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"Southern Spear": Die Spannungen zwischen Venezuela und den USA steigen

Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela nehmen zu, nachdem das US-Verteidigungsministerium jetzt eine Militäroperation angekündigt hat. Steuern die USA auf einen Krieg zu? Nachdem die USA zuletzt mehrfach Boote mutmaßlicher Drogenkuriere aus Venezuela angegriffen hatten, hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Beginn einer neuen Militäroperation verkündet. Die Mission "Southern Spear" verteidige das Heimatland und schütze die USA vor Drogen, schrieb Hegseth, der von der US-Regierung als Kriegsminister bezeichnet wird, auf der Plattform X. Die Ankündigung der Operation markiert eine neue Eskalationsstufe zwischen beiden Ländern. Doch was genau bedeutet die Operation und warum haben die Spannungen zwischen den USA und Venezuela jüngst so zugenommen? t-online beantwortet die wichtigsten Fragen: Was ist über die Operation "Southern Spear" bekannt? Nicht sehr viel. Bislang gibt es abgesehen von Hegseths Nachricht auf X keine weitere Verlautbarung des US-Verteidigungsministeriums. Die Militäroperation wird von einer gemeinsamen Taskforce und dem US-Südkommando (U.S. Southern Command) geleitet, dessen Einsatzgebiet sich über das Karibische Meer und Gewässer, die an Mittel- und Südamerika grenzen, erstreckt. Wie und ob sich diese Operation allerdings von den bisherigen US-Militäraktionen in der Region unterscheidet, oder ob Hegseth all dem lediglich einen Namen geben wollte, ist bislang unklar. Wie sind die USA in der Region militärisch aufgestellt? Die USA haben in der jüngsten Vergangenheit ihre militärische Präsenz vor Venezuela deutlich verstärkt. Insgesamt sollen sich in der Region aktuell rund 10.000 US-Soldaten befinden. Zuletzt wurde der Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" dorthin verlegt, der sich zuvor im Mittelmeer befunden hatte. Es handelt sich dabei um den größten Flugzeugträger der Welt. Er ist 333 Meter lang und bietet Platz für bis zu 90 Kampfflugzeuge und Hubschrauber, wird von einem Atomreaktor angetrieben und ist nach dem 38. Präsidenten der USA benannt. Das US-Militär hatte allerdings schon zuvor weitere Truppen in die Karibik verlegt. Laut Medienberichten sollen sich insgesamt acht Kriegsschiffe und ein Atom-U-Boot vor der venezolanischen Küste befinden. Diese sind in der Regel mit Marschflugkörpern des Typs Tomahawk ausgestattet und können dadurch Ziele aus mehr als 1.000 Kilometern Entfernung angreifen. Zusätzlich haben die USA weitere Kampfflugzeuge und Drohnen in die Region entsandt. Das Southcom verkündete Mitte Oktober, dass F-35-Kampfjets von einem Flugfeld in Puerto Rico Richtung Karibik geschickt werden. Auf dem Flugfeld wurden laut dem Bericht zuletzt auch Drohnen des Typs Reaper gesichtet, die sowohl für Aufklärungs- als auch Angriffsmissionen genutzt werden können. Wie begründen die USA ihre verstärkte Militärpräsenz? Offiziell heißt es, der Einsatz diene der Bekämpfung des Drogenhandels. Minister Hegseth teilte etwa auf X mit, die Operation sorge dafür, die USA vor Drogen zu sichern, "die unsere Bevölkerung töten". Deswegen hätten die USA zuletzt mehrfach Boote in der Region angegriffen. Insgesamt wurden laut US-Regierung bereits 20 Angriffe durchgeführt, mit insgesamt 79 Toten. Allerdings gibt es Zweifel, ob der Kampf gegen den Drogenhandel tatsächlich der Grund für die gestiegene US-Militärpräsenz ist. Konkrete Beweise, dass die Boote von Drogenschmugglern genutzt wurden, hat die US-Regierung bislang nicht vorgelegt. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk erklärte Ende Oktober, die US-Angriffe erfolgten "unter Umständen, die keine Rechtfertigung im Völkerrecht haben". Hinzu kommt, dass Venezuela nicht als Hauptproduktionsland für Drogen in Südamerika bekannt ist. Das synthetische Opioid Fentanyl, das in den USA zu massiven Problemen geführt hat, wird mit Rohstoffen aus China vor allem in Mexiko hergestellt und von dort in die Vereinigten Staaten geschmuggelt. Kokain wird von Häfen in Kolumbien , Ecuador und Peru über den Pazifik nach Mittelamerika und Mexiko und auf dem Landweg in die USA transportiert. Ein kleinerer Teil wird über die Karibik und den Pazifik direkt in die Vereinigten Staaten verschifft oder in Flugzeugen geschmuggelt. Auch in der diesjährigen Analyse der US-Drogenschutzbehörde DEA spielt Venezuela nur eine untergeordnete Rolle. Zwar wird