttgarter "Tatort: Ex-It" läuft am 18. Januar 2026 ab 20.15 Uhr in der ARD .

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