Wenige Tage nach der Präsidentenwahl ist im westafrikanischen Küstenland Guinea-Bissau offenbar ein gewaltsamer Umsturz im Gange. Eine Gruppe von Offizieren verkündete am Mittwoch, dass sie die Kontrolle des Landes übernommen habe. Der Wahlprozess werde bis auf weiteres gestoppt. Zuvor hatte Präsident Umaro Sissoco Embaló dem französischen Magazin "Jeune Afrique" gesagt, er sei am Mittwochmittag in seinem Büro im Präsidentenpalast festgenommen worden.