Добавить новость
World News


Новости сегодня

Новости от TheMoneytizer

Ölaktien profitieren: US-Venezuela-Intervention beflügelt Börsenkurse

Nach der Gefangennahme von Venezuelas Präsidenten Maduro durch die USA fallen die Ölpreise weiter. Ölaktien profitieren zwar, doch von Dauer dürfte das nicht sein. Er wolle Venezuela "reich, unabhängig und sicher" machen, hatte US-Präsident Donald Trump direkt nach dem Militäreinsatz in Venezuela am 3. Januar gesagt. Doch in der gleichen Pressekonferenz in Mar-a-Lago , Trumps Anwesen in Florida , hatte er auch klargemacht: "Wir werden unsere sehr großen Ölkonzerne dort hinbringen." Vergangenen Mittwoch hatte der US-Präsident auf seiner Plattform "Truth Social" angekündigt, venezolanisches Öl im großen Stil kaufen und in die USA verschiffen zu wollen. Das hatte Auswirkungen auf die Börse. Internationale Ölaktien und -zulieferer gehörten zu den größten Profiteuren in den ersten Tagen des neuen Jahres . Die Aktie des Ölförderers Chevron , die seit dem Frühsommer eher unaufgeregt zwischen 145 und 160 US-Dollar pendelte, legte in der Spitze bis auf knapp 164 US-Dollar zu. Kursgewinne gab es auch bei ExxonMobil, ConocoPhilips, Shell und Dienstleistern wie Halliburton . Investoren spekulieren offensichtlich darauf, dass die Sanktionen gegen Venezuela final aufgehoben werden, die Ölförderung anzieht – und ausländische Konzerne entsprechende Lizenzen für die Förderung bekommen. Venezuela verfügt über 300 Milliarden Barrel Ölreserven – mehr als etwa Saudi-Arabien besitzt. Niemand wartet auf Öl aus Venezuela Allerdings: So schnell wird das wohl nichts mit den Milliarden. Denn die Wahrheit ist auch, dass bis dato niemand auf Öl aus Venezuela gewartet hat. Das Land fördert knapp ein Prozent des weltweiten Bedarfs. Das ist knapp eine Million Barrel pro Tag. Exportiert wird davon gerade mal die Hälfte. Vor 20 Jahren holte Venezuela noch drei Millionen Fass Öl aus dem Boden. Den Weltbedarf decken andere: Die Opec-Staaten haben nach jahrelanger Drosselung ihre Förderung wieder ausgeweitet und die Weltwirtschaft, allen voran China , benötigt gar kein weiteres Öl. Kommt mehr auf den Markt, wird Öl nur billiger. Kostete ein Barrel (circa 159 Liter) der Sorte Brent im Januar 2025 rund 80 US-Dollar, sind es heute noch etwa 60 – ein Rückgang um ein Viertel. Und die Preise dürften weiter fallen, zumal die Internationale Energie-Agentur prognostiziert, dass das weltweite Ölangebot in diesem Jahr die Nachfrage um das 3,8-fache übersteigt. Die US-Energieinformationsbehörde EIA erwartet denn auch einen Brent-Preis von rund 50 US-Dollar pro Barrel, also pro Fass. Die US-Investmentbank Goldman Sachs geht von 56 US-Dollar für Brent und für die Sorte WTI 52 US-Dollar aus. Ölförderung in Venezuela: Trumps Versprechen sind kaum umsetzbar Öl-Aktien: Warum Experten Anlegern jetzt zur Vorsicht raten Das sind nicht die besten Nachrichten für Ölkonzerne. Ihre Margen leiden, wenn die Preise auf dem Weltmarkt fallen. Das ist aber, was für Ölkonzerne zählt, denn sie investieren und verkaufen global. Einzelne kleine Märkte wie Venezuela haben da wenig Einfluss. Mit der Einmischung der USA in Venezuela dürfte sich schließlich auch China als größter Importeur von venezolanischem Öl zurückziehen. Auch bei den Öl-Aktien dürfte daher schnell der Realitätssinn zurückkehren. Denn die Ölindustrie Venezuelas ist marode: Pipelines sind undicht, das Equipment ist kaputt oder gestohlen, viele Raffinerien sind gar nicht mehr in Betrieb. Und an den Häfen dauert es Tage, bis Tanker beladen sind. Im internationalen Vergleich geht das in Stunden. Venezuela wäre also – zumindest momentan – gar nicht in der Lage, mehr Öl zu fördern. Gebraucht würden internationale Investoren. Doch angesichts der Ölpreise ist das für Unternehmen aktuell wenig attraktiv. Erst recht nicht, solange es keine politische