Was ARD und ZDF aus dem BBC-Skandal lernen sollten
Nimmt man die Zahlen zum Maßstab, ist alles halb so wild. Donald Trump will die BBC, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Großbritanniens, auf bis zu fünf Milliarden Dollar verklagen. Ein Trinkgeld. Vom Wall Street Journal verlangte er 20 Milliarden. Vom US-Sender CBS zehn.
Allerdings sind die Zahlen nicht der Maßstab. Ebenso gut wie fünf Milliarden könnte Trump die Umbenennung des Buckingham Palace in „Trump-Tower II“ fordern. Egal. Er wird die Summe eh nicht bekommen. CBS zahlte am Ende 16 Millionen, obwohl kein ernst zu nehmender Jurist Trumps Klage eine Chance einräumte. Schrecklich genug. Aber diese kolportierten Milliardenbeträge kann man vergessen. Sie dienen nur dazu, die Aufmerksamkeit zu vergrößern. Je mehr Nullen i
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