"Ku'damm 77" wurde von Fans mit Sehnsucht erwartet. Doch für die vierte Staffel der ZDF-Reihe konnten sich nicht so viele Menschen begeistern wie früher. Die einst so erfolgreiche ZDF-Reihe "Ku'damm" hat deutlich an Zuschauern verloren. Am Montagabend startete der Mainzer Sender mit der Ausstrahlung der vierten Staffel, bestehend aus sechs Folgen. Den Auftakt von "Ku'damm 77" sahen 3,35 Millionen Menschen, die beiden Episoden am Dienstag erreichten 2,64 Millionen. Das Finale am Mittwochabend sahen mit 2,54 Millionen Zuschauern noch weniger Menschen. Damit kommt die vierte Staffel im Durchschnitt auf 2,84 Millionen Menschen. Das sind weitaus weniger Zuschauer, als die anderen drei Staffeln generieren konnten. "Erfolgsserie dermaßen zerstört": ZDF-Serie "Ku'damm" enttäuscht Elf Jahre ein Paar: Der berühmte Ex von "Ku'Damm"-Star Claudia Michelsen ZDF-Serie "Ku'damm 77": Dieser Star ist plötzlich nicht mehr dabei Vor zehn Jahren feierte die "Ku'damm"-Reihe Premiere. Die erste Staffel, die im Jahr 1956 spielt, sahen damals durchschnittlich 5,9 Millionen Fans. "Ku'damm 59" erreichte 5,46 Millionen Zuschauer, "Ku'damm 63" sahen 5,15 Millionen. Acht Millionen Zuschauer in der Mediathek Vergleicht man nur die Zuschauer, die die Ausstrahlung im linearen Fernsehen sahen, dann hat sich das Publikum der "Ku'damm"-Reihe halbiert. In diesem Jahr war es jedoch möglich, "Ku'damm 77" schon vorab in der Mediathek zu sichten. Seit Ende Dezember waren die Folgen online abrufbar. Wie das ZDF auf Nachfrage von t-online am Mittwochmittag mitteilte, konnte die neue Staffel über den Streamingdienst mehr als acht Millionen Abrufe verzeichnen. Das ZDF empfindet das als "äußerst erfolgreich". Legt man die acht Millionen Abrufe jedoch auf die sechs Folgen um, erreichte eine Episode in der Mediathek durchschnittlich 1,33 Millionen Zuschauer. Somit würde die vierte Staffel auf 3,97 Millionen Zuschauer im Durchschnitt kommen. Das sind noch immer eine Million Menschen weniger, als die dritte Staffel damals erreicht hatte.