Seit fast drei Jahren ist es ruhig um Lucien Favre geworden. Nun verrät der frühere Trainer des BVB auch warum. Der frühere Bundesliga-Trainer Lucien Favre hat seine Karriere an der Seitenlinie offiziell beendet. Der Ex-Profi erklärte im Interview mit dem Schweizer "Blick": "Es ist gut für mich, so wie es ist. Ich habe mich schon vor längerer Zeit entschieden, weil ich gespürt habe: Alles ist gemacht, es ist genug." Favre hatte in der Bundesliga Hertha BSC , Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach trainiert. Mit dem BVB holte er den Superpokal, für Gladbach stand er 189 Spiele lang an der Seitenlinie. Erfolgreich war er allerdings nur mit dem FC Zürich, mit dem er zweimal Schweizer Meister wurde. Schiri-Frust nach Topspiel: "Dem Spiel nicht würdig" Zuletzt war er OGC Nizza in der Ligue 1 tätig. Das Aus beim französischen Erstligisten im Januar 2023 war gleichbedeutend mit seinem Karriereende als Cheftrainer. Nach seiner Zeit in Frankreich habe es zwar Anfragen gegeben: "Aus Europa, aus Saudi-Arabien", erklärte Favre. Aber: "Ich habe dankend abgelehnt, weil es definitiv fertig ist. Die meisten haben meine Botschaft verstanden. Fragen darf man immer, die Antwort hingegen bleibt klar: Es ist vorbei." Der Schweizer ist inzwischen 68 Jahre alt und sei davon überzeugt, würde er weitermachen, noch "mit 70 auf dem Platz" zu stehen. "Ich habe genug gemacht, es reicht", betonte Favre, der sich auch keine andere Rolle in der Fußball-Branche vorstellen kann.