Integration | Stadtbild-Debatte: Wer hat Angst vor Vielfalt?
Zehn Jahre nach dem „Sommer der Migration 2015“ hat die Migrationsdebatte wenig mit den aktuellen Ankunftszahlen zu tun. Denn die sind seit Monaten rückläufig. Das liegt weniger an den deutschen Binnengrenzkontrollen als an größeren geopolitischen Veränderungen, allen voran dem Regimewechsel in Syrien und einer Auslagerung der europäischen Grenzpolitik an Drittstaaten wie Tunesien.
Weltweit gibt es aber weiterhin große Fluchtbewegungen. Laut UNHCR mussten zuletzt über 123 Millionen Menschen fliehen, entweder innerhalb ihres Landes oder international. Nur wenige von ihnen schaffen es nach Europa, wofür ein restriktiver gewordenes europäisches Grenzregime Sorge trägt. Die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bleiben jed
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