und rechtliche Stabilität in dem angeschlagenen Land gibt. Nur Chevron ist noch da Als einziger großer internationaler Ölkonzern ist Chevron aktuell noch in Venezuela tätig – einer Ausnahmegenehmigung des US-Finanzministeriums sei Dank. Ansonsten trafen die Sanktionen alle anderen, auch den staatlichen venezolanischen Konzern PDVSA. Erst am Donnerstag hieß es, dass die USA die Sanktionen gegenüber Venezuela aufheben, um den Verkauf auf dem Weltmarkt anzukurbeln. Chevron fördert rund ein Viertel der gesamten Produktion Venezuelas. Sollte die Ölproduktion dort tatsächlich neu aufgebaut werden, ginge nichts ohne den Platzhirsch. Seit 100 Jahren ist der Konzern vor Ort präsent. Für andere Konzerne geht es dagegen erst einmal darum, alte Rechnungen bezahlt zu bekommen, sprich: Schäden zu begrenzen, bevor sie in das Land zurückkehren und dort auch nur einen Dollar investieren. ConocoPhillips zum Beispiel hat noch Forderungen von mehreren Milliarden US-Dollar gegen Venezuela – Analysten sprechen von acht bis zehn – seitdem seine Ölfelder 2007 vom Land verstaatlicht worden waren. Der Konzern war vor Jahren mit Klagen vor einem Schiedsgericht der Weltbank erfolgreich und hofft nun wie andere auf Entschädigungen. Doch Venezuela ist international hoch verschuldet – die Aussichten sind gering. Ölkonzerne sind skeptisch Am Freitag hatte Trump die Chefs vieler großer US-Ölkonzerne zum Gespräch geladen . Geht es nach dem Willen der US-Regierung, würden sie mindestens 100 Milliarden US-Dollar in Venezuela investieren. Dafür bieten die USA ihnen Sicherheit und Schutz an. Doch die Konzerne zögern. Unternehmen wie ExxonMobil oder ConocoPhillips wollen erst einmal ihre Außenstehende beglichen bekommen. Sie haben sich deshalb zu nichts verpflichtet. Finanziell, das hatte die US-Regierung bereits klargemacht, wird sie für die "Fehler der Vergangenheit" nicht einspringen. ExxonMobil-Chef Darren Woods hatte Trump laut Medienberichten gesagt, dass Venezuela derzeit allein mit Blick auf die rechtliche Lage "nicht investierbar" sei. Chevron dagegen ist bereit, sich die Voraussetzungen genauer anzusehen und entsendet ein Technik-Team. Nach Trump-Drohung: Grünen-Politiker fordert Bundeswehr in Grönland "Dann auf die harte Art": Trump droht Grönland Den USA geht es um die Vormacht in Lateinamerika In vielen Ländern wächst zudem die Sorge vor imperialistischen Ambitionen der USA: Seit seinem zweiten Amtsantritt erwähnte Donald Trump Ansprüche auf den Panama-Kanal und auf Grönland , das rechtlich ein autonomes Territorium Dänemarks ist. Zugleich stellte er die Autorität der Präsidentin Mexikos und die Regierung in Kuba infrage. Für europäische Unternehmen könnte das bedeuten, dass sie künftig nicht mehr in Lateinamerika investieren dürfen. Mit anderen Worten: Die USA wollen alleinigen Zugang zu wichtigen strategischen Standorten und deren Rohstoffen. Wie auch immer es auf dem Ölmarkt in Venezuela weitergeht. Für die Aktien der großen Ölkonzerne hat das keine Priorität. Sie investieren weltweit. Ein einzelner Produktionsstandort hat deshalb langfristig wenig Gewicht und Einfluss auf die Kursentwicklung.

Читайте на сайте


Smi24.net — ежеминутные новости с ежедневным архивом. Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. Абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть —онлайн с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии. Smi24.net — живые новости в живом эфире! Быстрый поиск от Smi24.net — это не только возможность первым узнать, но и преимущество сообщить срочные новости мгновенно на любом языке мира и быть услышанным тут же. В любую минуту Вы можете добавить свою новость - здесь.




Новости от наших партнёров в Вашем городе

Ria.city
Музыкальные новости
Новости России
Экология в России и мире
Спорт в России и мире
Moscow.media










Топ новостей на этот час

Rss.plus