Nach ihrem vorzeitigen Saisonende im vergangenen Winter ließ die Unterstützung für Vanessa Voigt offenbar stark zu wünschen übrig. Die 28-Jährige blickt zurück. Das Jahr 2025 startete mit einem Paukenschlag für das deutsche Biathlonteam. "Nach mehreren medizinischen Checks werde ich in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten", schrieb Vanessa Voigt auf Instagram. Die Thüringerin hatte über Weihnachten und Neujahr einen schweren Atemwegsinfekt, der sie zu einer längeren Wettkampf- und Trainingspause zwang. Anstelle von tatkräftiger Unterstützung wartete allerdings eine recht einsame Zeit auf die Biathletin. Im Interview mit "Eurosport" schilderte sie nun: "Es war schockierend zu sehen, wie viele Leute hinter, neben oder vor einem stehen, wenn man sagt, dass man die Saison abbricht", sagte Voigt. Es kristallisierte sich schnell heraus, wer hinter ihr stand: "Ich kann die Personen, die mich unterstützt haben, an einer Hand abzählen. Es war erschütternd, wie wenige das waren", so Voigt. Zu ihren engeren Kontakten zähle auch Teamkollegin Selina Grotian . Voigt betonte: "Es ist wichtig, Bezugspersonen zu haben und nicht nur ins Handy zu sprechen. Es hilft, sich nicht zu verstecken, sondern mit jemandem auch mal seine Sorgen und Probleme teilen zu können." An diesem Wochenende beginnt die neue Biathlon-Saison im schwedischen Östersund mit den Staffelwettbewerben. Zum deutschen Aufgebot gehören neben Voigt auch Selina Grotian, Franziska Preuß , Janina Hettich-Walz , Julia Tannheimer , Marlene Fichtner und Anna Weidel .