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Mordprozess gegen mutmaßlichen Onlinesadisten "White Tiger" in Hamburg begonnen

Stern 

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat am Freitag in Hamburg der Mordprozess gegen einen als "White Tiger" bekannt gewordenen mutmaßlichen Onlinesadisten begonnen. Der 21-Jährige ist vor dem Landgericht der Hansestadt unter anderem wegen Mordes und fünffachen versuchten Mordes angeklagt. Er soll psychisch labile Jugendliche über das Internet zu Gewalttaten gegen sich selbst gedrängt haben, ein 13-Jähriger soll Suizid begangen haben.

Insgesamt werden dem Angeklagten 204 Straftaten zur Last gelegt, die er als Jugendlicher oder Heranwachsender zwischen 2021 und 2023 unter dem Internetpseudonym "White Tiger" begangen haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab es mehr als 30 Geschädigte im Kindes- und Jugendalter. Aufgrund des Alters des Beschuldigten sowie der mutmaßlichen Opfer wird vor einer Jugendkammer verhandelt, die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen.

Nach Angaben einer Gerichtssprecherin werden Videochat-Aufzeichungen sowie Zeugenaussagen in dem bis Ende des Jahres angesetzten Verfahren als Beweismittel eine zentrale Rolle spielen. Auch Sachverständige würden gehört. Da die Öffentlichkeit ausgeschlossen sei, könne sie zu "konkreten Details" der Beweisaufnahme aber nichts sagen, betonte die Sprecherin am Freitag. Bestätigt wurde daher nur der Verfahrensbeginn.

Der Beschuldigte war im Juni in Hamburg festgenommen worden, wo er im Haus seiner Eltern lebte. Der Fall wirft ein seltenes Schlaglicht auf eine Untergrundszene von Onlinesadisten, die sich über das Internet vernetzt. Laut Staatsanwaltschaft soll der Verdächtige Mitglied einer weltweit operierenden Internetgruppierung namens 764 gewesen sein, die im Netz gezielt psychisch labile Kinder und Jugendliche anspricht und zu Selbstverletzungen und sexuellen Handlungen vor laufenden Kameras drängt.

Medienberichten zufolge soll die US-Bundespolizei FBI die Ermittlungen gegen den Verdächtigen durch einen Hinweis an die deutschen Behörden ausgelöst haben. Der in den Suizid getriebene 13-Jährige lebte demnach in den USA. Ein weiteres Opfer soll ein Mädchen aus Kanada gewesen sein.

Eine Geschädigte nimmt als Nebenklägerin an dem Verfahren teil. Deren Anwalt Steffen Hörning sagte, diese sei "perfide manipuliert" worden. Es gehe in dem Fall teils um Verletzungen, "die man sich in dem Ausmaß und der Art und Weise, wie sie geschehen sind, kaum vorstellen kann". Junge Menschen mit massiven psychischen Problemen seien bei der Hilfesuche im Internet sadistisch missbraucht worden, nachdem man ihr Vertrauen erwarb.

Dem 21-Jährigen werden im Wesentlichen über das Internet begangene Straftaten gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit und die sexuelle Selbstbestimmung vorgeworfen. In einem Fall soll er bis zum Suizid auf einen 13-Jährigen eingewirkt haben. Demnach nutzte er dafür eine weitere "kindliche Geschädigte". Der 13-Jährige erhängte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft während eines live übertragenen Streams. In weiteren Fällen soll es zudem Suizidversuche gegeben haben.

Die Verteidigung des Angeklagten hatte bereits vor dem Prozess erklärt, ihr Mandant sei "weder ein Monster noch unheilbar böse oder krank". Das Kernproblem in dem Fall sei aus Sicht der Verteidigung eine "fehlende soziale Kontrolle in einer digitalen Welt". Dessen Rechtsanwältin Christiane Yüksel sagte am Freitag am Rande des Prozesses, sie gehe nicht davon aus, dass sich die Anklagevorwürfe nachweisen ließen.

Eine weitere Festnahme im Zusammenhang mit dem Sadistennetzwerk 764 gab es im Oktober in Baden-Württemberg. Dort wurde nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft ein 16-Jähriger in Untersuchungshaft genommen, der einer Splittergruppe des Darknet-Netzwerks angehört haben soll. Ihm wurde nach früheren Angaben der Ermittler vorgeworfen, in mindestens elf Fällen den Kontakt zu potenziellen Opfern hergestellt zu haben. In fünf Fällen sollte es danach zu selbstverletzenden Handlungen gekommen sein.

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