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FC Bayern: Die Standardschwäche wird immer mehr zum Problem

Die Standardschwäche des FC Bayern wird für den Rekordmeister zunehmend zum Problem. Und bedroht die hohen Saisonziele. Auf den ersten Blick überraschte Vincent Kompany ein wenig bei seiner Einschätzung des kommenden Heimspielgegners. "Wichtig, dass wir in der Vorbereitung keine Unterschiede zwischen St. Pauli und Arsenal machen", sagte der Bayern-Chefcoach vor dem Duell mit den "Kiezkickern" am Samstag. "Wir werden St. Pauli nie anders sehen als Arsenal. Das dürfen wir nicht." Auf den zweiten Blick ist Kompanys Sicht der Dinge allerdings fast schon folgerichtig. Denn die Probleme bei Standardsituationen, mit denen die Bayern auch bei dem verlorenen Champions-League-Topspiel in London (1:3) zu kämpfen hatten, beschäftigen den deutschen Rekordmeister vor dem nächsten Bundesligaspiel weiterhin. Nach schweren Patzern: Neuer-Debatte beendet? Der FC St. Pauli hat zwar zuletzt acht Ligaspiele in Folge verloren und dürfte im Normalfall eigentlich keine allzu große Herausforderung für die Bayern darstellen. Fünf ihrer bisher neun Bundesligatore und damit mehr als die Hälfte haben die Hamburger aber nach ruhenden Bällen erzielt. Und genau in solchen Situationen dürften sie wohl auch in München ihre Chance wittern – möglicherweise sogar ihre einzige. "Jede Mannschaft wird jetzt glauben, das ist ein Moment für uns" Kompany hatte schon vor dem Arsenal-Spiel über die Anfälligkeit seines Teams bei Standardsituationen gesagt: "Jeder hat es gesehen. Jede Mannschaft, gegen die wir spielen, wird jetzt glauben, das ist ein Moment für uns." Nachdem seine Mannschaft in London den bereits fünften Gegentreffer nach einem Eckball in den vergangenen drei Spielen kassiert hat, sagte Kompany am Freitag bei der Pressekonferenz zu Bayerns Standard-Krise: "Jetzt ist es völlig normal und verständlich, dass es ein Thema ist. Bis wir den Deckel zumachen, wird das auch so bleiben." Und weiter: "Die Phase ist, wie sie ist. Wir müssen Lösungen finden und den Deckel zumachen." Dabei tat Kompany mit seiner rechten Hand so, als würde er gerade eine imaginäre Flasche zuschrauben. Noch hat Kompany den passenden Deckel aber noch nicht gefunden, um den Geist, also das Standardproblem seiner Mannschaft, wieder zurück in die Flasche zu bekommen. Der Belgier betonte aber: "Ich möchte jetzt nicht alles ändern, links, rechts, vorne, hinten." Stattdessen gehe es um Details, "sehr viel Videoanalyse, Training und Austausch", wie Kompany schilderte. Dann komme man an "einen Moment", an dem man "durch diese Phase durchkommen müsse". Und "zwei, drei, vier, fünf, irgendwann zehn Spiele in Folge machen, wo das ganz stabil aussieht", so Kompany. "Dann bekommst du wieder dein Vertrauen." Arsenal-Ausrutscher mit Ansage Eigentlich wussten die Spieler des FC Bayern auch bei ihrem Auftritt in London ganz genau, was beim Topspiel der Champions League auf sie zukommen würde. Die große Stärke der "Gunners", die momentan die Könige der Standardsituationen in Europa sind, war schließlich schon vor dem Kräftemessen der beiden bis dahin besten Teams der Königsklasse das große Thema. Genauso die momentane Schwächephase, die Bayern ausgerechnet bei Spielsituationen wie bei Eckbällen, Freistößen oder Einwürfen zeigt. Kompany hatte auf beides in der Vorbereitung einen besonderen Schwerpunkt gelegt. Denn Arsenal hatte in der bisherigen Saison knapp die Hälfte seiner Tore nach ruhenden Bällen erzielt – in der Premier League waren das bis dato 12 von 25. Und umgekehrt haben die Bayern wiederum knapp die Hälfte ihrer Pflichtspielgegentore (7 von 15) nach Standardsituationen kassiert. Dem Rekordmeister war dieses große Problem bereits vor dem Trip in die britische Hauptstadt bewusst. Abstellen konnte es die Mannschaft trotzdem nicht. Und so kam es eben, wie es offenbar kommen musste: Direkt fiel das 0:1 nach einem Eckball. Bei vielen weiteren Standardsituationen hatten die Bayern große Probleme mit den ebenso ungewöhnlichen wie einstudierten Varianten, mit denen