Karim Adeyemi bleibt trotz eines Strafbefehls wegen illegalen Waffenbesitzes im Kader von Borussia Dortmund. Trainer Niko Kovač unterstützt den 23-Jährigen nach seiner DFB-Rückkehr. Karim Adeyemi bleibt trotz eines Strafbefehls wegen illegalen Waffenbesitzes im Kader von Borussia Dortmund . Der Offensivspieler muss keine sportlichen Konsequenzen befürchten, denn Trainer Niko Kovač hat seinem Schützling den Rücken gestärkt. Kovač hat nach einem Gespräch mit Adeyemi entschieden, ihn nicht aus dem Team auszuschließen. Der Coach betonte, dass jeder im Leben Fehler mache und es wichtig sei, diese richtig einzuordnen. "Es ist für mich jetzt kein Grund, ihn für die nächsten Wochen zu verbannen", so Kovač. Der Fokus liege nun auf der Bundesliga , und Adeyemi erhalte weiterhin Unterstützung. Adeyemi engagiert sich in einem sozialen Projekt Der Strafbefehl gegen Adeyemi, der eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen umfasst, ist seit dem 30. Oktober rechtskräftig. Der Vorfall wurde jedoch erst kürzlich bekannt, als Adeyemi bei der Nationalmannschaft war. Er erklärte, dass er Anfang 2024 eine "Mystery Box" im Internet bestellt habe, die waffenrechtlich nicht erlaubte Gegenstände enthielt. Dieses Paket sei Monate später ungeöffnet bei der Polizei gelandet, teilte Adeyemi auf Instagram mit. Zusätzlich zu seiner sportlichen Rolle wird Adeyemi sich in einem sozialen Projekt in der Dortmunder Nordstadt engagieren. Diese Maßnahme wurde in Absprache mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler und BVB-Geschäftsführer Lars Ricken beschlossen, um dem Spieler eine Möglichkeit zur Wiedergutmachung zu geben. Trotz des Vorfalls möchte Kovač, dass das Team sich auf das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (ab 15.30 Uhr im t-online-Liveticker) konzentriert. Gegen die Schwaben hat der BVB zuletzt viermal in Serie verloren.