Im letzten Bundesligaspiel des Jahres hatte der FC Bayern mit Kellerkind Heidenheim durchaus etwas Probleme. Am Ende stand aber doch ein recht deutlicher Sieg. Der FC Bayern München hat einen versöhnlichen Jahresabschluss gefeiert und auch das letzte Bundesliga-Duell in 2025 gewonnen. Beim 1. FC Heidenheim setzte sich der deutsche Rekordmeister mit 4:0 (2:0) durch. Dabei gingen die Münchner zwar durch Josip Stanišić (15. Minute) und Michael Olise (32.) in Halbzeit eins souverän in Führung. Doch speziell in der zweiten Halbzeit kämpften die Gastgeber tapfer und erarbeiteten sich auch die ein oder andere hochkarätige Torchance, die sie jedoch allesamt nicht nutzten. In der Schlussphase machten die Bayern durch Luis Díaz (86.) und Harry Kane (90.+3) den Deckel drauf. So verabschiedet sich der amtierende deutsche Meister mit 41 Punkten und neun Zählern Vorsprung auf Verfolger Dortmund in die Winterpause. Damit sind die Bayern auch schon zwei Spieltage vor Abschluss der Hinrunde Herbstmeister. Heidenheim überwintert mit elf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. So lief das Spiel: Bayern-Coach Kompany musste im 57. Pflichtspiel des Jahres gleich auf neun Stars verzichten. Neben dem Langzeitverletzten Jamal Musiala fielen die angeschlagenen Joshua Kimmich , Min-Jae Kim und Manuel Neuer sowie wegen Erkrankungen auch Aleksandar Pavlović, Sacha Boey und Tom Bischof aus. Zudem fehlten Konrad Laimer (Gelbsperre) und Nicolas Jackson (Afrika-Cup). Auf der Bank saßen neben Serge Gnabry und Alphonso Davies sechs Nachwuchsspieler. Wenigstens standen der zuletzt gesperrte Díaz und Olise nach einer Augen-OP zur Verfügung. Auf der anderen Seite nahm auch FCH-Trainer Frank Schmidt nach dem jüngsten 1:2 bei St. Pauli fünf Wechsel in seiner Startelf vor. Von Problemen war bei den Bayern jedoch nichts zu spüren. Sie starteten gewohnt dominant. Heidenheim bekam kaum Luft und hatte schon in der Anfangsphase einige brenzlige Situationen zu überstehen, ehe Stanišić nach Eckball von Olise und Vorlage von Jonathan Tah per Kopf traf. FCH-Torwart Diant Ramaj machte dabei keine gute Figur. Die Bayern blieben am Drücker, leisteten sich aber in der Vorwärtsbewegung nach der Führung einige Leichtsinnsfehler, die Heidenheim hin und wieder ins Spiel brachten. Doch es genügte eine kurze Münchner Tempoverschärfung – und es stand 2:0. Nach dem Wechsel hätte Kane schnell klare Verhältnisse schaffen können. Der Bayern-Kapitän verfehlte das Ziel aber frei stehend (53.). Der FCH wurde mutiger und wäre durch den eingewechselten Stefan Schimmer fast zum Anschluss gekommen. Doch er traf nur die Latte. Die Bayern hatten nun etwas mehr Platz, im Abschluss fehlte aber die letzte Konsequenz. Dies hätte sich beinahe gerächt, als Bayerns Leihgabe Arijon Ibrahimović frei stehend vergab (68.), wenig später scheiterte Schimmer an Neuer-Vertreter Jonas Urbig (78.). In der Schlussphase machte Bayern dann aber wieder ernst und erreichte durch Díaz und Kane ein deutliches Ergebnis.