Arsenal immer wieder Gefahr vor dem Tor ausstrahlte. Eberl mit Kapitulationserklärung, Kimmich mit Klartext Sportvorstand Max Eberl gab hinterher fast schon eine Art Kapitulationserklärung vor der beeindruckenden Stärke der "Gunners" ab. "Sie stiften Chaos, sie verwirren dich, du weißt nicht, wann sie wo stehen. Und Chaos kannst du nicht verteidigen", sagte Eberl, der die momentane Schwäche der eigenen Mannschaft in genau diesen Situationen ziemlich herunterspielte. Umso deutlicher wurde dafür Joshua Kimmich in der Mixed Zone des Emirates Stadiums. "Gegen den Ball waren wir physisch nicht auf der Höhe. Wobei es eigentlich klar war, was für eine Art von Spiel es wird, dass es jetzt nicht eins wie gegen PSG oder Chelsea wird, wo es viel ums Fußballspielen geht", sagte Kimmich. "Es war uns schon bewusst, dass es viel um den Kampf geht. Viele lange Bälle. Abstoß, Freistoß, Einwurf, Ecke, Arsenal macht fast jeden Ball, die spielen alles in die Box." Arsenal setze eben komplett auf seine Stärke in Standardsituationen. Von denen "haben wir zu viele zugelassen", kritisierte Kimmich, "dann ist es irgendwann schwierig." Bayerns Problem wird zur Achillesferse Die Schwächen, die die Münchner in genau diesen Situationen zeigen, ziehen sich bereits wie ein roter Faden durch die vergangenen Spiele und werden immer mehr zur Achillesferse des deutschen Rekordmeisters. Entsprechende Gegentreffer häuften sich zuletzt. Gegen Arsenal war es bereits der fünfte in den vergangenen drei Spielen. Die Misere hatte schon mit den beiden Gegentoren in Berlin begonnen und sich auch am vergangenen Samstag beim 6:2-Heimsieg gegen den SC Freiburg fortgesetzt. In beiden Spielen kassierten die Münchner gleich zwei Gegentore nach Eckbällen. Gegen Freiburg lagen sie deshalb nach 18 Minuten sogar mit 0:2 in Rückstand und wirkten zumindest bis dahin alles andere als unbezwingbar. Gegen Arsenal riss nun die Serie von zuvor 18 ungeschlagenen Spielen, wodurch die Bayern die Tabellenführung in der Champions League an ihren an diesem Abend übermächtigen Gegner abgeben mussten. Die Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, sollte den Bayern zu denken geben, wenn sie an ihren internationalen Titelambitionen festhalten wollen. "Es war auf jeden Fall eine verdiente Niederlage", sagte Kimmich. "Ich fand, wir haben es mit dem Ball überhaupt nicht gut gemacht. Da waren wir nicht mutig genug, da waren wir nicht aktiv genug, wir haben uns nicht genügend Optionen gegeben." Bayern setzt auf Lerneffekt Kimmich hofft nun, genau wie die Verantwortlichen, auf einen Lerneffekt. "Das ist ein extrem wichtiges Spiel für uns. Also ich bin davon überzeugt, dass wir extrem viel mitnehmen werden, dass wir viel daraus lernen werden. Es waren viele Aspekte dabei, die wir verbessern müssen", sagte der DFB-Kapitän. "Wir hatten ja letzte Saison ein paar Spiele, wie zum Beispiel das Barça-Spiel (1:4 beim FC Barcelona im Oktober 2024; Anm. d. Red.), das auch nicht gut war, wo wir auch sehr viel mitgenommen und sehr viel gelernt haben." Im Viertelfinale scheiterte Bayern dann an Inter Mailand , einem Team, das über ähnliche Stärken wie Arsenal verfügt. In zwei Spielen, in denen es, um es mit Kimmichs Worten zu sagen, nicht allzu sehr ums Fußballspielen, sondern eben viel um Physis und Kampf und nicht zuletzt auch um Standardsituationen ging. Insofern ist das Duell der Bayern mit Arsenal, in dem sie letztlich chancenlos unterlegen waren, ein knallharter Realitätscheck, wo die Mannschaft in genau solchen Spielen steht. "Das sind genau die Spiele, die uns vorbereiten müssen auf die großen Momente. Damit wir dann gewinnen", sagte Kompany. Spätestens in der K.-o.-Runde werden diese Momente im Frühjahr unweigerlich erneut auf die Bayern zukommen. Das Gute für Kompany ist: Jetzt weiß er ganz genau, woran er mit seiner Mannschaft bis dahin arbeiten muss, um auch bei einem möglichen Wiedersehen mit den "Gunners" bestehen zu können. Den ersten Schritt dazu gilt es aber zunächst am Samstag gegen St. Pauli zu machen.

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