Der deutsche Radsportler Florian Lipowitz zählt zu den größten Senkrechtstartern der Saison. Doch leichte Infekte stoppten ihn immer wieder. Das soll sich ändern. Florian Lipowitz hat sich einem chirurgischen Eingriff an der Nasenscheidewand unterzogen. Wie der 25-Jährige im ARD-Podcast "Tourfunk" erklärte, sei die Operation bereits seit einiger Zeit geplant gewesen. Nun habe sich der frühzeitige Start in die Off-Season als passender Moment angeboten. Der Dritte der diesjährigen Tour de France und Fahrer beim deutschen Rennstall "Red Bull -Bora - hansgrohe" hatte immer wieder mit Infekten zu kämpfen – besonders im Nasenbereich. Er hoffe, dass sich die Situation durch die OP bessern werde, sagte der Ulmer. Seine letzten Rennen bestritt Lipowitz Mitte September beim Doppelstart in Québec und Montréal. Inzwischen sitzt er wieder auf dem Rad. "Seit zwei, drei Tagen" sei er zurück im Training. Die Form sei nach sechs Wochen Pause entsprechend noch nicht auf dem gewohnten Niveau. Dennoch zeigte sich Lipowitz optimistisch, dass sie schnell zurückkehren werde. Zehn bis zwölf Stunden Training pro Woche Die trainingsfreie Zeit nutzte Lipowitz für einen Urlaub in Südtirol – gemeinsam mit Freundin Antonia Weeger, die ebenfalls im Radsport aktiv ist, allerdings im Mountainbike-Bereich. "Da haben wir es uns eine Woche gutgehen lassen", sagte er. Aktuell absolviert Lipowitz zehn bis zwölf Trainingsstunden pro Woche. Dabei gehe es vor allem darum, wieder in den Rhythmus zu finden, ohne den Körper zu überlasten. "Man will sich auch nicht direkt Knieschmerzen einfahren", so der frühere Biathlet.