Die Bundesregierung plant offenbar ein Förderpaket für E-Autos. In der Schweiz gewinnt BMW erstmals einen renommierten Preis – mit einem E-SUV. Die Bundesregierung plant offenbar ein neues Förderprogramm für Elektroautos. In einem Bericht der "Bild" ist von Zuschüssen von 1.500 bis 6.000 Euro für Privatpersonen die Rede. Die Zeitung beruft sich auf Pläne, die Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Freitag vorstellen will. Anträge sollen sogar rückwirkend für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026 per Online-Portal gestellt werden können. Schneider sagte der Zeitung: "Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren." Er sehe das Programm als Anschub für die Elektromobilität in Deutschland und für die heimische Automobilwirtschaft, die "starke Elektroautos im Angebot" hat. Im vergangenen Jahr seien etwa 80 Prozent der in Deutschland neu zugelassenen Elektroautos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion gewesen, so der Minister. BMW gewinnt mit iX3 "Schweizer Autos des Jahres" Die schwarz-rote Regierungskoalition hatte eine Förderung bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Darin war von einer Unterstützung von Familien mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen des gesamten Haushalts von bis zu 80.000 Euro die Rede. Wer Kinder hat, kann den Betrag noch erhöhen. Der Zuschuss soll mindestens 3.000 Euro betragen, berichtete der ADAC . Wie gut deutsche E-Autos dastehen, zeigte sich gerade in der Schweiz. Dort fand die Wahl zum "Autos des Jahres 2026" statt, und auf dem ersten Platz landete ein Fahrzeug von BMW . Der iX3, ein Elektro-SUV, machte es möglich, dass erstmals in der Geschichte des Preises die Bayern den Preis nach Hause holen konnten. "Dieser Titel macht uns bei BMW unglaublich stolz. Wir freuen uns sehr, dass wir endlich auch einmal als Sieger auf dieser Bühne stehen dürfen", sagte Sergio Solero, CEO von BMW Schweiz bei der Verleihung. Die Konkurrenz war fast ausschließlich elektrisch. Eine Jury, geführt von Rennprofi Nico Müller, wählte die besten aus. Auf dem zweiten Platz landete der Smart#5 gefolgt vom Kia EV4. Auch beim Publikumspreis konnte Deutschland punkten. Mehrere Tausend Leser von Zeitungen der Schweizer Ringier-Mediengruppe wählten die Coupévariante Sportback des Kompakt-SUV Q3 von Audi .