dort die kriminelle Bande "Tren de Aragua" erwähnt, auf die sich auch US-Präsident Donald Trump häufiger bezieht. Allerdings heißt es dort, dass die Bande verglichen mit anderen kriminellen Organisationen keinen Drogenhandel im größeren Stil betreibt. Welche anderen Ziele könnten die USA in Venezuela verfolgen? Spekuliert wird darüber, dass es den USA tatsächlich darum gehen könnte, den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro zu stürzen. Maduro steht bereits seit 2020 auf der Fahndungsliste des US-Außenministeriums. Ihm wird international unter anderem vorgeworfen, sich bei den Präsidentschaftswahlen 2024 rechtswidrig zum Sieger erklärt zu haben. US-Präsident Trump äußerte sich in der Vergangenheit in Bezug auf Maduro unterschiedlich. Er bestritt etwa, militärische Angriffe auf Venezuela zu planen. Gleichzeitig sagte er, Maduros Tage seien gezählt. Mitte Oktober sprach Trump zudem davon, er habe Einsätze des Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela "autorisiert". In Washington werden laut mehreren Medienberichten verschiedene Optionen diskutiert, wie die USA weiter in Venezuela vorgehen könnten. In der vergangenen Woche berichtete die "New York Times", dass Trump mehrere Vorschläge unterbreitet wurden, um die Regierung Maduros zu stürzen. Unter anderem soll dem Präsidenten auch vorgeschlagen worden sein, dass Spezialeinheiten Maduro töten könnten. Der US-Nachrichtensender CBS berichtete am Mittwoch, dass dem Präsidenten eine neue Liste an Optionen vorgelegt wurde. Dazu soll auch ein Militärangriff auf venezolanischem Boden gehören. Ob eine gezielte Tötung Maduros weiter diskutiert wird, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor. Zudem habe der US-Präsident bislang nicht entschieden, wie man weiter in Venezuela vorgehen wolle, heißt es. "Viel zu zerstörerisch" James Story, der in Trumps erster Amtszeit US-Botschafter in Venezuela war, sagt, die eingesetzten militärischen Ressourcen seien "viel zu zerstörerisch", um sie nur zur Drogenbekämpfung einzusetzen. Die einzige Annahme, die man daher treffen könne, sei, dass "eine Art von Aktion gegen das Maduro-Regime möglich ist", sagte er dem Sender NPR. Vermutet wird auch, dass es die USA auf die Ölreserven des südamerikanischen Landes abgesehen haben. Venezuela verfügt weltweit über die größten bekannten Ölvorräte. Laut der "New York Times" soll die Führung in Caracas der US-Regierung angeboten haben, US-Unternehmen an künftigen Öl- oder Goldförderungen zu beteiligen. Doch die Trump-Regierung soll die Angebote bislang abgelehnt haben. Wie wird der Militäreinsatz in den USA bewertet? Innerhalb der USA wird Trumps Kurs kritisch bewertet. Laut einer jüngsten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos sprechen sich nur 35 Prozent der Amerikaner dafür aus, dass das Militär eingesetzt wird, um den Drogenhandel zu unterbinden. Für die konkreten Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote ohne eine gerichtliche Grundlage sprachen sich zudem nur 29 Prozent aus. Speziell unter republikanischen Wählern stellten sich aber mehr Menschen hinter Trumps Kurs: Unter den Wählern seiner Partei unterstützen 58 Prozent die Angriffe auf die Boote, während sie von 27 Prozent der Befragten abgelehnt werden. Trump hatte allerdings regelmäßig beteuert, dass er sich in seiner Präsidentschaft für Frieden einsetze und keine Einsätze des US-Militärs anstrebe. Er wolle ein "Friedensstifter" sein, hatte der 79-Jährige etwa in seiner Amtseinführungsrede im Januar gesagt. Wie reagiert Venezuela auf die Drohungen? Das Land hatte zuletzt ein Großmanöver abgehalten und dafür fast 200.000 Einsatzkräfte zusammengezogen. Venezuelas Verteidigungsminister Vladimir Padrino López kritisierte die US-Präsenz in der Karibik als "vulgären Einsatz gegen die Souveränität und den Frieden" nicht nur Venezuelas, sondern der gesamten Region. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer "imperialistischen Bedrohung". Zugleich richte sich die Übung gegen Drogenhandel und "terroristische Gruppen", sagte er. Maduro selbst rief Trump zuletzt auf, zu deeskalieren. "Keine endlosen Kriege mehr. Keine ungerechten Kriege mehr. Kein Libyen mehr. Kein Afghanistan mehr", sagte Maduro am Donnerstag auf einer Kundgebung in Caracas einem Reporter von CNN . Auf die Frage, ob er auch eine Botschaft an den US-Präsidenten habe, antwortete Maduro: "Ja, Frieden. Ja, Frieden."

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